Reste der spätgotischen Wehranlage sind erhalten geblieben: die mit Schießscharten ausgestattete südliche Umfassungsmauer verkleidet als hohe Futtermauer den Abhang. Die Ost-Mauer und ein ebenfalls mit Schießscharten versehener, zweigeschossiger Rundturm an der Nordwest-Ecke, dessen Fassade 1995 restauriert wurde, vervollständigen die Einfriedung des Ortskerns. Die Pfarrkirche ist dem heiligen Mar
tin geweiht und wird vom ehemals wehrhaften Friedhof umgeben. Als Eigenkirche des Stiftes Göß wird sie erstmals zwischen 1060 und 1088 urkundlich genannt. Die heutige Kirche, südlich der ursprünglichen gelegen, ist möglicherweise identisch mit der um 1590 genannten Kapelle Sankt Jakob. Es ist ein spätgotischer Bau des 15. und 16. Jahrhunderts. Der nachweislich zumindest aus dem 15. Jahrhundert stammende Bau des Sörgerwirts diente ursprünglich den Rittern der Burg Liebenfels als Gaststätte und Treffpunkt. Heute ist das Objekt im Besitz der Familie Habernig, die im Gebäudekomplex von 1864 bis 1935 auch eine Brauerei betrieb. Am Vortag des Vierbergelaufs, am zweiten Donnerstag nach Ostern, versammelt sich eine Gruppe in der Sörger Kirche. Nach einer Andacht bricht die Prozession hinter dem Kreuzträger und dem Vorbeter auf, um zum zwanzig Kilometer entfernten Magdalensberg zu gelangen, von wo um Mitternacht die Wallfahrt beginnt. Auf dem Weg dorthin macht die Wanderung Station auf dem Lorenziberg, in Dornhof, in Sankt Veit an der Glan und in Mairist bei St. Am Dreinagelfreitag, dem zweiten Freitag nach Ostern, hält die Vierberge-Wallfahrt am Nachmittag in Sörg eine Rast, ehe die Pilger zur letzten Station am Lorenziberg weiterziehen. Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%B6rg