20/04/2026
Vergangenen Samstag waren wir Teil der Großübung in Dornbirn. Zahlreiche Blaulichtorganisationen arbeiteten Hand in Hand, um alle Beteiligten adäquat zu versorgen. Solche Übungen sind entscheidend, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein und Sicherheit in den Abläufen der Organisationen zu gewährleisten.
Über einen Zeitraum von drei Stunden trainierten rund 170 Einsatzkräfte gemeinsam mit etwa 80 Statistinnen und Statisten das koordinierte Vorgehen bei einem schweren Verkehrsunfall mit zahlreichen Verletzten mit Schauplatz Gütlestraße in Dornbirn.
An der Übung beteiligt waren neben dem Roten Kreuz auch Feuerwehr inklusive Drohnengruppe, Bergrettung, Wasserrettung, das Kriseninterventionsteam (KIT) sowie Mitarbeiter:innen des LKH Bregenz. Ziel war es, die Zusammenarbeit der Organisationen unter realitätsnahen Bedingungen zu stärken und Abläufe im Ernstfall zu optimieren.
Am Ende der dreistündigen Übung zogen die Verantwortlichen mit Übungsverantwortlichen Julian Illigasch von der Abteilung Dornbirn ein positives Fazit. Besonders hervorgehoben wurden die reibungslose Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen sowie die effiziente Kommunikation über die einheitliche digitale Funkinfrastruktur.
Die LKH-Übungsleitung zeigte sich sehr zufrieden: „Eine sorgfältig koordinierte Übung dieser Größenordnung zwischen präklinischer und klinischer Versorgung ist ein wichtiger, realitätsnaher Stress-Test für unsere Mitarbeiter:innen und Notfallstrukturen. Der Organisationsaufwand für unser Projektteam hat sich gelohnt: Die vorgesehenen Strukturen funktionieren reibungslos, zudem konnten wir wieder wertvolle Inputs für die Feinjustierung unserer Abläufe mitnehmen“, bilanziert Übungsleiter OA Dr. Jörg Speier.
Auch vonseiten des Roten Kreuzes konnte zufrieden Bilanz gezogen werden: „Die Übung hat gezeigt, dass auch bei äußerst komplexen Schadenslagen ein koordiniertes und professionelles Vorgehen gewährleistet ist. Mit derartigen Großübungen stellt das Rote Kreuz Vorarlberg sicher, dass Einsatzkräfte bestmöglich auf den Ernstfall vorbereitet sind – auch wenn die Hoffnung bleibt, dass ein solches Szenario niemals Realität wird“, so Landesrettungskommandant Gerhard Kräutler, der das Übungsgeschehen interessiert beobachtet hatte.