07/08/2025
Stellungnahme der FPÖ Hartberg Geistler/Fajfar: Klare Linie bei Grundstücksspekulation – langfristige Planungsstrategie statt Freunderlwirtschaft auf Kosten der Strategie und der Gemeinde.
Die FPÖ Hartberg steht klar hinter einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung unserer Stadt. Wir begrüßen jede Initiative, die Arbeitsplätze schafft, Innovation fördert und Hartberg stärkt.
Gerade die aktuelle Debatte rund um die geplante Grundstücksvergabe an Herrn Klingenstein zeigt einmal mehr, wie leichtfertig unter Bürgermeister Marcus Martschitsch mit dem Vermögen der Gemeinde umgegangen wird. Eine jährliche Reservierung eines Grundstücks von 1.370 m² um nur 100 Euro pro Jahr ist wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen und stellt in unseren Augen eine klare Form der Freunderlwirtschaft dar. Diese Praxis widerspricht jeder Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern sowie künftigen Generationen, so Fajfar
Ich erinnern daran, dass es in der Vergangenheit unter Bürgermeister Martschitsch bereits mehrfach zu Verkäufen von Gemeindegrundstücken unter Wert gekommen ist. Das kurzfristige Aufhübschen des Budgets darf nicht über langfristige Verluste und den Ausverkauf unseres Gemeindevermögens hinwegtäuschen. Unsere Aufgabe im Gemeinderat ist es, nicht für Günstlinge zu handeln, sondern zum Wohl aller Hartbergerinnen und Hartberger.
Die Tatsache, dass nun erneut ein Projekt in der Kritik steht, und der Unternehmer infolge der öffentlichen Diskussion zurückzieht, zeigt, wie notwendig eine ehrliche, transparente und faire Vergabepolitik und Kommunikation im Vorfeld ist. Die FPÖ wird auch weiterhin jede Form der Intransparenz, Begünstigung oder parteipolitisch motivierten Vorteilsgewährung aufdecken und benennen – selbst wenn dies unbequeme Diskussionen zur Folge hat, so Geistler
Wir sagen Ja zu wirtschaftlichem Aufschwung, aber Nein zu Freunderlwirtschaft.
Die Gemeinde gehört allen – nicht wenigen.