AAB OG Reutte und Umgebung

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06/03/2026

Der AAB Tirol vertritt die Interessen aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Tirol gegenüber den politischen Institutionen, den Arbeitgebern und der Öffentlichkeit. Wir setzen uns aktiv für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, für höhere Löhne und für eine bessere soziale Absicherung...

01/05/2024

VP-Arbeitnehmer zum 1. Mai

In einer gemeinsamen Erklärung zum 1. Mai stellt die Spitze der VP-Arbeitnehmern mit AK-Präsident Erwin Zangerl, AAB-Landesrätin Astrid Mair und AAB-Tirol-Landesobmann Jakob Wolf grundsätzlich fest: Arbeitszeitverlängerung ist kein Thema - strikte Ablehnung!

Die von der Industriellenvereinigung angeregte Verlängerung der Arbeitszeit wird strikt abgelehnt und ist keinesfalls geeignet, um die Herausforderungen am Arbeitsmarkt zu bewältigen. Es sei Tatsache, dass aufgrund der Pensionierungen der Baby-Boom-Generation künftig immer mehr Menschen am Arbeitsmarkt fehlen werden. Dieser Entwicklung werde man nur durch ein Bündel von Maßnahmen begegnen können, keinesfalls aber durch eine Anhebung der Arbeitszeit.

Zu diesem Bündel gehören etwa ein massiver Ausbau der Kinderbetreuung, steuerliche Anreize für Menschen in Vollzeitbeschäftigung, Zurverfügungstellung von Arbeitnehmerwohnungen auch außerhalb des Wirtschaftszweiges Tourismus, flexible Arbeitszeitmodelle, zunehmende Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Homeoffice, gute Modelle der Altersteilzeit, moderne sozialökonomische Betriebe, steuerlicher Anreiz für Menschen, die freiwillig über das Pensionsalter hinaus im Arbeitsprozess bleiben und vor allem eine faire Bezahlung, aber auch gezielte Zuwanderung von Arbeitskräften, die innerhalb der Sozialpartnerschaft abgestimmt wird.

Weder das Babler-Modell einer 32-Stunden-Woche, noch das Industriellenvereinigungs-Modell einer 41-Stunden-Woche sind geeignet, die Herausforderungen am künftigen Arbeitsmarkt zu bewältigen, sondern nur ein - mit den Sozialpartnern - gut abgestimmtes Maßnahmenpaket, welches für die Arbeitnehmer:innen in den verschiedensten Bereichen genügend Anreize schafft.

Sozialpartnerschaft muss aufgewertet werden

Überhaupt warnen die VP-Arbeitnehmer die Politik davor Maßnahmen zu setzen, ohne dabei die Sozialpartner mitzunehmen. Was dabei rausgekommen sei, habe man in der Ära Kurz gesehen. Die Politik ist gut beraten, die Sozialpartnerschaft bei der Lösung von Problemen miteinzubeziehen und aufzuwerten. Wer dies nicht tue, riskiere Arbeitskämpfe und schade damit Österreich am meisten.

Kein drehen an Pensionsschraube - klare Aussagen von Parteien vor den Nationalratswahlen

Sorge bereitet den Tiroler Arbeitnehmer:innen, dass nach den Nationalratswahlen im Herbst wieder am Österreichischen Pensionssystem herumgebastelt werden könnte.
Wir befürchten, dass nach den Wahlen wieder die Budgetkonsolidierungskeule ausgepackt wird und massiv in das derzeitige Pensionssystem eingegriffen wird.
Wir fordern daher alle Parteien auf, vor den Wahlen klar zu legen, welche Pläne die jeweilige Partei im Bereich des Pensionssystems nach den Wahlen verfolge. Für die VP-Arbeitnehmer müsse jedenfalls der Grundsatz gelten, dass 45 Arbeitsjahre genug sei und sie lehne jede Diskussion über eine Anhebung des Pensionsantrittsalters massiv ab. Eine weitere Anhebung des Antrittsalters rettet weder das österreichische Budget, noch den Mangel an Arbeitskräften am Arbeitsmarkt.

Tirol: Wohnen, Energie, Pflege und Gesundheit

Darüber hinaus bereitet den VP-Arbeitnehmern die Situation in Tirol rund um das Wohnen, die Energiepreise sowie die Gesundheit und Pflege am meisten Sorgen.

Beim Thema Wohnen sei die Situation vor allem im Bereich der Inntalfurche und der Landeshauptstadt Innsbruck weiterhin massiv angespannt und belaste die Arbeitnehmer:innen.
Nach geschlagenen Wahlen in der Landeshauptstadt fordert die VP- Arbeitnehmerspitze, dass es zwischen den Verantwortlichen der Stadt Innsbruck und dem Land Tirol unverzüglich einen Wohnbaugipfel gibt, der sich im Detail mit der Situation beschäftigt und ein konkretes, nachvollziehbares Maßnahmenpaket - vor allem für die Landeshauptstadt und die Inntalfurche - auf den Tisch legt. Hier darf Parteizugehörigkeit und Ideologie keine Rolle spielen, es muss gehandelt werden und das Wohnen günstiger gemacht werden.

Im Bereich der Energie müsse die Tiroler Landesregierung endlich die Satzungen der TIWAG ändern und somit den Landesenergieversorger dazu verpflichten, den für die Bevölkerung kostengünstigsten Energiepreis bereit zu stellen. Die AK Tirol habe dazu bereits konkrete Vorschläge gemacht, diese gelte es jetzt rasch umzusetzen und fest zu schreiben. In diesem Zusammenhang fordert die VP-Arbeitnehmervertreter die IKB auf, die in den letzten Jahren erhöhten und vorgeschriebenen Energiekosten endlich an die IKB-Kund:innen zurückzuzahlen. Die TIWAG-Kund:innen haben diese von der AK Tirol ausgehandelten Rückzahlungen bereits erhalten. Wieso die IKB-Kund:innen, so lange darauf warten müssen, fragt sich die VP-Arbeitnehmerspitze. Hier gehöre schleunigst ausgezahlt!

Begrüßt wird von den VP-Arbeitnehmern, die vom Land Tirol derzeit durchgeführte Evaluierung der Bezahlung im Tiroler Pflege- und Gesundheitssystem. Wir müssen hier im Vergleich zu den anderen österreichischen Bundesländern angemessene Löhne zahlen und angemessene Arbeitsbedingungen bieten. Wir hoffen, dass diese Evaluierung rasch abgeschlossen wird, und in der Folge die notwendigen Maßnahmen daraus gezogen werden, da die Pflege und Gesundheit den Menschen in Tirol besonders am Herzen liegt.

AK Wahl 2024 - so funktioniert die Briefwahl:
12/01/2024

AK Wahl 2024 - so funktioniert die Briefwahl:

24/10/2023

Ein Jahr Landeshauptmann Toni Mattle:

Der AAB Reutte ladet zu einem informativen Abend zum Thema "Entwicklung der Energiepreise" ein:
18/10/2023

Der AAB Reutte ladet zu einem informativen Abend zum Thema "Entwicklung der Energiepreise" ein:

25/09/2023

AAB-Landesobmann Wolf unterstützt Dornauers Vorschlag: Mehr Anreize für arbeitende Pensionisten

Landeshauptmannstellvertreter Georg Dornauer (SPÖ) hat heute vorgeschlagen, einen Steuerfreibetrag für Pensionisten, die wieder arbeiten wollen, einzuführen und altersgerechte Arbeitsplätze zu schaffen. Tirols AAB-Landesobmann Jakob Wolf begrüßt diese Vorschläge des Koalitionspartners ausdrücklich und sichert Dornauer seine volle Unterstützung zu: „Das ist genau der Weg, den der AAB seit Monaten vorschlägt.“

Wolf betont die Notwendigkeit, dass „jene, die mehr leisten wollen, auch entsprechend finanziell davon profitieren sollen. Für den Wirtschaftsstandort Österreich wird es entscheidend sein, jeden einzelnen Leistungsträger am derzeit ausgetrockneten Arbeitsmarkt so lange wie möglich zu halten. Nur Anreize und nicht die weitere Anhebung des Pensionsantrittsalters sind der Schlüssel, um Menschen zu motivieren, länger zu arbeiten.“

Wolf ist sich mit Dornauer auch einig, dass die Schaffung von altersgerechten Arbeitsplätzen ein weiterer wichtiger Baustein ist, um Menschen länger in Beschäftigung halten zu können.

12/09/2023
04/09/2023
02/08/2023
AAB-Chef Wolf zur Strompreis-Senkung: „Es war höchste Zeit!“Für AAB-Tirol-Chef Jakob Wolf war es heute höchste Zeit, das...
04/07/2023

AAB-Chef Wolf zur Strompreis-Senkung: „Es war höchste Zeit!“

Für AAB-Tirol-Chef Jakob Wolf war es heute höchste Zeit, dass „die TIWAG Klarheit beim Tiroler Strompreis geschaffen hat“ und nun mit 23. Juli den Strompreis nicht erhöht, sondern auf 15,7 Cent senkt. AAB-Chef Wolf dankt in diesem Zusammenhang Landeshauptmann Toni Mattle als Eigentümervertreter der TIWAG und AK-Präsident Erwin Zangerl, der mit seiner Hartnäckigkeit diese Senkung gemeinsam mit dem Landeshauptmann durchgesetzt hat. In Zeiten der Teuerung sei diese Strompreissenkung für die Tiroler Bevölkerung enorm wichtig, so Wolf. „Mit dem nun festgelegten Preis liegt Tirol im Bundesländervergleich im unteren Bereich. Es war höchste Zeit, dass die TIWAG hier Klarheit geschaffen hat. Alles andere hätte ich auch nicht mehr verstanden“, so Wolf.

30/05/2023

AAB-Chef Wolf begrüßt klare Vorgaben des Landeshauptmannes für TIWAG und die Zuschüsse für Stromheizer und Wärmepumpenbesitzer

Die heutige klare Ansage von LH Anton Mattle, dass er eine Strompreissenkung der TIWAG für die Tiroler Kundinnen und Kunden um weitere 15 Prozent noch vor Beginn der Heizsaison, spätestens mit 1. Oktober, wünscht, wurde heute vom Arbeitnehmerchef der Tiroler Volkspartei, Jakob Wolf, ausdrücklich begrüßt.
„Die Tirolerinnen und Tiroler müssen spüren, dass im eigenen Land Strom produziert wird und wir Kraftwerke haben. Wenn die Menschen nichts davon spüren, stellen sie zu Recht die Frage, warum wir dann Kraftwerke bauen“, so AAB-Landesobmann Wolf.

Deshalb und weil auch europaweit die Strompreise weiter sinken, sei die Forderung des Landeshauptmannes mehr als berechtigt, meint der AAB-Chef.
Für Wolf muss die TIWAG, die derzeit leider alles andere als ein gutes Image in der Bevölkerung hat, alles daransetzen, dauerhaft und dynamisch einen der günstigsten Strompreise aller Bundesländer in Österreich anzubieten. Das erwarte sich die Tiroler Bevölkerung zu Recht von einem 100-prozentigen Landesunternehmen.

Und Wolf wünscht sich auch, dass die Kommunikation der TIWAG zu den Menschen besser und klarer wird: „Die Menschen müssen das Gefühl haben, dass es der TIWAG auch in schwierigen Zeiten darum geht, die Tirolerinnen und Tiroler so günstig wie möglich mit Energie zu versorgen. Dieses Gefühl haben sie derzeit leider nicht. Hier muss die Kommunikationsstrategie dringend verbessert werden, statt Geheimniskrämerei offene, transparente Kommunikation!“

Positiv bewertet der AAB-Chef auch die vom Landeshauptmann angekündigte Zuschüsse für Wärmepumpenbesitzer und Hausbesitzer mit Stromheizung. Diesen sei jahrelang gesagt worden, sie sollten aus Gründen des Klimaschutzes auf Strom umsteigen. Diese dürfen daher jetzt nicht einen Nachteil haben, deshalb sei der Zuschuss besonders wichtig, stellt AAB-Chef Jakob Wolf fest.

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Reutte In Tirol
6600

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