17/06/2026
FPÖ-Kroismayr-Baier: „Schließung des Bezirksgerichts Schladming wäre schwerer Schlag für unsere Region“
Geplante Sparmaßnahmen der SPÖ-Justizministerin gefährden wohnortnahen Zugang zum Recht im Ennstal
Mit deutlicher Kritik reagiert die aus Schladming stammende freiheitliche Landtagsabgeordnete Eva Maria Kroismayr-Baier auf die bekannt gewordenen Pläne von SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer, im Zuge von Sparmaßnahmen mehrere Bezirksgerichte zu schließen. Nach aktuellen Überlegungen soll auch der Standort Schladming von der Schließung betroffen sein. „Die geplante Auflassung des Bezirksgerichts Schladming wäre ein weiterer Schritt beim Abbau wichtiger öffentlicher Infrastruktur im ländlichen Raum. Für die Menschen im Ennstal ist ein wohnortnaher Zugang zur Justiz von großer Bedeutung. Lange Anfahrtswege und zusätzliche Hürden dürfen nicht die Folge einer kurzsichtigen Sparpolitik sein“, betont Kroismayr-Baier.
Besonders kritisch sieht die Landtagsabgeordnete, dass die geplanten Einsparungen in keinem Verhältnis zu den negativen Auswirkungen für die Bevölkerung stehen. „Für vergleichsweise geringe Einsparungen soll eine bewährte Einrichtung mit hoher regionaler Bedeutung geopfert werden. Das ist weder bürgernah noch nachhaltig“, so Kroismayr-Baier.
Die Freiheitliche fordert daher ein Umdenken im Justizministerium: „Die Menschen in unserer Region haben Anspruch auf eine funktionierende und erreichbare öffentliche Infrastruktur. Ich werde mich mit Nachdruck für den Erhalt des Bezirksgerichts Schladming einsetzen und erwarte mir, dass diese Pläne rasch vom Tisch kommen.“