21/08/2026
In einer Woche werde ich 33.
Und jedes Jahr in den Tagen vor meinem Geburtstag mache ich dasselbe.
Ich nehme mir Zeit und denke über drei Dinge nach.
Als Erstes schreibe ich all die schönen Dinge auf, die ich in meinem Leben erlebt habe. Und davon gibt es viele. Die Menschen, die ich kennenlernen durfte. Die Orte, die ich gesehen habe. Die Momente, die mich verändert haben. Die Dinge, von denen ich früher einmal geträumt habe und die irgendwann zu meiner Realität geworden sind.
Dann schreibe ich meine größten Ängste auf.
Ich schaue mir besonders die an, die sich am stärksten anfühlen, weil ich gelernt habe, dass sich oft auch etwas anderes in meinem Leben verändert, wenn ich mich ihnen stelle.
Und zuletzt schreibe ich alles auf, was ich im kommenden Lebensjahr erleben möchte.
Dabei stelle ich mir eine Frage:
Was, wenn das mein letztes Jahr ist?
Was würde ich nicht länger aufschieben?
Mit wem würde ich mehr Zeit verbringen?
Was würde ich sagen?
Wohin würde ich gehen?
Was würde ich mir endlich erlauben zu tun?
Wie möchte ich mich fühlen, während ich dieses Leben lebe?
Ich mache das schon seit vielen Jahren, und es hat mir geholfen, Prioritäten zu setzen und herauszufinden, was mir wirklich wichtig ist. Es hat auch einen großen Teil dazu beigetragen, zu der Person zu werden, die ich heute bin.
Deshalb möchte ich in den Tagen vor meinem 33. Geburtstag ein bisschen mehr von meinem eigenen Weg mit euch teilen.
Ich möchte über die Verluste sprechen, die ich erlebt habe. Über die Dinge und Menschen, die ich loslassen musste. Über Momente, die mich verändert haben. Über Ängste, die ich mit mir getragen habe. Und über einige Erfahrungen, die geprägt haben, wie ich heute auf Trauer, Liebe, Beziehungen und das Leben blicke.
Manches davon wird sich sehr verletzlich anfühlen, wenn ich es teile.
Ich glaube auch, dass wir anderen Menschen die Möglichkeit geben, sich mit ihren eigenen verletzlichen Seiten weniger allein zu fühlen, wenn wir uns erlauben, auch die Seiten von uns zu zeigen, die nicht perfekt und poliert sind.
Und vielleicht lernt ihr dadurch auch die Person hinter TRAURAUM I Theres Kirisits ein bisschen besser kennen.
Wenn euch das interessiert, bleibt in den nächsten Tagen gerne dabei.
Und wenn es etwas gibt, das ihr mich schon immer über meinen Weg, meine Verluste oder darüber, wie ich zu der Person geworden bin, die ich heute bin, fragen wolltet, dann fragt mich gerne. 💜