18/07/2026
Ein kleines Update zum Thema Riesenbärenklau bei uns in Kaltenleutgeben!
Ich wollte kurz teilen, warum es sich wirklich lohnt, bei der Bekämpfung von invasiven Neophyten hartnäckig zu bleiben. Ich bin da seit ein paar Jahren an einer bestimmten Wiese hier im Ort dran:
Anfangs habe ich dort noch bis zu zwei volle Müllsäcke nur mit den Samen abgesammelt. Das war einiges an Arbeit, aber das Ergebnis dieses Jahr hat mich echt gefreut: Es sind nur noch zwei Pflanzen überhaupt zur Blüte gekommen. Das zeigt mir, dass man die Ausbreitung mit etwas Geduld wirklich eindämmen kann.
Allerdings sieht man auch, wie schnell man wieder zurückgeworfen wird. Weil ich letztes Jahr leider gar nicht dazu gekommen bin, nach dem Rechten zu sehen, stehen dort jetzt einige Jungpflanzen. Die blühen dieses Jahr zwar noch nicht, aber wenn man sie jetzt erwischt, spart man sich in den nächsten Jahren viel Arbeit, bevor sie sich wieder weitervermehren.
Ein wichtiger Hinweis noch zur Sicherheit:
Wer dem Riesenbärenklau begegnet, sollte wirklich vorsichtig sein. Der Saft der Pflanze ist stark phototoxisch – das heißt, in Verbindung mit Sonnenlicht kann er auf der Haut üble, verbrennungsähnliche Blasen verursachen. Also bitte im Zweifel lieber nicht ohne Handschuhe und Schutzkleidung anfassen.
Falls euch bei uns in Kaltenleutgeben (oder auf den umliegenden Wiesen und Wegen) irgendwo Bestände auffallen, schreibt es mir gerne kurz in die Kommentare oder per Nachricht. Dann kann man ein Auge darauf haben, bevor sich die Pflanze weiter ausbreitet.