04/03/2021
=== TEILEN SEHR ERWÜNSCHT ===
Liebe Freunde,
als Wissenschafter ist es die größte Errungenschaft sein erstes Paper zu veröffentlichen. Und das darf ich mit Stolz heute endlich auch mit euch teilen. Wir haben dazu die Luftgüte im Raum Innsbruck vor, während und nach dem März-Lockdown 2020 untersucht und sind auf interessante Details gestoßen, die so ohne Lockdown nur schwer zu bestimmen gewesen wären. Persönlich war die Zeit damals hart, aber wissenschaftlich hätte sie nicht interessanter sein können. Ich würde mich sehr um eure Mithilfe freuen, dass wir die Ergebnisse einem breiten Publikum zugänglich machen, daher fände ich es toll, wenn ihr den Artikel (auf Englisch) fleißig teilen würdet.
=== Kurze Zusammenfassung ===
Viele Luftschadstoffe, die von uns gemessen wurden, zeigen während der Verkehrsbeschränkungen eine drastische Abnahme, die in unserer Studie auf die Verkehrsberuhigung und ein verändertes Lebensverhalten (Zeit in den eigenen vier Wänden) zurückgeführt werden kann. Interessant dabei ist, dass CO2 und andere Stoffe aber unterschiedlich starke Veränderungen gezeigt haben, was Rückschlüsse auf die Quellen und deren Gesamtanteil an den Emissionen erlaubt. Der Lockdown hat es uns also ermöglicht erstmals sehr detailliert, die Anteile der jeweiligen Emittenten an den Emissionen abzuleiten. Etwas, was man so nur unter Laborbedingungen messen könnte und wo aber die Realität wohl viel differenzierter wäre.
In diesem Sinne eine nette Abendlektüre für alle Interessierten und euch :-)
Abstract. Lockdown and the associated massive reduction in people's mobility imposed by SARS-CoV-2 (severe acute respiratory syndrome coronavirus 2) mitigation measures across the globe provide a unique sensitivity experiment to investigate impa...