April 1930 gegründet und bis 1936 als "Filiale" (man versteht heute darunter einen abgesetzten Zug oder eine Feuerwache) der "Schlossfeuerwehr" sprich Freiwilligen Feuerwehr Sitzenberg geführt. Zum ersten Wehrführer wurde der Hauptmannstellvertreter der Stammfeuerwehr Matthias Marschik bestellt, der bei der Gründung der FF Thallern die treibende Kraft war.
1931 wurde das Feuerwehrhaus errichtet.
In einer Feuerwehrausschusssitzung vom 11. Februar 1936 wurde Matthias
Marschik zum ersten Hauptmann der nunmehr selbstständigen Feuerwehr Thallern
ernannt und in der Generalversammlung vom 13. Er hatte diese Funktion, mit einer Unterbrechung vom 26. 12. 1938 bis 1939, bis
zu seinem Tod am 5. März 1954 inne. Unter seiner Führung wurde am 16. März 1947 beschlossen, die erste Tragkraftspritze, eine TKS 8, anzukaufen und die Handdruckspritze abzulösen.
1949 wurde das Feuerwehrhaus um 1/3 erweitert. Mai 1950 wurde eine Tragkraftspritze der Firma Rosenbauer, eine RW 80, in den Dienst gestellt. Anton Hintermayer wurde am 21. März 1954, zum zweitenmal, nach der Zeit vom 26. Dezember 1938 bis 1939, zum Hauptmann gewählt. April 1954 wurde die Feuerwehr motorisiert, ein LKW "Dodge" wurde zum Löschfahrzeug umgebaut. Das Kleinlöschfahrzeug "Ford Transit FK 1250" wurde am 23. Juni 1964 angekauft. Am 14. Jänner 1968 folgte Franz Hintermayer als Hauptmann. Johann Kiesl sen. wurde am 28. Jänner 1972 zum Kommandanten gewählt. Am 15. Oktober 1978 erhielt die Feuerwehr ein Kleinlöschfahrzeug "VW LT 35". Im gleichen Jahr wurde das nunmehr alte Feuerwehrhaus renoviert. Am 5. Jänner 1986 wurde Johann Fahrnecker zum Kommandanten gewählt. Unter seinem Kommando wurde das neue Feuerwehr- und Kommunikationszentrum Thallern, das 1987 unter Bürgermeister Vet. Rat. Dr. Franz Rabl, begonnen wurde, errichtet und am 6. September 1992 eingeweiht. Ca. 16.000 Arbeitsstunden wurden größtenteils von den Feuerwehrmännern (z. B. Johann Fahrnecker 1.358 Arbeitsstunden, Johann Kiesl sen. 1.265 Arbeitsstunden), aber auch von freiwilligen Helfern (Franz Fahrnecker 1.145 Arbeitsstunden) geleistet. Er war der Motor der Bewerbsgruppe und führte sie herausragenden Erfolgen. Besonders forciert hat er auch die Ausbildung, bei der der Ausbilder in der Feuerwehr Alois Zink federführend ist. Am 26. Dezember 1987 wurde von der FF Thallern eine spontane Hilfsaktion für Rumänien gestartet.
1992 wurde durch BI Johann Fahrnecker die Feuerwehrjugend Thallern mit Feuerwehrjugendführer LMV Gernot Pickl gegründet. Dezember 1995 traten die ersten zwei Frauen in die FF Thallern ein. Jänner 1998 legte BI Johann Fahrnecker seine Funktion zurück und Johann Nußbaumer folgte als Kommandant. Jänner 2001 wurde Alois Zink zum Kommandanten gewählt. Am 03. März 2001 wurde BI Alois Zink zum Unterabschnittsfeuerwehrkommandanten
des Unterabschnittes 5 Sitzenberg-Reidling gewählt. Am 13. Juni 2002 beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Sitzenberg-Reidling
den Ankauf eines KLFA-W auf MB 1325. Am 28. November 2002 wurde eine KLFA-W auf einem Fahrgestell Mercedes Benz
1325 AF/3610/4x4/ATEGO in der neuen Aluminium-Aufbautechnologie "AT2" bei der
Fa. Rosenbauer bestellt. Die Feuerwehrjugend feierte bei den Feuerwehrjugendlandesleistungsbewerben 2003
in Oberhöflein mit einem vierten Platz im Bewerb um das Feuerwehrjugendbewerbsabzeichen
in Bronze (Einzelbewerb für 10 bis 12jährige Feuerwehrjugendmitglieder) durch Florian Zink
mit 962,3 Punkten unter 584 Teilnehmern einen tollen Erfolg. Die Feuerwehrjugendgruppe Thallern (bestehend aus Mario Haas, Martin Hintermayer, Julia
Nußbaumer, Theresa Reinberger, Andreas Zink - alle 5 von der FF Thallern, Philipp Fahrngruber,
Rudolf Resch, Wilhelm Troll - alle 3 von der FF Sitzenberg und Benjamin Andre von der FF Reidling)
hat im Bewerb um das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Bronze mit 991,68 Punkten die beste Leistung aller Teilnehmer des Bezirkes Tulln geboten. Am 16. September 2003 wurde des neue KLFA-W auf einem Fahrgestell Mercedes Benz
1325 AF/3610/4x4/ATEGO in der neuen Aluminium-Aufbautechnologie "AT2" von der
Fa. Rosenbauer geliefert. Die Bewerbsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Thallern kann zu den besten
Österreichs gezählt werden. Sie war 1983 Bundessieger beim 5. Bundesfeuer-
wehrleistungsbewerb in Feldkirch (V):
1. Rang in der Klasse Silber A
3. Rang in der Klasse Bronze A
Zahlreiche erste Ränge und Spitzenplazierungen in Niederösterreich und in den
Bundesländern sowie die Teilnahme an den Bundesfeuerwehrleistungsbewerben
in den Jahren 1978, 1983, 1988, 1993 und 1998 in den Klassen Silber A und
Bronze A unterstreichen diese Stellung. Ein Überblick über die wichtigsten Erfolge der Bewerbsgruppe:
1976 wurde die Bewerbsgruppe neu aufgestellt und hatte als erstes Erfolgserlebnis
einen 3. Rang Silber A bei den BFLB in Zwentendorf
1977 erster Sieg bei den BFLB in Königstetten Silber A
NÖ LFLB in Laa/Thaya: Qualifikation für den BuFLB 1978
1978 erster Erfolg auf Landesebene:
NÖ LFLB in Hollabrunn: 4. Rang Silber A - Wanderpreis "Silbernes Strahlrohr"
OÖ LFLB in Gmunden: 1. Rang Silber A
4. BuFLB in Wiener Neustadt: 16. Rang Silber A
34. Rang Bronze A
1979 LFLB Tirol in Lienz: 1. Rang Silber A
1980 LFLB Vorarlberg in Egg: 2. Rang Bronze A
1982 LFLB Tirol in Wattens: 1. Rang Silber A
1983 NÖ LFLB in St. Pölten: 4. Rang Silber A - Wanderpreis "Silbernes Strahlrohr"
OÖ LFLB in Perg: 1. Rang Silber A
5. BuFLB in Feldkirch (Vorarlberg):BUNDESSIEGER
1. Rang Silber A (punktegleich mit Eichhorn und Loipersbach)
3. Rang Bronze A (ein Punkt hinter den punktegleichen Gruppen aus
St. Georgen und Untertweng)
1984 LFLB Südtirol in Toblach: 1. Rang Silber A
3. Rang Bronze A
NÖ LFLB in Haag: LANDESSIEGER
1. Rang Bronze A - Wanderpreis "Silbernes Signalhorn mit goldenem Wimpel"
3. Rang Silber A - Wanderpreis "Goldenes Strahlrohr"
1986 OÖ LFLB in Leonding: 1. Rang Silber A
1. Rang Bronze A
Internationaler Vergleichswettkampf in Langenbach/Westerwald
(Hessen, BRD): 7. Rang
1988 OÖ LFLB in Micheldorf: 2. Rang Silber A
Teilnahme am 6. BuFLB in Feldkirchen (Kärnten)
NÖ Sprengdienstleistungsprüfung in Bronze: 1. Rang VM Alois Zink
1989 LFLB Salzburg in Anif: 1. Rang Silber A
3. Rang Bronze A
1993 NÖ LFLB in Waidhofen/Ybbs: 3. Rang Silber A - Wanderpreis
"Silberner Feuerwehrhelm"
Teilnahme am 7. BuFLB in Hallein (Salzburg)
1997 NÖ LFLB in Schwechat: 3. Rang Bronze A - Wanderpreis
"Silberner Feuerwehrhelm"
1998 Teilnahme am 8. BuFLB in Eisenstadt
Teilnahme am 9. BuFLB in Innsbruck: 24. Rang Bronze A
Teilnahme am 10. BuFLB in Wien. NÖ LFLB: 3 Sieg, 3 x 3. Platz, 2 x 4. Platz, 10 weitere TOP 10 - Platzierungen, somit
8 Wanderpreise
16 Teilnahmen an LFLB in anderen Bundesländern (7 x OÖ, 5 x Tirol, 2 x Salzburg,
1 x Steiermark und 1 x Vorarlberg) mit 7 Siegen (4 x OÖ, 2 x Tirol, 1 x Salzburg),
2 x 2. Platz (OÖ, Vorarlberg) und 1 x 3. Platz (Salzburg).
1 Teilnahme LFLB Südtirol mit 1 Sieg und 1 x 3. Platz
9 Teilnahmen an den Bundesfeuerwehrleistungsbewerben in den Klassen Silber A
und Bronze A in Folge (1978 - 2016)
1 Teilnahme an einem Internationalen Vergleichwettkampf
Erfolge bei Bezirks- und Abschnittsbewerben:
ca. 90 Siege, 30 x 2. Platz und 10 x 3. Platz bei ca. 180 Teilnahmen
1 Sieg in einem Einzelbewerb (NÖ Sprengdienstleistungsprüfung Bronze):
VM Alois Zink
2014 LFLB Retz 5. Platz in Bronze A
2015 LFLB Mank SIEG in Silber A
2016 LFLB Zistersdorf SIEG in Silber B
2016 Bundesfeuerwehrleistungsbewerb Kapfenberg: 6. Platz in Bronze A, 37. Platz in Silber A