Naturpark Zirbitzkogel - Grebenzen

Naturpark Zirbitzkogel - Grebenzen Dein Naturpark in der Region Murau. Seit 1983.
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Sanft eingebettet liegt unser Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen in einem Berg-Kranz, der die Region wie einen Edelstein umfasst. Mit romantischen Dörfern und idyllischen Teich- und Moorlandschaften bietet uns die von der letzten Eiszeit geprägte Landschaft einen besonderen Rastplatz der Natur.

01/09/2026

🦋 Ein kleiner „Kolibri“ im Naturpark

Wer in den nächsten Wochen an blütenreichen Gärten und Wiesen unterwegs ist, kann mit etwas Glück wieder das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) beobachten. Besonders im späten August und September sind diese faszinierenden Falter bei uns häufig zu sehen.

Mit ihrem schnellen Schwirrflug und dem langen Saugrüssel erinnern Taubenschwänzchen tatsächlich ein wenig an Kolibris. Sie gehören jedoch zu den Schwärmern und damit zu den Nachtfaltern – sind aber, anders als viele ihrer Verwandten, am Tag aktiv.

Besonders erstaunlich sind ihre Wanderungen: Taubenschwänzchen können weite Strecken über Hunderte bis Tausende Kilometer zurücklegen. Ein Teil der bei uns beobachteten Tiere stammt aus südlicheren Regionen Europas und wandert im Laufe des Jahres weit nach Norden.
Ein beeindruckender kleiner Wanderfalter, bei dem es sich lohnt, an den nächsten Blüten etwas genauer hinzusehen! 🦋🌸

📷Thorsten Jakobitsch

Ein blauer Bote des Spätsommers 🌷Wenn der Schwalbenwurz-Enzian (Gentiana asclepiadea) seine intensiv blauen Blüten öffne...
30/08/2026

Ein blauer Bote des Spätsommers 🌷

Wenn der Schwalbenwurz-Enzian (Gentiana asclepiadea) seine intensiv blauen Blüten öffnet, kündigt sich im Naturpark langsam der Spätsommer an. Von August bis in den Herbst hinein setzt er nun auffällige Farbakzente in unserer Landschaft.
Anders als viele Enzianarten der alpinen Rasen wächst der Schwalbenwurz-Enzian bevorzugt an frischen bis feuchten Standorten – etwa in lichten Wäldern, an Waldrändern, in Hochstaudenfluren und auf feuchten Wiesen. Mit seinen langen, bogig überhängenden Stängeln und den großen, trichterförmigen blauen Blüten ist er kaum zu übersehen.

Seinen Namen verdankt er übrigens seinen gegenständigen, zugespitzten Blättern, die an jene der Schwalbenwurz erinnern.

Wer in den nächsten Wochen im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen unterwegs ist, sollte also die Augen offen halten: Das kräftige Blau des Schwalbenwurz-Enzians ist eines der schönsten Zeichen dafür, dass der Bergsommer langsam in den Spätsommer übergeht. ☺️

📷Thorsten Jakobitsch

Bald heißt es Abschied nehmen von Meister Adebar! 🔛Auch in Neumarkt gehören Weißstörche (Ciconia ciconia) mittlerweile z...
27/08/2026

Bald heißt es Abschied nehmen von Meister Adebar! 🔛

Auch in Neumarkt gehören Weißstörche (Ciconia ciconia) mittlerweile zum vertrauten Ortsbild im Sommer. Doch ihre Zeit bei uns neigt sich langsam dem Ende zu: Im August beginnt für viele Störche bereits die lange Reise in ihre südlichen Winterquartiere.

Besonders spannend: Die Jungstörche machen sich häufig noch vor ihren Eltern auf den Weg. Die Richtung ihrer Reise ist ihnen dabei angeboren. Viele österreichische Weißstörche ziehen über Südosteuropa weiter nach Süden, andere wählen eine westliche Route. Manche verbringen den Winter mittlerweile sogar in Südwesteuropa.

Bevor unsere Neumarkter Störche also bald ihre große Reise antreten, lohnt sich noch einmal ein Blick nach oben! 🌞

Wir wünschen ihnen einen guten Flug und eine sichere Reise – und freuen uns schon jetzt auf ihre Rückkehr im nächsten Frühjahr!

🌸 Orchideen sind wahre Meister der Natur! Manche täuschen Insekten, andere duften nach Vanille – und alle sind auf ganz ...
07/08/2026

🌸 Orchideen sind wahre Meister der Natur! Manche täuschen Insekten, andere duften nach Vanille – und alle sind auf ganz besondere Lebensräume angewiesen. 🦋

Im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen wachsen zahlreiche heimische Orchideenarten – von der Sumpf-Ständelwurz bis zum seltenen Kohlröschen. Halte bei deinem nächsten Besuch die Augen offen – vielleicht entdeckst du eines dieser faszinierenden Naturjuwelen. 💚

📷 Thorsten Jakobitsch

Sumpf-Herzblatt – zarte Schönheit der Moore 🌸Derzeit zeigt das Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris) im Naturpark seine ...
03/08/2026

Sumpf-Herzblatt – zarte Schönheit der Moore 🌸

Derzeit zeigt das Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris) im Naturpark seine auffälligen weißen Blüten.
Das Sumpf-Herzblatt wächst nur dort, wo der Boden dauerhaft feucht 💦 und nährstoffarm ist. Solche Lebensräume sind heute selten geworden und zählen zu den wertvollsten Biotopen Mitteleuropas.

🌱Moore und Feuchtwiesen bieten zahlreichen spezialisierten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, indem sie große Mengen Kohlenstoff speichern und den Wasserhaushalt regulieren.

Wer das Sumpf-Herzblatt entdeckt, sollte den markierten Wegen treu bleiben – so können diese empfindlichen Lebensräume auch in Zukunft ihre einzigartige Artenvielfalt bewahren.

📷Thorsten Jakobitsch

💙 Der Blaue Eisenhut – Europas giftigste PflanzeDer Blaue Eisenhut (Aconitum napellus) zählt zu den beeindruckendsten Bl...
24/07/2026

💙 Der Blaue Eisenhut – Europas giftigste Pflanze

Der Blaue Eisenhut (Aconitum napellus) zählt zu den beeindruckendsten Blütenpflanzen. In den Seetaler Alpen finden wir eine Unterart von ihm: den Tauern-Eisenhut (Aconitum napellus subsp. tauricum). Mit seinen tiefblauen Blüten zieht er alle Blicke auf sich – doch hinter seiner Schönheit verbirgt sich die giftigste Pflanze Europas.

Alle Pflanzenteile enthalten hochwirksame Alkaloide, vor allem Aconitin. Bereits kleinste Mengen können schwere Vergiftungen auslösen. Deshalb gilt: Bewundern ja – aber niemals pflücken oder berühren!

Um den Eisenhut rankt sich auch eine berühmte Sage der griechischen Mythologie. Der Überlieferung nach entstand die Pflanze aus dem Speichel des Höllenhundes Kerberos, als Herkules ihn im Rahmen seiner zwölf Aufgaben aus der Unterwelt an die Erdoberfläche brachte. Dort, wo der Speichel des dreiköpfigen Wächters auf den Boden fiel, soll der erste Eisenhut gewachsen sein.

In den Seetaler Alpen ist der Tauern-Eisenhut eine wertvolle und geschützte Wildpflanze. Bitte genießt seine außergewöhnliche Blütenpracht nur aus der Entfernung und helft mit, diesen faszinierenden Bestandteil unserer alpinen Flora zu bewahren. 🌿💙

📷Thorsten Jakobitsch

🌿 Zwei besondere Blütenstars am Zirbitzkogel 🌸💙 Sumpf-Tarant (Swertia perennis)Derzeit blüht auf den Quellmooren und Feu...
23/07/2026

🌿 Zwei besondere Blütenstars am Zirbitzkogel 🌸

💙 Sumpf-Tarant (Swertia perennis)
Derzeit blüht auf den Quellmooren und Feuchtwiesen am Zirbitzkogel der seltene Sumpf-Tarant, auch Sumpfenzian oder Sumpfstern genannt. Seine tiefblauen, sternförmigen Blüten machen ihn zu einer echten Besonderheit. Da er nur an wenigen Standorten vorkommt, steht er unter Schutz.

⭐ Stern-Steinbrech (Saxifraga stellaris)
Auch der zarte Stern-Steinbrech zeigt derzeit seine Blüten. Sie sind kleine Naturkunstwerke: Jedes der weißen Blütenblätter trägt zwei auffällige gelbe Punkte. Entdecken kann man ihn an kleinen Bächen und auf ständig wasserüberrieselten Felsen hoch oben am Zirbitzkogel.

📷 Thorsten Jakobitsch

Im Zuge der Initiative: Biotopverbund Steiermark im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen 🌿
Mit dem Projekt werden wertvolle Lebensräume gesichert, miteinander vernetzt und gezielt aufgewertet. Durch die Erhaltung von Kernlebensräumen, die Schaffung von Trittsteinen und die Pflege von Verbindungskorridoren entstehen bessere Lebensbedingungen für Tiere und Pflanzen – für mehr Artenvielfalt und eine widerstandsfähige Natur.

🔥 Feurige Schönheit im Naturpark! 🌸Feuerlilie (Lilium bulbiferum):Vor Kurzem stand die Feuerlilie in voller Blüte und so...
20/07/2026

🔥 Feurige Schönheit im Naturpark! 🌸

Feuerlilie (Lilium bulbiferum):

Vor Kurzem stand die Feuerlilie in voller Blüte und sorgte mit ihren leuchtend rotgelben bis orangefarbenen Blüten für echte Hingucker. Charakteristisch sind ihre großen Blüten sowie die kleinen Brutzwiebeln in den Blattachseln, mit denen sich die Pflanze vegetativ vermehren kann.

Die Feuerlilie wächst auf trockenen Wiesen und an sonnigen Waldrändern. Da sie in der Natur nur noch selten vorkommt, steht sie unter Schutz – umso schöner, wenn man ihr im Naturpark begegnen darf.

📷Thorsten Jakobitsch

🌾 Lerne Saatgut selbst gewinnen, aufbereiten und lagern! 🌱 Mit Dr. Thorsten Jakobitsch am 17. Juli, 16:00-18:00 Uhr im N...
12/07/2026

🌾 Lerne Saatgut selbst gewinnen, aufbereiten und lagern! 🌱 Mit Dr. Thorsten Jakobitsch am 17. Juli, 16:00-18:00 Uhr im Naturparkhaus, Neumarkt i. d. Steiermark. Kostenlos, aber Anmeldung erforderlich: 03584/2005 oder [email protected]. Wir sehen uns! 📅

Adresse

Hauptplatz 1
Neumarkt In Steiermark
8820

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00
Dienstag 09:00 - 12:00
Mittwoch 09:00 - 12:00
Donnerstag 09:00 - 12:00
Freitag 09:00 - 12:00

Telefon

+4335842005

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