03/08/2026
"Ein Grundeinkommen ist keine Sozialleistung.
Die Würde des Menschen ist unantastbar, sagt das Grundgesetz.
Doch Würde existiert nicht einfach so, sie muss bezahlt werden.
Wer essen will, braucht Geld.
Wer wohnen will, braucht Geld.
Wer Zugang zu Wasser, Kleidung, Strom oder Mobilität haben will, braucht Geld.
Solange unsere Gesellschaft grundlegende Bedürfnisse nur gegen Geld zugänglich macht, muss dieses Geld bedingungslos garantiert werden." sagt die BAG Grundeinkommen der deutschen Linken.
Wenn ihr darüber diskutieren wollt, kommt am Mittwoch zum Treffpunkt Grundeinkommen Kärnten/Koroška in den Kulturraum Ventil.
Ein Grundeinkommen ist keine Sozialleistung.
Die Würde des Menschen ist unantastbar, sagt das Grundgesetz.
Doch Würde existiert nicht einfach so, sie muss bezahlt werden.
Wer essen will, braucht Geld.
Wer wohnen will, braucht Geld.
Wer Zugang zu Wasser, Kleidung, Strom oder Mobilität haben will, braucht Geld.
Solange unsere Gesellschaft grundlegende Bedürfnisse nur gegen Geld zugänglich macht, muss dieses Geld bedingungslos garantiert werden.
Denn Menschenwürde darf nicht davon abhängen, ob jemand Arbeit findet, Anträge richtig ausfüllt oder sich vor Behörden rechtfertigt.
Das heutige System aus Bürgergeld oder Grundsicherung und anderen Sozialleistungen bedeutet für viele Menschen nicht nur Armut, sondern auch Kontrolle, Misstrauen und Stigmatisierung.
Menschen, die ohnehin am Existenzminimum leben, werden gesellschaftlich und politisch oft behandelt, als müssten sie ihre Würde erst verdienen.
Sie werden gegeneinander ausgespielt, öffentlich abgewertet und für ihre Armut verantwortlich gemacht, während Reichtum kaum hinterfragt wird.
Niemand sollte betteln müssen, um würdevoll leben zu dürfen.
Ein Grundeinkommen ist keine Wohltat.
Es ist die materielle Grundlage der Menschenwürde.