06/09/2026
Großbrand eines Wirtschaftsgebäudes in Trofaiach
Trofaiach, 5. September 2026 – Am Samstag, dem 5. September 2026, wurden die Feuerwehren G*i und Gimplach um 16:29 Uhr zu einem B12 – Wohnhausbrand in den Ortsteil Oberdorf in Trofaiach alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt bestätigte sich durch eine weithin sichtbare, massive Rauchsäule die Größe des Brandereignisses. Aufgrund der Lage und der raschen Brandausbreitung wurde umgehend Abschnittsalarm für den Feuerwehrabschnitt Trofaiach ausgelöst.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen ein Wirtschaftsgebäude sowie ein angrenzendes Nebengebäude bereits in Vollbrand. Unverzüglich wurde ein umfassender und massiver Löschangriff eingeleitet. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Schutz des unmittelbar angrenzenden Wohnhauses sowie eines weiteren Wirtschaftsgebäudes, in dem sich Tiere befanden.
Die erforderliche Wasserversorgung für die umfangreichen Löscharbeiten wurde über den nahegelegenen Bach sichergestellt. Dadurch konnte eine ausreichende Wasserversorgung für die eingesetzten Löschleitungen aufgebaut und der Löschangriff kontinuierlich aufrechterhalten werden.
Im weiteren Einsatzverlauf wurden zusätzliche Spezialkräfte und Einsatzmittel nachalarmiert. Unter anderem kamen das Atemschutzfahrzeug BTF VOESTALPINE Donawitz sowie zwei Wechselladefahrzeuge mit Kran zum Einsatz. Die Einsatzleitung und Einsatzdokumentation wurden durch das Einsatzleitfahrzeug der Feuerwehr Vordernberg unterstützt.
Für eine rasche und gezielte Brandbekämpfung wurde außerdem die Drohne des Einsatzleitfahrzeuges eingesetzt. Mithilfe der Wärmebildtechnik konnten Glutnester aus der Luft lokalisiert und die Nachlöscharbeiten gezielt durchgeführt werden.
Eine besondere Herausforderung stellte das im Gebäude gelagerte Stroh dar. Das in Brand geratene Stroh musste im Zuge der Löscharbeiten aufwendig aus dem Gebäude ausgeräumt und auf einer angrenzenden Wiese verteilt werden, um dort die letzten Glutnester ablöschen zu können. Dadurch dauerten die umfangreichen Nachlöscharbeiten bis in die Nachtstunden an.
Bei dem Brandereignis kamen glücklicherweise keine Menschen und keine Tiere zu Schaden. Durch den raschen und koordinierten Einsatz der Feuerwehren konnte insbesondere eine weitere Ausbreitung des Brandes auf das angrenzende Wohnhaus und das Wirtschaftsgebäude mit den Tieren verhindert werden.
Insgesamt standen 90 Feuerwehrmitglieder mit 22 Fahrzeugen im Einsatz. Zusätzlich waren 12 Einsatzkräfte des Österreichischen Roten Kreuzes mit vier Fahrzeugen sowie fünf Kräfte der Polizei mit zwei Fahrzeugen vor Ort.
Gesamteinsatzkräfte:
🚒 Feuerwehr: 94 Einsatzkräfte / 22 Fahrzeuge
🚑 Österreichisches Rotes Kreuz: 12 Einsatzkräfte / 4 Fahrzeuge
🚓 Polizei: 5 Einsatzkräfte / 2 Fahrzeuge
Text: BFV Leoben