Aidshilfe Salzburg

Aidshilfe Salzburg Betreuung - Beratung - Prävention Testangebote:

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, sich auf HIV, Hepatitis und Syphilis testen zu lassen.

Vor dem Test und bei der Befundrückgabe findet je nach Wunsch ein Beratungsgespräch statt. Alle angebotenen Tests können Sie bei uns anonym machen lassen. Folgende Tests sind kostenlos:
HIV-DUO-Test (Antikörper- und Antigen-Test)
HBsAG-Bestimmung (Hepatitis B-Test)
HCV-Antikörper-Test (Hepatitis C-Test)
TPHA-Test (Syphilis-Test = Antikörpertest)

Bei diesen Tests haben Sie einen Selbstkostenpreis

zu tragen:
PCR-Test für EUR 70,-
HIV-Schnelltest (Ergebnis nach 20 Minuten) für EUR 30,-


Impfung gegen Hepatitis A und B
Sie können sich bei uns gegen Hepatitis impfen lassen. Der verwendete Impfstoff heißt Twinrix und schützt gegen Hepatitis A und B. Für einen vollständigen Schutz sind 3 Teilimpfungen notwendig. Wir bieten den Impfstoff zum Selbstkostenpreis von EUR 55,- pro Teilimpfung an. Die Impfung selbst ist kostenlos.

https://www.psychotherapie-salzburg.de/schwule-maenner-coming-out-beratung   Was ist männliche Homosexualität?Männliche ...
22/09/2024

https://www.psychotherapie-salzburg.de/schwule-maenner-coming-out-beratung

Was ist männliche Homosexualität?

Männliche Homosexualität ist nur eine von vielen sexuellen Orientierungen, die genauso wertvoll und gesund ist wie Heterosexualität. Allerdings wurde Homosexualität auch in der Psychologie und Psychotherapie bis in die 1990er Jahre völlig unreflektiert als eine psychische Krankheit angesehen, mit dem Versuch, diese zu heilen. Homosexuelle Menschen sind nämlich eine Minderheit und passten in unserer abendländisch-christlichen Tradition lange Zeit nicht in das Konzept von „Normalität“.

Verinnerlichte Homophobie und Homonegativität

Aufgrund von weit verbreiteter gesellschaftlicher Homophobie, massiver psychischer und physischer Gewalt gegenüber schwulen und bisexuellen Männern sowie einer Jahrtausende-alten malignen Tradition von Verfolgung, Folter, Inhaftierung und Diskriminierung, lehnen viele schwule und bisexuelle Männer ihre eigene Homosexualität noch immer stark ab. Sie bekämpfen sich innerlich selbst, sind ihre eigenen Feinde und geben in Umfragen an, dass sie lieber heterosexuell wären. So gaben 75 Prozent aller Männer in einer anonymen Umfrage auf der Schwulenplattform PLANETROMEO an, dass sie sich ihrer Homosexualität schämen würden. Auf diese Weise ist es nicht verwunderlich, wenn schwule Männer häufiger unter Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen leiden, Depressionen und Angststörungen entwickeln und Suizidversuche machen bzw. Suizid begehen.

Hilfe bei psychischen Problemen

Psychotherapie und Beratung können Ihnen als schwuler Mann helfen, ihre eigene Homosexualität zu akzeptieren und Selbstachtung zu entwickeln. Eine gesunde Selbstliebe ist zudem auch eine wesentliche Grundbedingung für eine zufriedene Partnerschaft.



Anlässe für eine Psychotherapie/psychologische Beratung können sein:

das innere und äußere Coming-Out
Schwierigkeiten und Ängste während des Coming-Outs
Probleme in der Partnerschaft und S*xualität
Trennungen
destruktive Beziehungsmuster - etwa immer wieder vorzeitig eine Partnerschaft zu beenden
ein spätes Coming-Out in der zweiten Lebenshälfte mit seiner Trauer über die vielen verlorenen Jahre
Homosexualität und S*xualität im Alter
eine bestehende heterosexuelle Partnerschaft, u.U. mit eigenen Kindern
Suche nach Annahme der eigenen Homosexualität
Selbstablehnung und Selbstabwertung
Diskriminierung, Stigmatisierung und Mobbing
sexuelle Schwierigkeiten
Depressionen
S*xualtherapie und S*xualberatung
eine Infektion mit HIV oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten
starke Scham- und Schuldgefühle wegen der homosexuellen Orientierung
Kinderwunsch und Regenbogenfamilie
Paartherapie für schwule Paare

Psychotherapie, Traumatherapie, Hypnose, Coaching und Supervision in Salzburg / Hamburg. Regelung für wirtschaftlich Schwache.

https://www.psychotherapie-salzburg.de/hiv-positiv-psychotherapie-beratung-salzburgHIV-positive Personen können ein gute...
22/09/2024

https://www.psychotherapie-salzburg.de/hiv-positiv-psychotherapie-beratung-salzburg

HIV-positive Personen können ein gutes Leben führen

HIV lässt sich heute mit Medikamenten gut behandeln und die Lebenserwartung ist normal geworden. HIV-positive Menschen, die die HIV-Therapie einnehmen, sind für andere Menschen nicht mehr ansteckend - auch beim ungeschützten S*x nicht. Trotzdem gibt es noch immer viele Belastungen, mit denen sich HIV-positive Menschen auseinandersetzen müssen.

Solche Belastungen können sein:

die Integration der HIV-Diagnose in das eigene Leben
Schuldgefühle wegen der Infektion
Diskriminierung und Mobbing wegen HIV
Mehrfachdiskriminierungen (etwa wegen HIV und der sexuellen Orientierung und/oder der Ethnie)
Belastungen in der Partnerschaft wegen HIV-Positiv und jetzt?
Diskriminierung wegen HIV / AIDS und sexuell übertragbaren Krankheiten

HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten (STI) wecken bei vielen Menschen noch immer Assoziationen des Unmoralischen, Verwerflichen und Anstößigen. In Österreich wird keinesfalls rational und vernünftig mit HIV und sexuell übertragbaren Infektionen umgegangen.

Wie werden Menschen diskriminiert?

Aus den oben genannten Gründen kommt es immer wieder zu Diskriminierungen in den verschiedenen Lebensbereichen. An dieser Stelle möchte ich einige Beispiele bringen:

Vielen Menschen, die HIV-positiv sind, fällt es schwerer eine Partnerschaft einzugehen, da sie oft verlassen werden, wenn sie dem/der Partner*in von ihrer Infektion erzählen.
Menschen, die sich mit einer sexuell übertragbaren Infektion angesteckt haben und deshalb zu einem Arzt*/Ärztin* gehen, werden vom/von der behandelnden Arzt*/Ärztin* bloßgestellt und für ihr S*xualverhalten maßgeregelt.
In der Aidshilfe Salzburg kommt eine anonyme Email an, in der wir aufgefordert werden, HIV-positive Menschen zu outen, da diese eine Gefahr für ihre Mitmenschen darstellen würden.
Menschen werden von Ex-Partner*innen oder Bekannten zwangsgeoutet.
HIV-positive Arbeitnehmer*innen werden rechtswidrig gekündigt oder gar fristlos entlassen.
Ein HIV-positiver Patient wird vom behandelnden Hausarzt getadelt und der Praxis verwiesen, da er ihm den HIV-Status nicht sofort mitgeteilt hat.
Eine HIV-positive Patientin, die wegen akuter Zahnschmerzen eine Zahnambulanz aufsucht, wird vom Zahnarzt umgehend der Praxis verwiesen.
Einem Mann mit einer Syphilis-Infektion wird von guten FreundInnen die Freundschaft gekündigt. Die FreundInnen sehen sich gefährdet und glauben dem Betroffenen nicht, dass Syphilis im Alltag nicht übertragen werden kann.
Einer Frau wird nach Bekanntgabe ihrer Infektion mit einer heilbaren Geschlechtskrankheit von ihren MitbewohnerInnen nahegelegt, umgehend aus der Wohngemeinschaft auszuziehen.
Ein Mitarbeiter der Aidshilfe Salzburg hat eine Lungenentzündung und wird von seinem behandelnden Arzt gefragt, ob ihn ein HIV-positiver Klient gebissen oder gekratzt habe (hierbei kann HIV nicht übertragen werden). Laut seinem Arzt sei der Mitarbeiter nämlich in seiner Arbeit in der Aidshilfe permanent einem hohen Risiko ausgesetzt und eine Lungenentzüngung ist ja immerhin eine AIDS-definierende Erkrankung.

Psychotherapie, Traumatherapie, Hypnose, Coaching und Supervision in Salzburg / Hamburg. Regelung für wirtschaftlich Schwache.

https://www.psychotherapie-salzburg.de/die-diagnose-hiv-positiv-mitteilenDie Diagnose HIV-positiv mitteilenWas muss ich ...
06/08/2024

https://www.psychotherapie-salzburg.de/die-diagnose-hiv-positiv-mitteilen

Die Diagnose HIV-positiv mitteilen

Was muss ich beachten, wenn ich als Berater*in oder Ärzt*in ein HIV-positives Testergebnis mitteile?

Obwohl HIV heute eine gut zu behandelnde Krankheit ist, die Betroffenen eine durchschnittliche Lebenserwartung haben und bei konsequenter Einnahme der HIV-Therapie (HAART) das Immunschwächevirus nicht mehr auf andere übertragen können, haben viele Personen noch immer existentielle Ängste wegen der Infektion und reagieren auf körperlicher und psychischer Ebene mit Todesangst, wenn sie ein HIV-positives Testergebnis erhalten.

Erfahren Sie in diesem Artikel, was sie als Ärzt*in oder Berater*in beachten können, um die Diagnose HIV-positiv möglichst kompetent mitzuteilen.

Warum haben Menschen noch immer so große Angst vor HIV?

Menschen assoziieren HIV nach wie vor mit Sterben, Tod und massiver Bedrohung. Dies ist seit Jahrzehnten in unserem kulturellen Gedächtnis gespeichert. Aufgrund der hohen Todes- und Sterberaten und des schlechten gesellschaftlichen Umgangs mit HIV in den 1980er und 1990er Jahren können wir HIV als ein kollektives Trauma betrachten. In der Trauma-Forschung gilt mittlerweile als gesichert, dass kollektive und transgenerationale Traumen bis zur achten Generation fortdauern können und zu gesellschaftlichen Schäden und Symptomen führen. Dies stellt an uns als professionelle Helfer*innen die Aufgabe, möglichst gut, entspannt und konstruktiv mit dem kollektiven Trauma HIV umzugehen.

Das Mitteilen von Infektionen mit anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) kann zwar auch starke Schamgefühle bei unseren Patient*innen / Klient*innen triggern, die wir durch Ruhe und Zugewandtheit gut regulieren können. Allerdings habe ich es noch nicht erlebt, dass Klient*innen / Patient*innen dabei von Angst überflutet werden, weshalb ich mich in diesem Artikel auf das Thema HIV beschränke. Sollten andere STIs jedoch Todesangst bzw. existentielle Ängste auslösen, so gilt selbstverständlich dasselbe, was ich in diesem Beitrag zu HIV schreibe.

Für unser Stammhirn ist die Diagnose bedrohlich

Erleben wir etwas als Bedrohung, so reagiert unser Stammhirn innerhalb von Millisekunden (also viel schneller als unsere kognitive Verarbeitung) völlig unwillkürlich mit Angst und Stress und veranlasst, dass Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet werden, dass unser Puls und Blutdruck ansteigen, wir flacher atmen, unsere Muskulatur anspannen, und sich unser Körper auf Kampf, Flucht oder Freeze vorbereitet.

Zugleich wird ein zweites System aktiviert, das viel langsamer ist, nämlich die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse). Dieses System aktiviert das Ausschütten des Stresshormons Cortisol durch die Nebennierenrinde. Gerade dieses Stresshormon agiert als eine „Stressbremse“, d.h. es kommt zu einer dauerhaften zu starken Stressreaktion.

Sind Menschen derart gestresst, so sind sie in Beratungssituationen nach dem Erhalt der Diagnose HIV nicht mehr durch Kognitionen und durch kognitive Inhalte, wie etwa die Botschaft, dass HIV heute nicht mehr gefährlich ist, zu erreichen. In der Regel schalten sie auf Durchzug, d.h. sie nicken zwar und stellen Fragen, können aber den Inhalt unserer kognitiven Botschaften nicht mehr verarbeiten und abspeichern, weil sie in die sympathische Übererregung oder in die parasympathische Untererregung fallen.

Wie können wir uns dann verhalten?

Nicht alle Menschen geraten in eine derartige Übererregung bzw. Untererregung. Hier kommen dann kognitive Inhalte und Botschaften gut an.

Wenn jemand jedoch, wie oben beschrieben, in einen derartig körperlichen und psychischen Ausnahmezustand fällt, dann kann er kognitive Inhalte nicht mehr aufnehmen. Dies ist von außen nicht immer klar und deutlich zu erkennen, denn oft stellen die Betroffenen Fragen, nicken und scheinen zuzuhören.

Folgende Strategien, Haltungen und Verhaltensweisen können Ihnen dann als Berater*in oder Ärzt*in helfen:

Erden und versorgen Sie sich gut, bevor sie das Testergebnis zurückgeben. Nehmen sie etwa drei bis vier tiefe Atemzüge, wobei das Ausatmen immer doppelt so lange sein sollte wie das Einatmen. Diese Haltung der Selbstfürsorge hilft Ihnen und zugleich auch Ihren Patient*innen und Klient*innen. Denn je ruhiger und geerdeter Sie innerlich sind, desto eher überträgt sich Ihre Ruhe auch auf Ihr Gegenüber. Unsere sozialen Nervensysteme regulieren sich nämlich aufgrund unserer Spiegelneuronen und unserer Empathie wechselseitig. Ist ein Mensch aufgrund eines Schocks völlig dysreguliert, so kann er sich gar nicht mehr selbst regulieren und benötigt eine Person, die besser reguliert ist als er.
Beantworten Sie alle Fragen und Anliegen Ihrer Klient*innen bzw. Patient*innen. Auch wenn diese die kognitiven Inhalte nicht aufnehmen können, mach dies dennoch Sinn. Denn wenn Sie Fragen ruhig, langsam, sachlich, entspannt, empathisch und mit angenehmer Sitzhaltung und Prosodie beantworten, so regulieren Sie die Übererregung Ihres Gegenübers durch nonverbale Signale. Das kognitive Gespräch ist dann einfach nur Mittel zum Zweck, sofern Sie selbst entspannt, ruhig und zugewandt sind.
Achten Sie generell in Ihrem Privatleben und in Ihrem beruflichen Alltag auf eine gute Selbstfürsorge. Sollte Ihnen das schwer fallen, so empfiehlt sich (etwas augenzwinkernd) ein altruistischer Egoismus, d.h. Selbstliebe im Dienste Ihrer Klient*innen und Patient*innen. Der bekannte Arzt und Psychotherapeut Gunther Schmidt, Begründer der hypnosystemischen Therapie, empfiehlt hierzu für helfende Berufe eine solide Helfer*innen-Trance, d.h. einen ausgeglichenen psychophysiologischen Zustand, in dem wir optimal auf unsere beruflichen Erfahrungen und auf alle unsere Skills, Ressourcen und Kompetenzen zurückgreifen können. Dies erfordert ein Erleben von Flow und Kreativität, was nur möglich ist, wenn es uns selbst gut geht. Schmidt empfiehlt dafür den Aufbau einer optimalen Steuerposition, d.h. eine achtsame Meta- und Beobachter-Ebene, einen gut geschützten Freiraum mit guter Tiefenatmung, optimaler Körperkoordination und Grounding.
Des Weiteren gibt Schmidt folgende Empfehlung ab: Im Dienste meiner Klient*innen bzw. Patient*innen habe ich die berufliche und ethische Verpflichtungen, es mir den ganzen Tag "saugut" gehen zu lassen, weil ich nur dann professionell gut arbeiten kann und im optimalen Kontakt mit meinen eigenen Kompetenzen bin. Sollte es mir einmal nicht gut gehen, so darf ich mich gut reorientieren, auch dann, wenn ich es persönlich nicht verdient hätte, denn unsere Klient*innen und Patient*innen haben es immer verdient. Wir sollten uns also immer fragen, ob wir gerade unsere ethische und professionelle Pflicht erfüllen. Ansonsten würden wir uns schuldig gegenüber den Klient*innen / Patient*innen machen, weil wir es uns nicht gut gehen lassen. Schmidt utilisiert auf diese humorvolle Weise das Phänomen vieler Helfer*innen, die sich mitunter für das Wohl andere aufopfern und Schuldgefühle haben, wenn sie das nicht tun, dabei aber zu wenig für sich selbst sorgen. Dies ist ein kleiner Double-Bind, der unterschiedliche Wertsysteme (Egoismus, Nächstenliebe, Caritas und Altruismus) miteinander neu vernetzt. Es handelt sich dabei um eine typische Therapiestrategie der Hypnotherapie von Milton Erickson.

Des Weiteren können Ihnen folgende Fragen aus der Hypnotherapie und dem Embodiment helfen. Diese Fragen können Sie im Konjunktiv formulieren, um perfektionistische Ansprüche und Leistungsdruck hintanzustellen.

Fällt mir eine Situation aus meinem Leben ein, in der ich entspannt, zufrieden, gut bei mir und zugewandt war?
Welche Körperhaltung, optimale Körperkoordination und Atmung gingen damit einher, damit ich mich so richtig geerdet und gut bei mir fühlen könnte?
Welche Bilder und Kognitionen könnten mich dabei unterstützen?
Wie viel Erleben von Raum um mich herum hätte ich dann?
Gäbe es eine Geste oder Bewegung als Anker, mit denen ich dieses Ressourcenmuster vernetzen könnte.

Bemühen Sie sich um eine freundliche Haltung sich selbst gegenüber. Halten Sie sich vor Augen, dass wir in unserem Tun stets begrenzt und endlich sind. Wir sollten uns nicht zu abhängig vom Ergebnis der Beratungsgespräche machen, sondern nach bestem Wissen und Gewissen arbeiten. Sonst geraten wir selbst unter Druck, was sich wiederum auf unsere Patient*innen und Klient*innen überträgt. Es reicht, wenn wir aus der Haltung der inneren Steuerposition empathisch das Leid würdigen. Mir selbst hilft hier die Haltung der Demut und meine Dankbarkeit, dass ich etwas für mich Sinn-stiftendes beitragen darf.

Welche Probleme können bei Testrückgaben auftreten?

Das Hauptproblem ist, dass viele Ärzt*innen und Berater*innen unter großem Zeitdruck stehen und überfordert sind, negative Nachrichten zu überbringen.

Manche Helfenden übernehmen auch die Gefühle ihrer Patient*innen und Klient*innen und können diese nicht mehr von den eigenen unterscheiden. In diesem Fall ist es beinahe unmöglich, dem Gegenüber in seiner Not Halt, Sicherheit und Containment anzubieten. Wie würde es etwa Ihnen gehen, wenn Sie weinen und Ihr*e Berater*in weint genauso viel wie Sie?

Selbstredend kann es passieren, dass auch Ihnen Tränen kommen, wenn Sie sich empathisch auf Ihr Gegenüber einlassen. Mir selbst passiert das relativ häufig. Ich thematisiere dies, indem ich etwa sagen: "Ihre Situation berührt mich sosehr, dass mir gerade eine Träne gekommen ist. Das zeigt mir, wie schwer Sie es haben."

Manche Helfer*innen reagieren auch mit spezifischen Abwehrmechanismen, wie etwa Beschwichtigen, Verleugnen, Rationalisieren oder die Flucht in intellektuelle Sachlichkeit, das Vermeiden eines längeren Gesprächs u.v.m.

Zudem ist sich nicht jede*r professionelle*r Helfer*in seiner/ihrer eigenen Grenzen bewusst und überschätzt dann ihre/seine Belastbarkeit.

Was kann mir noch helfen, um mit schwierigen Situationen wie Testrückgaben besser umzugehen?

Supervision, Intervision und Teambesprechungen
Selbsterfahrung
Spaziergänge, Entspannungsverfahren, Meditationen, der Genuss oder das aktive Praktizieren von Kunst und Kultur
Weiterbildungen und Fortbildungen
Ein guter Umgang mit dem eigenen Körper, etwa mittels SPA, Training, Sport, Wellness, Er**ik, S*xualität und Massagen
Ein solides soziales Netzwerk, welches Sie aktiv pflegen, wie eine Gärtnerin, die ihre Blumen regelmäßig versorgt und gießt
Interesse an neuen Erfahrungen. Denn gerade in schwierigen Beratungssituationen lernen wir am Meisten für unseren Beruf und unser Leben.
Nehmen Sie sich zudem ausreichend Zeit, um ein positives Testergebnis zurückzugeben, um den/die Patient*in oder Klient*in medizinisch gut aufzuklären und ihm / ihr die nächsten Schritte der Behandlung plausibel darzulegen. Hierbei sollten Sie eine einfache Sprache verwenden und Fachtermini vermeiden.
Beantworten Sie alle Fragen Ihrer Klient*innen / Patient*innen.
Wenn es für Sie stimmig ist, können Sie auch Halt gebende Berührungen (etwa der Hand oder am Schultergelenk) anbieten.

Fazit: Das Mitteilen von HIV-positiven-Testergebnissen ist manchmal recht aktiv und intensiv und geht weit über ein kognitives Gespräch und hohe fachliche Kompetenzen hinaus: Unsere Klient*innen / Patient*innen übertragen uns ihre Angst, ihre Unsicherheit, ihre Ohnmacht, ihren inneren Druck und ihren Stress. Wir fühlen diese in unserer Gegenübertragung bzw. Resonanz, erden uns, stellen innere Sicherheit und tiefe Entspannung in uns her und übertragen diese wiederum zurück auf das Gegenüber. Dies kann durch Worte, mittels Mimik, Körperhaltung, Prosodie oder durch eine Halt gebende Berührung geschehen.

Dazu ist es wichtig, dass wir als Helfer*innen für uns selbst Methoden, Techniken und Skills anwenden können, um uns zu erden, und dass wir liebevolle Selbstfürsorge praktizieren.

Denn nur dann sind wir unseren Klient*innen / Patient*innen eine optimale Unterstützung.

Psychotherapie, Traumatherapie, psychologische Hilfe, Coaching und Supervision in Salzburg / Hamburg. Regelung für wirtschaftlich Schwache.

https://www.psychotherapie-salzburg.de/verinnerliche-homonegativitaet-homophobie-im-alter     Verinnerlichte Homonegativ...
02/04/2024

https://www.psychotherapie-salzburg.de/verinnerliche-homonegativitaet-homophobie-im-alter

Verinnerlichte Homonegativität / Homophobie im Alter

Homophobie unter älteren und alten schwulen und bisexuellen Männern

Viele ältere, alte und hochbetagte Menschen mit homosexuellen oder bisexuellen Neigungen haben auch heute noch immer verinnerlichte homophobe States in sich.

Sie haben über Jahrzehnte hinweg strafrechtliche Verfolgung während der Zeit des westdeutschen § 175 bzw. des ostdeutschen § 151 miterlebt und wurden lange Zeit durch die WHO als psychisch schwer krank, pervers bzw. pathologisch eingestuft.

Diese Heteronormativität und gesellschaftliche Homophobie haben bei ihnen Wunden, manchmal auch Traumafolgestörungen hinterlassen. Internalisierte Homophobie ist somit ein klassisches Traumafolgesymptom.

Dabei ist verinnerlichte Homonegativität keine Frage des Alters. Denn auch junge und jüngere LGB tragen diese in sich.

Als Psychotherapeut habe ich immer wieder junge und jüngere schwule / bisexuelle Männer und lesbische / bisexuelle Frauen in meiner Praxis, die sich ihrer homosexuellen Bedürfnisse massiv schämen und oft einen regelrechten Selbsthass entwickeln.

Wie Du verinnerlichte Homophobie bei Dir erkennen kannst

Verinnerlichte Homonegativität geht mit tiefer Scham einher, die uns ständig einflüstert: "Ich bin nichts wert. Ich bin nichts."

Diese Scham ist nicht gesund, sondern eine toxische Scham - ein typisches Traumagolgesymptom. Wir fühlen uns dabei nichtig, als ob wir keinen Anspruch hätten, zu leben. Am liebsten würden wir im Erdboden versinken, kollabieren und aufhören zu existieren. Diese toxische Scham erklärt neben Diskriminierungserfahrungen und Stigmatisierungen die höheren Suizidraten und die erhöhte Suizidalität unter LGB.

Die toxische Scham sagt uns, dass wir völlig falsch und verkehrt seien (hier: "Schäme Dich Deiner Homosexualität. Du darfst nicht lieben oder gar geliebt werden. Du bist nichts wert!")

Nun wird auch klarer, warum es schwer ist, eine erfüllte Partnerschaft zu führen, wenn wir uns für unsere Homosexualität schämen.

Verinnerlichte Homophobie als Überlebensstrategie

Dennoch sind eigene homophobe Seiten nicht nur unser Feind, sondern sie waren einst Selbstschutz- und Überlebensstrategien unserer Psyche, d.h. sie waren Protektoren, Beschützer und Freunde in einer unerträglichen gesellschaftlichen, sozialen und psychischen Situation. Das Symptom der verinnerlichten Homophobie war zugleich eine hochkompetente Lösung. Da Körper und Psyche ökonomisch, d.h. auch faul sind, bewahren sie Altbewährtes und zwar auch dann, wenn es im Jetzt nicht mehr adaptiv oder sinnvoll ist oder uns sogar schweren Schaden zufügt. Das Umlernen erfordert dann viel Zeit und Übung.

Verinnerlichte Homophobie war somit eine Überlebensressource.

Ein Beispiel:

Herr A., 85 Jahre alt, erzählt mir, dass ihn sein Vater erschlagen hätte, wenn er von seiner Homosexualität erfahren hätte. Herr A. entwickelte homophobe States, die ihm halfen, seine Homosexualität gut zu verbergen und auf heterosexuell zu spielen. Seine verinnerlichte Homophobie rettete ihn vor schwerer körperlicher Gewalt, u.U. sogar vor Mord vonseiten seines Vaters.

Die eigene Homonegativität würdigen

Wenn wir uns dies vor Augen führen, so kann uns das in finsteren Stunden helfen, freundlicher, sanfter und gnädiger mit uns selbst umzugehen. Wir brauchen uns dann nicht mehr für unsere verinnerlichte Homophobie zu verurteilen, sondern können uns leichter vergeben, haben mehr Mitgefühl mit uns und kommen mit unserer gesunden Trauer in Berührung.

Fragen, die Dir hier helfen können, sind:

Was war das Sinnvolle an der internalisierten Homonegativität? Wovor hat sie Dich beschützt und bewahrt?
Was wäre passiert, wenn Du damals Deine Homosexualität völlig frei ausgelebt hättest? Was ist Dir durch das Verheimlichen erspart geblieben?

Heute sind die homonegativen Überlebensstrategien jedoch meist nicht mehr funktional und dürfen auch mal früher in den Feierabend gehen.

Trotzdem kannst Du sie würdigen und wertschätzen. Der Kampf gegen unseren Selbstschutz und das Unterdrücken der eigenen Homonegativität führen nämlich zu noch mehr innerer Spaltung, Zerrissenheit und saugen Kraft und Lebensenergie. Viel wichtiger sind Selbstregulation und Selbstfürsorge.

Die positive Nachricht ist hier: Durch üben, üben und üben können wir unsere alten homonegativen Muster umlernen, überschreiben und adaptieren. Dies erfordert freilich Geduld, Zeit und Training, wie wenn wir ein neues Instrument oder Handwerk erlernten.

Wie werde ich meine verinnerlichte Homophobie bzw. mein Trauma los?

Die ursprünglichen biographischen Wunden bekommen wir nicht weg, weil diese ja bereits in der Vergangenheit liegen. Wir können aber die Traumafolgen bzw. die internalisierte Homonegativität heilen oder zumindest lindern. Wir leiden dann nicht mehr unter den Folgen des Traumas.

Im Gegenteil: Wir können sogar daran wachsen und besonders achtsame, empathische und gesprüge Menschen werden. Diese Entwicklung bezeichnet die moderne Traumatologie auch als "Posttraumatisches Wachstum".

Wir können unsere Traumata nutzen, um daraus zu lernen, daran zu wachsen und etwas Gutes daraus zu machen. Manche Menschen geben dieses Wachstum dann an andere Menschen weiter, so wie ich das etwa als Traumatherapeut tue.

Wege aus der verinnerlichten Homophobie

Es gibt etliche psychotherapeutische Methoden, die hier hilfreich sind.

Dabei geht es nicht um Narzissmus oder Egozentrismus, sondern um einen ehrlichen und freundlichen Umgang mit uns selbst und um ein sich-Einstimmen auf unsere Bedürfnisse und Gefühle.

Wir können in unsere gesunde männliche Energie gehen und diese nutzen, um uns selbst weiterzuentwickeln, um an uns dran zu bleiben und uns selbst die Treue zu halten.

Um gut mit uns selbst umzugehen, müssen wir uns selbst und unseren Körper spüren, da Emotionen und Bedürfnisse immer im Körper sitzen.

Welche Methoden können mir helfen, meine Homonegativität zu regulieren?

Meditationen zu Achtsamkeit und Akzeptanz
Autogenes Training
Progressive Muskelentspannung
Defusionsübungen zu negativen inneren Bildern und Gedanken
Containmentübungen
Körpertherapeutische Methoden, wie etwa selbstfürsorgliche Gesten, Faszientraining, neue Bewegungsmuster, Selbstberührungen

Verinnerlichte Homophobie als Bindungstrauma

Bei sehr schwerer Symptomatik kann auch eine körpertherapeutische, bindungsorientierte und beziehungsorientierte Traumatherapie sinnvoll sein, wie etwa das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM®) oder die Somatisch Emotionale Integration (SEI®). Bei verinnerlichter Homonegativität handelt es sich nämlich um ein typisches Symptom von Entwicklungs- und Bindungstraumata.

Anhand der gesunden Beziehung mit dem Psychotherapeuten können wir dann als Referenzmodell für eine gesunde Beziehung lernen, uns selbst mehr zu lieben und bis in den Körper hinein erleben, dass wir okay und wertvoll sind, so wie wir sind. Ein guter Psychotherapeut ist wie eine platonische Liebesbeziehung auf Zeit (d.h. begrenzt auf etwa eine Stunde pro Woche).

Ich schreibe dies nicht, um Werbung für Psychotherapie zu machen, sondern weil ich selbst schwere körperliche Gewalt und emotionalen Missbrauch überlebt habe, und die Folgen dieser Traumata durch eine eigene Traumatherapie gut zu regulieren lernte.

Vorsicht vor der Selbsthilfeindustrie

Vertraue dabei nicht der Selbsthilfeindustrie, welche rasche und billige Heilung verspricht. Das Erlernen von Selbstfürsorge und Selbstregulierung ist wie das Erlernen eines neuen Berufes, den wir nicht in nur 50 Stunden erlernen. Es erfordert Neugier, Forschergeist, Experimentieren und Freude an der persönlichen Weiterentwicklung. Der konstruktive Umgang mit verinnerlichter Homophobie benötigt also Zeit, Aufmerksamkeit und Freiräume. Es ist nichts, was wir mal schnell nebenbei erledigen.

Wenn wir dranbleiben, dann können wir wachsen und weiser werden und entwickeln langfristig eine gute Beziehung zu uns selbst, zu unserem Körper, zu unseren Bedürfnissen und Emotionen. Emotionen, Körper, Bedürfnisse und Verstand sind dann nicht mehr gespalten oder fragmentiert, sondern erfahren eine Integration. Wir erleben neue Lebendigkeit, Lebenssinn, personale Freiheit und innere Fülle.

Psychotherapie, Traumatherapie, psychologische Hilfe, Coaching und Supervision in Salzburg / Hamburg. Regelung für wirtschaftlich Schwache.

02/04/2024

Wo bekomme ich die HIV-PEP in Salzburg?

PEP, die HIV-Pille danach

Bei der HIV-PEP (Post-Expositions-Prophylaxe) handelt es sich um eine Notfallmaßnahme nach einem Risikokontakt (z.B. geplatztes Kondom, ungeschützter S*x).

Nach einem Risikokontakt können Sie für vier Wochen lang Medikamente einnehmen. Diese Medikamente verhindern, dass es zu einer Infektion mit HIV kommt. Bei der PEP handelt es sich um eine ganz normale HIV-Therapie, die auch HIV-Positive einnehmen.

Doch wo bekomme ich die PEP in Salzburg?

Je früher die PEP eingenommen wird, desto besser

Der Beginn der PEP sollte möglichst innerhalb von zwei Stunden nach dem Risikokontakt erfolgen. Innerhalb von 24 Stunden wird der Behandlungsbeginn von Mediziner*innen noch als sinnvoll erachtet. Danach ist der Behandlungserfolg unsicher. Die PEP muss spätestens innerhalb von 48 Stunden nach einem Risikokontakt gestartet werden.

Beachten Sie: Diese Therapie stellt einen wesentlichen Eingriff in den Körper dar. Deshalb ist eine PEP nur in ganz bestimmten Fällen sinnvoll.

Wann macht die HIV-PEP Sinn?

Wenn Sie ungeschützten S*x mit einem/einer Partner*in hatten, der/die HIV-positiv ist und keine HIV-Therapie einnimmt.
Wenn Sie Ihre*n Partner*in nicht kennen (etwa nach One-Night-Stands oder nach anonymen S*xualkontakten in Saunen, Cruising Areas, Darkrooms …), diese*r aber einer Gruppe angehört, die statistisch von HIV häufiger betroffen ist (etwa schwule und bisexuelle Männer).

Wann macht die PEP keinen Sinn?

Wenn Sie ungeschützten S*x mit einem HIV-positiven Menschen hatten, der eine HIV-Therapie einnimmt und deshalb nicht mehr ansteckend ist. Zur Erklärung: HIV-positive Personen, welche die HIV-Therapie einnehmen, sind bei regelmäßiger Einnahme der HIV-Therapie nicht mehr infektiös und können daher das Virus nicht mehr weitergeben.
Wenn Sie regelmäßig und konsequent die PrEP als Prophylaxe einnehmen. Diese Prä-Expositions-Prophylaxe schützt Sie sicher vor einer Infektion mit HIV.

In Salzburg erhalten Sie hier die PEP:

Unter der Woche zwischen 8 und 15 Uhr in der Infektionsambulanz (Haus C / Eingang 4) des Landeskrankenhauses Salzburg (Universitätsklinikum der PMU)

Müllner Hauptstraße 48

5020 Salzburg

Sonst in der Notfallambulanz des Landeskrankenhauses Salzburg (HAUS A)

Auch an den Wochenenden erhalten Sie die PEP in der Notfallambulanz (Haus A).

HIV-Test nach der PEP

Nach dem Abschluss der PEP ist ein HIV-Test sinnvoll, um eine Infektion sicher auszuschließen. Hierzu müssen Sie bestimmte diagnostische Fenster einhalten. Denn erst ab sechs Wochen nach Abschluss der PEP erreicht ein HIV-DUO-Test (Antikörpertest und p24-Antigentest) seine maximale Testsicherheit. Bei der PCR sind es vier Wochen. Erst dann kann also eine Infektion ganz sicher ausgeschlossen werden.

Welt-AIDS-TagGESUNDHEITS-TEST-ABEND auf dem HOSI Fest in der ARGEAm 3. 12. Von 22-0 Uhr in der ARGE SALZBURG (Musikprobe...
01/12/2022

Welt-AIDS-Tag
GESUNDHEITS-TEST-ABEND auf dem HOSI Fest in der ARGE
Am 3. 12. Von 22-0 Uhr in der ARGE SALZBURG (Musikprobenraum 5)
Kostenlose und anonyme Tests auf HIV und Syphilis
Unter schwulen und bisexuellen Männern sind die HIV-Neudiagnosen in den letzten Jahren überdurchschnittlich hoch. Auch die Ansteckungszahlen bei Syphilis klettern in die Höhe. Aus diesem Grund bietet die Aidshilfe Salzburg in Zusammenarbeit mit der HOSI Salzburg einen GESUNDHEITS-TEST-ABEND während des HOSI Festes an. Kostenlose, anonyme Beratungen und Tests auf: HIV und Syphilis.
Natürlich sind auch alle LGBTIQA* und friends eingeladen, sich testen zu lassen.
HIV ist heute gut behandelbar. Wer um seine/ihre Infektion weiß und Medikamente nimmt, hat eine normale Lebenserwartung und kann das Virus nicht mehr auf andere übertragen.
Syphilis lässt sich immer ausheilen.
Wo: ARGEkultur Nonntal, Ulrike-Gschwandtner-Straße 5, 5020 Salzburg, im Musikprobenraum 5 (im Keller)

HOSI Fest 03.12.22Allgemein, Event, HOSI Fest, Tanz / Von Carina Karolus Das HOSI Fest ist das größte Clubbing für Lesben, Schwule, Bisexuelle, transidente und intergeschlechtliche Personen sowie deren Freund*innen. Partywütige aus ganz Österreich und Süd-Deutschland kommen vier mal im Jahr na...

Adresse

Innsbrucker Bundesstraße 47
Salzburg
5020

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 13:00
17:00 - 19:00
Dienstag 09:00 - 13:00
Mittwoch 09:00 - 13:00
Donnerstag 09:00 - 13:00
17:00 - 19:00
Freitag 09:00 - 13:00

Telefon

+43662881488

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Aidshilfe Salzburg erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

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Testangebote: Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, sich auf HIV, Hepatitis und Syphilis testen zu lassen. Vor dem Test und bei der Befundrückgabe findet je nach Wunsch ein Beratungsgespräch statt. Alle angebotenen Tests können Sie bei uns anonym machen lassen. Folgende Tests sind kostenlos: HIV-DUO-Test (Antikörper- und Antigen-Test) Nur für schwule und bisexuelle Männer: TPHA-Test (Syphilis-Test = Antikörpertest) Bei diesen Tests haben Sie einen Selbstkostenpreis zu tragen:

HBsAG-Bestimmung (Hepatitis B-Test): 7,-

HCV-Antikörper-Test (Hepatitis C-Test): 7,-

HBsAG und HCV-Antikörpertest zusammen: 12,-