02/09/2026
Eine psychische Erkrankung bedeutet eine große Herausforderung – für die Betroffenen, sowie für den Rest der Familie. Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen werden hier oft übersehen. Die Bedürfnisse, Sorgen und Wünsche der Kinder haben weniger Platz und die Kinder müssen oft früh Verantwortung für sich und die Familie übernehmen. Ziel dieses Angebotes ist es, den Kindern eine zusätzliche, stabile Bezugsperson zu vermitteln, die sie auf ihrem Lebensweg begleitet. Gleichzeitig werden die Eltern entlastet und können so neue Kraft schöpfen. In der Zeit mit Patinnen und Paten können sie wieder ganz Kind sein, erleben eine unbeschwerte Zeit und werden dadurch gestärkt.
Zukünftige Patinnen und Paten können Einzelpersonen oder Familien sein, sollten mindestens 25 Jahre alt sein und sich langfristig eine Patenschaft vorstellen können. Nach einer kostenlosen Schulung verbringen sie regelmäßig Zeit mit betroffenen Kindern. Dabei gibt es sowohl für die Paten- als auch für die Herkunftsfamilien der Kinder eine professionelle Begleitung.