27/07/2026
Radstadt ist auf dem Weg zur „familienfreundlichen und UNICEF kinderfreundlichen Gemeinde“! Dass wir das in Radstadt machen war unsere Idee und wir freuen uns, dass es gelungen ist!
In den letzten Monaten haben Workshops mit interessierten Radstädterinnen und Radstädtern stattgefunden. Zuerst wurde im Ist- Workshop erhoben, was es in Radstadt schon alles gibt, um das Leben von allen Generationen familienfreundlicher zu machen. Und es gibt schon sehr viel!
Sehr erfolgreich war der Jugendworkshop im Jugendzentrum. Die Jugendlichen wissen selbst am besten, was sie brauchen, um sich in unserem Stadtl wohlzufühlen, um gerne hier aufzuwachsen, um hier zu leben. Danke auch an Joe und Katharina, unseren Jugendbetreuer:innen für ihre Unterstützung.
Um ganz viele zu erreichen, haben wir mit Hilfe des Kindergartens und der Schulen die Eltern eingeladen, an einer kurzen Umfrage mitzumachen:
„Was kann deinem Kind, deinen Kindern helfen noch besser in Radstadt aufwachen zu können?“ Und „Was braucht deine Familie an Unterstützungsangeboten, die helfen, den Alltag leichter zu machen?“
Danke für 125 ausgefüllte Fragebögen mit sehr vielen Anregungen, Ideen, Wünschen. Nur wenn wir als Gemeindevertretung wissen, wo der Schuh drückt, können wir etwas ändern.
Zusätzliche gab es auch Gelegenheit für Gespräche und Austausch vor Ort: vor der Bücherei, am Wochenmarkt.
Und natürlich sollen auch die Kinder mitmachen können! Schüler:innen aus der Volksschule, der A*O, der Musikmittelschule haben uns über 150 tolle Zeichnungen übergeben mit ihren Wünschen für Radstadt. Danke an alle!
Wichtig sind uns auch die Anliegen der Menschen mit Behinderungen in Radstadt. Sie hatten ebenfalls die Möglichkeit, ihre Probleme und ihre Anliegen zu schildern.
Es gab auch eine Kurzumfrage für Senior:innen, bei denen sie in Gesprächen geäußerte Ideen bewerten konnten.
Im Juni fand dann der Soll- Workshop statt – in bewährter Weise moderiert von unserer Prozessbegleiterin Frau Mag.a Elisabeth Schwarzl von der Familie&Beruf Management GmbH, die uns im Auftrag des Familienministeriums begleitet und unterstützt.
Auf Basis der Ergebnisse von den Umfragen und Aktionen, ergänzt um eigene Ideen, wurde engagiert damit begonnen, am Maßnahmenkatalog zu arbeiten.
Jetzt gilt es, alles zusammenzufassen und abschließend als Gemeindevertretung zu beschließen, was wir in den nächsten Jahren umsetzen wollen, um Radstadt noch lebenswerter, noch kinder- und familienfreundlicher zu machen. Wir werden darüber noch ausführlich berichten.
Als Auditbeauftragte der Stadtgemeinde ergeht von mir ein ganz großes Dankeschön an alle, die sich bisher beteiligt haben. Und die sich vielleicht auch bei der Umsetzung mit engagieren wollen.
GV Ingrid Riezler-Kainzner