Frauenkollektiv Stuttgart

Frauenkollektiv Stuttgart Frauen, die kämpfen sind Frauen, die leben – lasst uns das System aus den Angeln heben!

Wir sind eine Gruppe von Frauen, die sich zum Ziel gesetzt haben, gegen die patriarchalen Strukturen in der Gesellschaft, gegen den herrschenden Sexismus und gegen die Unterdrückung der Frau in der Gesellschaft vorzugehen. Dabei sehen wir uns als Teil der linken Bewegung, die für die Befreiung aller Menschen und gegen Ausbeutung, Unterdrückung, Hierarchien und Diskriminierung kämpft.

Die Krise ist kein Zufall – sie hat System. Dort kämpfen, wo das Leben ist! Gegen Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklu...
19/04/2026

Die Krise ist kein Zufall – sie hat System.

Dort kämpfen, wo das Leben ist!

Gegen Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklung.

Wir unterstützen den Aufruf der .stuttgart zum 1. Mai 2026 und gehen gemeinsam auf die Straße mit der Perspektive den Kapitalismus zu überwinden und uns vom Patriarchat zu befreien.

Schließt euch uns gerne an:

✊️13.00 Uhr Revolutionäre 1. Mai Demo (Kronprinzplatz Stuttgart)

✊️14.00 Uhr 1. Mai Fest, dort sind wir mit einem Stand vertreten im

✊️17.00 Uhr Stadtteildemo, startet beim 1. Mai Fest am Gasparitsch

Heraus zum revolutionären 1. Mai!

11/03/2026

🔥Wir waren laut und wir waren viele, rund 7.000 Teilnehmer*innen. Lasst uns jeden Tag laut sein!
💜 8. März ist alle Tage, das ist eine Kampfansage.🔥

Feminismus wird nicht gewählt- Er wird erkämpft!Ein paar Gedanken zu den anstehenden Landtagswahlen am
04/03/2026

Feminismus wird nicht gewählt
- Er wird erkämpft!

Ein paar Gedanken zu den anstehenden Landtagswahlen am

Was bedeutet es, unter Frauen* solidarisch zu sein? 💜Es kann bedeuten, hinzuschauen und zu unterstützen, wenn in der Nac...
01/03/2026

Was bedeutet es, unter Frauen* solidarisch zu sein? 💜

Es kann bedeuten, hinzuschauen und zu unterstützen, wenn in der Nachbarschaft jemand schreit.
Sich gegenseitig zu bestärken und sich nicht kleinreden zu lassen.
Unter Frauen solidarisch zu sein, kann bedeuten miteinander zu reden über Themen, die uns beschäftigen.
Gemeinsam Kontra zu geben bei sexistischen Sprüchen.
Sich zusammen zu schließen und gemeinsam aktiv zu sein.

Frauensolidarität bedeutet nicht, dass man miteinander befreundet sein muss.
Oder dass wir in allen inhaltlichen Punkten miteinander übereinstimmen müssen.
Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten sollten Teil unseres gemeinsamen Miteinanders sein.
Ein gemeinsamer Aushandlungsprozess sorgt für kollektive Momente des Miteinanders.

Gemeinsam können wir uns wehren gegen die Ungerechtigkeit und Unterdrückung dieser
Welt.

Schon unsere Vorgängerinnen haben es vorgemacht und gemeinsam für ihre Rechte und Freiheiten gekämpft.
Sei es das Wahlrecht, seien es die Kämpfe um einen legalen Schwangerschaftsabbruch.

Am 8. März wird ein neues Landesparlament gewählt.
Es ist zu erwarten, dass rechte und rechtskonservative Parteien gestärkt aus den Wahlen hervorgehen werden.
Das wiederum bedeutet für uns Frauen ein Drängen in klassische Rollenbilder und ein Zurückdrängen ins Heim und an den Herd.
Doch es ist egal, wen wir wählen, dieser Staat schützt uns nicht.

Gerade jetzt ist Solidarität unter Frauen überlebenswichtig.

Feministische Solidarität ist kein Ideal, sondern eine politische Notwendigkeit.

DESHALB AM 8. MÄRZ UND DARÜBER HINAUS: FÜR MEHR FRAUEN-SOLIDARITAT. 🚩🤝❤️

Infos zu allen Aktionen um den 8. März findet ihr auf unserem Profil (angepinnter Post)!

Frauenkampf ist jeden Tag, Solidarität statt Patriarchat! 💜🚩🤝🔥
25/02/2026

Frauenkampf ist jeden Tag, Solidarität statt Patriarchat! 💜🚩🤝🔥

Frauenkampf ist jeden Tag, Solidarität statt Patriarchat! 🚩💜Hier eine Übersicht an geplanten Aktionen um den 8. März rum...
25/02/2026

Frauenkampf ist jeden Tag, Solidarität statt Patriarchat! 🚩💜

Hier eine Übersicht an geplanten Aktionen um den 8. März rum.

ALEYNA – DAS WAR MORD! WIDERSTAND AN JEDEM ORT!In einem Fitnessstudio am Berliner Platz begann die Geschichte des Femizi...
31/01/2026

ALEYNA – DAS WAR MORD! WIDERSTAND AN JEDEM ORT!

In einem Fitnessstudio am Berliner Platz begann die Geschichte des Femizids an einer jungen Frau namens Aleyna. Aleyna hat ihren Mörder in diesem Fitnessstudio kennengelernt. Er hat erfolglos engeren Kontakt mit ihr gesucht und auf seinem Handy einen Ordner mit heimlichen Fotos angelegt, die er im Fitnessstudio von ihr gemacht hatte.

Er hat sie beim Sport machen – an dem Ort, an dem sie gerne ihre Freizeit verbracht hat- belästigt, ihr nachgestellt und ist ihr schlussendlich im Januar 2025 in ihrem eigenen Zuhause aufgelauert und ermordete sie. Der Prozess ist nun zu Ende und der Täter lebenslang hinter Gittern.

Doch das reicht uns nicht!

Eine Studie von Freeletics zeigt, die Hälfte der 2000 befragten Frauen gibt an in Fitnessstudios sexuell belästigt worden zu sein. Das Fitnessstudio am Berliner Platz wusste davon. Sie wussten, dass der Täter Aleyna belästigt, sie wussten, dass er auch andere Frauen belästigt. Sie haben NICHTS gemacht. Die Gesellschaft weiß darum, dass Gewalt gegen Frauen alltäglich ist und es passiert nichts.

Wir sind wütend!

Wo leben wir, dass es normal ist, dass Männer alle drei Tage eine Frau töten??? Wir wollen, dass die gesellschaftlichen patriarchalen Verhältnisse sich verändern in denen männliches Machoverhalten toleriert wird, in denen Gewalt gegen Frauen normalisiert ist und in denen ein Mann sich entscheiden kann das Leben einer jungen lebhaften Frau zu beenden!

Nehmt ihr uns eine, antworten wir alle!

Gewalt gegen eine ist Gewalt gegen alle!

Prozessende - Femizid an Aleyna🌹Gestern, fast genau ein Jahr nach seiner Tat, wurde der Mörder von Aleyna zu einer leben...
10/01/2026

Prozessende - Femizid an Aleyna🌹

Gestern, fast genau ein Jahr nach seiner Tat, wurde der Mörder von Aleyna zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Er hatte die 25-jährige Studentin in ihrer eigenen Wohnung in Stuttgart-Ost mit vielen Messerstichen getötet. Als ausschlaggebende Gründe für das Urteil nannte der Richter niedrige Beweggründe, Heimtücke und Nachweise dafür, dass der Mörder die Tat im Vorfeld geplant hatte.

Der Mörder hatte Aleyna im Fitnessstudio kennengelernt, erfolglos engeren Kontakt mit ihr gesucht auf seinem Handy einen Ordner mit heimlichen Fotos angelegt, die er im Fitnessstudio von ihr gemacht hatte. Nachdem der Täter Aleyna zusammen mit ihrem Freund sah, beschloss er, ihr Leben zu beenden. Dieser Fall zeigt wieder, wie schnell die Objektifizierung von Frauen in Gewalt umschlagen kann, wenn ein Mann von einer Frau nicht genau das bekommt, was er will.

Vor der Urteilsverkündung haben sich Angehörige, ADHK, die FKO, das Frauenkollektiv Stuttgart, SRGK und solidarische Personen in Form einer Mahnwache außerhalb des Gerichtsgebäudes zusammengefunden. Die Mutter von Aleyna, die schon zuvor bei einer Kundgebung im November gesprochen hatte, hielt erneut eine kurze Rede, die uns sehr bewegt hat: Sie betonte, dass Aleyna eine lebensfrohe junge Frau war, die durch das Besitzdenken eines beinahe Fremden aus ihrem Leben gerissen wurde. Einen Fokus setzte sie dabei darauf, dass die Schuld für solche Taten alleine bei den Tätern liegt. Frauen sollten keine Angst haben müssen, ermordet zu werden, nur wenn sie einem Mann zulächeln oder weil sie einfach nur existieren. Dafür möchte Aleynas Mutter auch in Zukunft weiter kämpfen und Präventionsarbeit leisten, damit so etwas nie wieder passiert.

In einer Rede nach dem Prozessende sagte das FKO zu dem lebenslangen Urteil, es sei „in gewisser Weise eine Anerkennung eines Femizid, und das ist leider keine Selbstverständlichkeit, denn wir sehen auch immer wieder gegenteilige Urteile“.

Weiter in den Kommentaren.

💥Zum Jahresabschluss ein kleiner Rückblick zu den Aktionen rund um den 25. November 2025💥✊️Auch in diesem Jahr organisie...
30/12/2025

💥Zum Jahresabschluss ein kleiner Rückblick zu den Aktionen rund um den 25. November 2025💥

✊️Auch in diesem Jahr organisierten wir gemeinsam mit weiteren Gruppen mehrere Aktionen rund um den 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen*.

✊️Am Samstag vor dem 25. November waren wir als feministische Nachtwache in der Stuttgarter Innenstadt unterwegs. Wir kamen mit Frauen ins Gespräch und fragten nach ihren Erfahrungen im Nachtleben. Berichtet wurde von Belästigungen, Übergriffen und sexistischen Sprüchen. Ebenso von den Strategien, die viele anwenden müssen, um sicher nach Hause zu kommen: Schlüssel zwischen den Fingern, Telefonate vortäuschen, Getränke bewachen, Standorte teilen.

Die Erfahrungen im Nachtleben sammelten wir auf einem Körperumriss aus Pappe – die Antworten waren deutlich und erschütternd:

„Rasier dich mal!“

„Was hier Titten?“

Hand auf dem A***h

Grenzüberschreitungen auf dem Heimweg

Küssen ohne Konsens

„Du Schlampe!“

„Bumsen?“

„Schick Nudes“

Öffentliche Ma********on in der Bahn, mir gegenüber

Hand in der Hose ohne Konsens auf Party

Jemand reibt sein Schwanz an dir im Club

Um dann noch gezielter Männer anzusprechen, verteilten wir ein feministisches Bingo mit typischen Situationen und Schutzstrategien, die Frauen im öffentlichen Raum kennen.

🖤Am Montag, 24.11. folgte eine Kundgebung mit anschließender Demonstration zum laufenden Prozess zum Femizid an Aleyna. Etwa 150 Menschen versammelten sich vor dem Landgericht in Stuttgart und zogen anschließend lautstark zum ehemaligen Wohnhaus von Aleyna.

🔥Am Dienstag, den 25.11. gingen wir trotz Regen mit rund 1.200 Menschen zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen gemeinsam auf die Straße zur Demonstration und Kundgebung des Aktionsbündnis 8. März. Laut, wütend, kämpferisch und entschlossen. Bei der Abschlusskundgebung sprachen wir als Frauenkollektiv nochmals gemeinsam mit Aleynas Mutter.

Die Aktionen haben gezeigt. Die Wut ist da. Die Solidarität auch. Wir bleiben laut!

*Wir setzen das Wort Frau/Frauen für Personen die sich als Frau definieren und/oder von der Gesellschaft als solche gelesen werden und somit ähnliche Erfahrungen machen.

27/11/2025

Wir waren am 24.11. auf der Straße, um Aleyna zu gedenken. 🥀

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