23/02/2024
Ja, wir werden uns Kritik einfangen, sehen das aber sehr gelassen, da gewohnt…
Ja, es ist uns ein wirkliches Bedürfnis die gestrige Gemeinderatssitzung zu reflektieren und unseren Standpunkt darzulegen.
Es gibt Handlungsbedarf beim Thema „Mittagessen“ in unserem Kindergarten, in der Kinderkrippe und im Hort, und das schon seit längerer Zeit. Alle Beteiligten, Eltern, Kinder und die Mitarbeiter dieser Einrichtungen drängen auf eine Veränderung bzw. auf eine Verbesserung.
Nun, was haben wir in unserem Dorf? Es gibt einen Gastronomiebetrieb, welcher sich dieser gar nicht so einfachen Aufgabe stellen möchte. Es gibt Zulieferer und Direktvermarkter in unserem Dorf, welche als Bezugsquellen dienen.
Was gibt es Besseres als die Tatsache, dass in Mieders angebaute Grundnahrungsmittel, welche vormittags frisch gekocht werden, dann auf die Teller unserer Kinder kommen? Was gibt es besseres als die Tatsache, dass wir damit so nebenbei diese Betriebe in vielerlei Hinsicht stärken?
So gesehen muss die Entscheidung klar und eindeutig für den heimischen Anbieter ausfallen.
Ja, und dann die Sache mit den Kosten…
Da müssen wir etwas ausholen…
In der Aufbereitung dieses Themas für den Gemeinderat wurde eine Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etwas anders und überspitzt formuliert eine Kosten-Nutzenrechnung für unsere Kinderbetreuungseinheiten erarbeitet. Es spricht auch nichts dagegen sich die Gesamtsituation anzuschauen bzw. von allen Kosten her zu analysieren.
Wenn man dieses Thema aber schon gesamtheitlich betrachtet und analysiert, hätte man auch einmal über den eigenen Tellerrand hinausblicken müssen und die Sache von allen Seiten betrachten müssen. Leider tun sich damit einige in unserem Gemeinderat sehr, sehr schwer…
Immer wieder und mehrmals wurde betont, auch bei vergangenen Sitzungen, dass unsere Gemeinde sehr viel für unseren Kindergarten, für die Kinderkrippe und auch für den Kinderhort aufwendet, und das ist im Grunde auch nicht falsch. Immer wieder und mehrmals wurden von unserer Seite Initiativen und Anträge auf Senkung bzw. in Teilbereichen auf einen gänzlichen Verzicht der Elternbeiträge gesetzt, leider ohne Erfolg. Dies auch im Lichte der enormen finanziellen Herausforderungen für Familien in den letzten Jahren.
Ja, und der Blick über den Tellerrand würde allen auch einmal guttun und vieles zurechtrücken, insbesondere die erwähnten Elternbeiträge betreffend.
Die angehängte Aufstellung sagt schon einiges aus, nämlich dass alle angeführten Bundesländer in Bezug auf die Elternbeiträge für die Familien bessere Regelungen haben.
Nebenbei erwähnt, uns ist diese Tatsache schon lange bekannt. Wir haben letztes Jahr mittels eines Antrages versucht als ersten Schritt wenigstens die Beiträge für das freiwillige Kindergartenjahr zu streichen, um wenigsten auf das Niveau Salzburgs zu kommen, dies wurde leider abgelehnt.
Also, mit der überwiegenden Übernahme der Mehrkosten für frisch gekochte Speisen von ortsansässigen Lieferanten durch einen ortsansässigen Betrieb könnte wenigstens ein kleiner Ausgleich geschaffen werden.