13/08/2024
Wahlnachlese: Verfahren nach Verbotsgesetz gegen Chris Veber eingestellt
Chris Veber war als Spitzenkandidat seiner Liste "TUN" auf dem Stimmzettel zur Innsbrucker Gemeinderatswahl. Er war auch Bürgermeisterkandidat und konnte so seinen seltsamen Ansichten kurzfristig eine größere Zuhörerschaft garantieren. Dabei bestach er mit eigenartig missverständlichen (pardon "satirischen") Botschaften in den Social Media. Eines davon brachte ihm letztendlich ein Ermittlungsverfahren weben "Mutmaßlicher Verstöße gegen das Verbotsgesetz) ein. In der heutigen Tiroler Tageszeitung wird berichtet, dass dieses Verfahren nun eingestellt worden ist, da er "nicht mit entsprechendem Vorsatz" gehandelt habe, wie der Sprecher der Innsbrucker Staatsanwalt, Hansjörg Mayr meinte.
Dafür war Veber eineinhalb Monate ohne Computer und Handy, und beklagt nun es dafür keine Entschädigung gäbe und findet die ganze Sache ohnehin als "politisch motiviert". Wie immer, die Innsbrucker Wähler*innen haben am Wahltag ohnehin eine sehr eindeutiges "Urteil" gefällt:
Als Bürgermeisterkandidat, erzielte er mit 163 Stimmen und 0,28% das schlechteste Ergebnis. Seine Liste TUN bekam nur 204 Stimmen und nur 0,34%.