20/07/2025
Der vergangene Juni war in Westeuropa der heißeste seit Beginn der Messgeschichte. Über 2000 Menschen starben an den Folgen der Hitze, rund 1200 Todesfälle davon wurden laut Forschung direkt durch den Klimawandel verursacht.
Hitzewellen werden zu einem immer größeren Gesundheitsrisiko. Deshalb tritt mit 1. Jänner 2026 eine landesweite Hitzeschutzverordnung in Kraft, um Arbeitnehmer:innen besser vor extremen Temperaturen am Arbeitsplatz zu schützen. Trotz immer mehr Hitzetoten infolge des Klimawandels bezeichnet die FPÖ die Maßnahmen der Regierung, wie etwa das Hitzetelefon, als „Klimapanik“.
Hohe Temperaturen sind vor allem für ältere Menschen sowie für jene gefährlich, die täglich im Freien arbeiten müssen. Besonders betroffen sind rund 400.000 Beschäftigte in Österreich, die im Sommer auf Baustellen oft ohne ausreichenden Schutz der prallen Sonne ausgesetzt sind.
Dort herrschen mitunter extreme Bedingungen: In Krankabinen etwa kann die Temperatur rasch auf bis zu 50 Grad Celsius steigen. Erst im Juli ist ein 47-jähriger Bauarbeiter in Tirol unter der Hitze zusammengebrochen und verstorben.
Wie die FPÖ zu hitzebedingten Gesundheitsrisiken für Arbeitnehmer:innen steht, zeigen Aussagen ihrer Funktionär:innen. Seit Jahren wird das Thema heruntergespielt, Fakten werden verkürzt oder falsch dargestellt.
FPÖ-Nationalratsabgeordnete Dagmar Belakowitsch weist etwa darauf hin, dass es Temperaturen jenseits der 30 Grad „immer schon“ gegeben habe.
Mehr dazu: https://kontrast.at/fpoe-klima-hitze/