24 Stunden Wels

24 Stunden Wels Wels zu vierundzwanzig Stunden.

Herzlichen Glückwunsch, Stefan Kutzenberger.
14/11/2018

Herzlichen Glückwunsch, Stefan Kutzenberger.

WELS. Der in Wien lebende Literaturwissenschaftler und Autor Stefan Kutzenberger wird ab Dezember als neuer Welser Stadtschreiber drei Monate lang ungewöhnliche Einblicke in das Leben der 60.000-Einwohner-Stadt geben.

Sehr schön: Ab Dezember gibt es eine neue Stadtschreiberin/ neuen Stadtschreiber.
24/08/2018

Sehr schön: Ab Dezember gibt es eine neue Stadtschreiberin/ neuen Stadtschreiber.

WELS. Wels sucht für drei Monate einen Stadtchronisten.

Von der Sommerfrische zum Winterwortsport.Auch StaTTschreiber Markus Köhle geht ins Hotel Greif bzw. Ex-Hotel und gibt d...
23/01/2018

Von der Sommerfrische zum Winterwortsport.

Auch StaTTschreiber Markus Köhle geht ins Hotel Greif bzw. Ex-Hotel und gibt dort 333 Euro aus.

Die Lesung am Donnerstag 25. Jänner 2018, 19:00 Uhr im Medien Kultur Haus.

Im Frühjahr 2015 wurde der Welser Stadtschreiber Stefan Petermann beauftragt, auf Sommerfrische zu gehen. Er erhielt 333 Euro, nahm sich dafür für drei Tage ein Zimmer im Hotel Greif und stellte sich vor, was er auf Sommerfrische erleben könnte. Zwei Jahre später – im Jänner 2018 – nimmt der StaTTschreiber Markus Köhle ebenfalls 333 Euro in die Hand, inflastionsbereinigt sie, nimmt sich für drei Tage ein Zimmer im ehemaligen Hotel Greif, das mittlerweile eine Jugendherberge ist und führt genau Buch, was er mit dem restlichen Geld macht. Ausgeben statt einsparen. Ausgehen statt daheim bleiben. Der StaTTschreiber geht in der Zeit auf und zeigt auf, was sich in zwei Jahren im Hotel Greif, in Wels und in der Umwelt verändert hat.

// WINTERWORTSPORT
Donnerstag 25. Jänner 2018, 19:00 Uhr
Lesung mit dem Welser StaTTschreiber Markus Köhle.

Schauen Sie sich das an!

Im Frühjahr 2015 wurde der Welser Stadtschreiber Stefan Petermann beauftragt, auf Sommerfrische zu gehen. Er erhielt 333 Euro, nahm sich dafür für drei Tage ein Zimmer im Hotel Greif und stellte sich vor, was er auf Sommerfrische erleben könnte. Zwei Jahre später – im Jänner 2018 – nimmt der StaTTschreiber Markus Köhle ebenfalls 333 Euro in die Hand, inflastionsbereinigt sie, nimmt sich für drei Tage ein Zimmer im ehemaligen Hotel Greif, das mittlerweile eine Jugendherberge ist und führt genau Buch, was er mit dem restlichen Geld macht. Ausgeben statt einsparen. Ausgehen statt daheim bleiben. Der StaTTschreiber geht in der Zeit auf und zeigt auf, was sich in zwei Jahren im Hotel Greif, in Wels und in der Umwelt verändert hat. Herausgekommen ist dabei eine bunte Textpalette von Slam Poetry über Satire bis zu experimenteller Dichtung. Ein Wels-Konzentrat, das nach lebhaftem Vortrag schreit.

2017 gab es keine/n Welser Stadtschreiber/in. Zum Verständnis empfehle ich diesen Beitraghttps://www.facebook.com/permal...
12/04/2017

2017 gab es keine/n Welser Stadtschreiber/in. Zum Verständnis empfehle ich diesen Beitrag

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1279405472117502&id=1077168429007875

und danach diesen Beitrag zu lesen:

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/Streit-um-Geld-fuer-Stadtschreiber-wird-fortgesetzt;art67,2463111

Die gute Nachricht ist: Das Netzwerk Freie Kulturszene Wels Pro.viele hat ein dreimonatiges Stipendium ausgeschrieben:

für eine/e Welser StaTTschreiber/in.

Die Details finden sich im Dokument im Anhang, Einsendeschluss ist der 31. Mai 2017.

Bitte gerne teilen.

Ihr Lieben,

hier die Ausschreibung eines dreimonatigen Stipendiums für Literatinnen und Literaten (ohne Altersbeschränkung) in der Höhe von monatlich € 1.100,-- in Wels, Oberösterreich für den Zeitraum 1. September bis 30. November 2017.

Details finden sich im Dokument im Anhang, Einreichschluss ist der 31. Mai 2017.

Bitte gerne liken, teilen oder an interessierte Menschen weitergeben!

Der Standard schreibt:"Wie viele Städte im deutschsprachigen Raum leistete sich in den vergangenen drei Jahren auch Wels...
23/12/2016

Der Standard schreibt:

"Wie viele Städte im deutschsprachigen Raum leistete sich in den vergangenen drei Jahren auch Wels ein Stadtschreiber-Programm. Dabei werden auswärtige Autoren eingeladen, sich schriftstellerisch mit der Stadt, in der sie zu Gast sind, auseinanderzusetzen und eine andere Sicht in die Kommune einzubringen. 6000 Euro hatte die Stadt Wels dafür jährlich vorgesehen. Zu Gast waren Michal Hvorecky aus Bratislava (2014), Stefan Petermann aus Weimar (2015) und heuer die Schweizerin Stefanie Sourlier.

Geht es nach Andreas Rabl, seit 2015 FPÖ-Bürgermeister in Wels, soll damit nun Schluss sein. Via Aussendung verkündete er das Ende des Programms, begründet das unter anderem mit vermeintlich mangelnder Qualität der Texte. SP-Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer, dessen Ressort die Kosten nicht allein tragen könne, vermutet politische Gründe hinter der Entscheidung.

Kritik am Bürgermeister kommt auch von den oppositionellen Grünen. In einem offenen Brief appelliert nun auch die Autorenversammlung Oberösterreich an Rabl: "Uns eint die Liebe zur deutschen Sprache. Wagen Sie als literarisch interessierter Mensch den Vergleich mit anderen Städten – Sie werden Handlungsbedarf erkennen", heißt es darin."

Autoren protestieren

22/12/2016

Stefanie Sourlier, Welser Stadtschreiberin, über die Abschaffung der Stadtschreiberstelle:

»"Wir bezahlen Sie!" sagte der Welser Bürgermeister zu mir, als er mich anrief, um mich wegen eines kritischen Satzes in einer Kolumne zurechtzuweisen. Er werde einen Antrag stellen, die Stadtschreiberstelle abzuschaffen. Später meinte er dann, er wisse noch nicht, was er nun mit dem Stadtschreiber mache, "mal schauen, wofür sich dieser noch einsetzen liesse."
Nun soll ich also die letzte Stadtschreiberin gewesen sein. Kultur, die nicht "mehrheitsfähig" ist (wie Maibaumaufstellen, Volksfest oder Shopping Night) oder für die eigenen politischen Zwecke nutzbar, wird abgeschafft. Wels verzichtet auf den/die Stadtschreiber/in. Natürlich nur aus Spargründen, für eine weitere Überwachungskamera werden die knapp 7000 Euro zwar nicht reichen, aber vielleicht für ein Inserat im rechten Hetzblatt „Wochenblick“.
Die Jugendherberge vor dem Kulturzentrum Alter Schlachthof wird geschlossen, Förderungen für soziale und kulturelle Projekte werden flächendeckend gekürzt, der/die Stadtschreiber/in ist da nur ein kleiner Fisch.
Auf meinen Spaziergängen durch Wels traf ich fast ausschliesslich auf neugierige, wohlwollende und interessierte Menschen, die mir ihre Stadt zeigen wollten, ihre Geschichten erzählten und mir und dem Projekt Stadtschreiber/in positiv gegenüberstanden. Es zeugt von der Grösse einer Stadt wie Wels, wenn sie den Blick von aussen, der auch einmal kritisch sein kann, zulässt und aushalten kann. Dies schrieb ich im Juni. Anscheinend ist das aber doch nicht so. Zumindest die FPÖ der Stadt Wels ist sich selbst genug.«

Über den Verzicht.
20/12/2016

Über den Verzicht.

WELS. Schlagabtausch um ein Kulturprojekt.

Großartig: Stefanie Sourlier, die Stadtschreiberin von Wels, spaziert durch Wels. Und schreibt darüber.
26/04/2016

Großartig: Stefanie Sourlier, die Stadtschreiberin von Wels, spaziert durch Wels. Und schreibt darüber.

Spaziergänge durch Wels

Wieder in Wels. Die gleichen Wege gehen wie vor sieben Monaten. Als wäre nur eine Nacht dazwischen gekommen, einmal eing...
19/01/2016

Wieder in Wels. Die gleichen Wege gehen wie vor sieben Monaten. Als wäre nur eine Nacht dazwischen gekommen, einmal eingeschlafen und ein halbes Jahr vergangen und jetzt treibt Eis auf der Traun und zwischen den Schienen der Schnee. Am Abend in den FreiRaum am Ende der Hafergasse, Glühlampen aus der Fassung schrauben, um im wenigen Licht das bessere Licht zu haben. Beschriebene Esel springen aus dem Traum auf den Tisch. Mehr und mehr Stühle in den Raum tragen, viele Hände schütteln, viele Umarmungen und dann lesen, acht mal eine Uhrzeit vorstellen, ein Drittel der festgehaltenen Zeit und später in der Nacht genau in dem Moment den Ledererturm passieren, als das Lichterkleid erlischt.

15/01/2016

Heute, eine Stunde vierundzwanzig Stunden Wels. In Wels.

Die Lesung 19.30 Uhr im Freiraum. Ich freue mich schon sehr darauf.

Im April kam ich nach Wels. Ich wusste so gut wie nichts über den Stadtplatz, die Vogelweide oder Ovilava, kannte den Sc...
07/12/2015

Im April kam ich nach Wels. Ich wusste so gut wie nichts über den Stadtplatz, die Vogelweide oder Ovilava, kannte den Schl8hof nicht, das MKH, die Trabrennbahn, bin nie im Morgennebel die Osttangente entlang gelaufen, war nie nachts in Wimpassing gewesen. Um so unfassbarer, dass es keine neun Monate später ein Buch mit hundertfünfzig Seiten und vielen Fotos gibt, das davon erzählt, wie ich Wels kennenlerne.

Das ist vielen zu verdanken: All jenen, die mich in den drei Monaten begleitet, unterstützt, gesprochen, informiert, eingeladen, willkommen geheißen haben, die geholfen haben, aufgeklärt, gezeigt, erklärt, musiziert, gekocht, gebacken, gebraten, die es möglich gemacht haben, dass aus dem Blog ein Buch entstehen konnte. Danke dafür, danke für die berückende Zeit an der Traun.

Das Buch gibt es in Wels bei: Skribo Haas, Buchhandlung Friedhuber, Wels Info, Museumsshop Minoriten. Norbert Trawöger hat ein wunderbares Vorwort geschrieben. Und am 15. Jänner komme ich noch einmal nach Wels und lese im Freiraum.

Was im April begann, findet nun ein Ende: Die 24 Stunden Wels erscheinen als Buch.

Wir lesen, machen die letzten Korrekturen, setzen Kapitel, fügen Fotos ein. Denn Anfang Dezember erscheint das »24 Stund...
05/11/2015

Wir lesen, machen die letzten Korrekturen, setzen Kapitel, fügen Fotos ein. Denn Anfang Dezember erscheint das »24 Stunden Wels«-Buch.

Die Texte - einige im neuen Gewand - und die vielen Bilder, die von April bis Juni entstanden sind, wird es in einer schönen und besonderen gedruckten Ausgabe geben. Mehr dazu bald hier.

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Wels
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