19/08/2026
Die heurige Hitzewelle hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Hitzeschutz für unsere Stadt ist. Linz reagiert darauf aber nicht erst seit gestern!
💬 „Entscheidend ist, was tatsächlich passiert. Und ein beträchtlicher Teil dessen, was jetzt gefordert wird, gibt es in Linz längst. Wir beginnen beim Hitzeschutz nicht bei null, sondern bauen auf zahlreichen bestehenden Maßnahmen auf“, sagt Bürgermeister Dietmar Prammer.
Was das konkret heißt? Wir haben in den letzten Jahren bereits vieles umgesetzt:
💧 Über 90 Trinkwasserbrunnen & mehr als 30 „Coole Orte“
🌳 Laufende Baumpflanzungen, Entsiegelung & Ausbau der Fernkälte
🏖️ Kostenlose Kinderfreibäder & Badeseen
Vieles ist Realität, anderes gerade in Arbeit. „Gerade Schulen und andere städtische Gebäude müssen langfristig für heißere Sommer gerüstet sein. Die entsprechenden Standards sind bereits in Arbeit und sollen im Herbst vorliegen.“, erklärt Vizebürgermeisterin Merima Zukan.
Für uns als SPÖ ist dabei eines zentral: Hitzeschutz ist auch eine soziale Frage! „Abkühlung muss für alle Menschen leistbar sein. “, betont Vizebürgermeisterin Karin Leitner.
Bei den Bäderpreisen zählt Linz im Vergleich der Landeshauptstädte zu den günstigsten Städten.
Schade ist, wenn gemeinsam erreichte Klimaschutz-Erfolge der Stadtregierung nun plötzlich kleingeredet werden. So werden etwa Klima-Sondersitzungen oder eine Dürre-Koordination gefordert, obwohl all das längst läuft! Auch eine zusätzliche „Klimamilliarde“ des Bundes wäre natürlich willkommen. Aber angesichts der ungedeckten Schecks der schwarz-grünen Bundesregierung stellt sich die Frage, woher das Geld kommen soll. Was die Städte und Gemeinden wirklich dauerhaft brauchen, ist finanzielle Entlastung und mehr Spielraum für Investitionen.