Uns Reicht's

Uns Reicht's Uniübergreifende Gruppe engagierter Studierender und politischer Aktivist*innen, die sich für eine

Noch bis 30.12. im RED Carpet Showrooms Lichtraum Karlsplatz!
27/12/2022

Noch bis 30.12. im RED Carpet Showrooms Lichtraum Karlsplatz!

[Alles Heiße Luft?] 15.12.-30.12. | U-Bahn Passage Karlsplatz Kunstinstallation zur derzeitigen Budgetkriese der österre...
20/12/2022

[Alles Heiße Luft?]
15.12.-30.12. | U-Bahn Passage Karlsplatz

Kunstinstallation zur derzeitigen Budgetkriese der österreichischen Universitäten sowie das schwindende Bekenntnis zur fundamentalen Bedeutung von Bildung, Wissenschaft, Kunst und Forschung in Politik und Gesellschaft.

Die Installation [Alles heiße Luft?] verdeutlicht die Konsequenz von wissenschaftsfeindlicher Politik für die Gesellschaft: Durch das Einsparen und die Geringschätzung von wissenschaftlicher und künstlerischer Arbeit und Erkenntnis, steuern wir auf eine dunkle Zukunft zu. Vor allem jungen Wissenschaftler:innen wird die Möglichkeit genommen, durch ihre Forschung einen Beitrag für eine bessere Zukunft zu leisten. Ihre Arbeit wird uns noch fehlen.

Die Installation stellt aktuelle wissenschaftliche und künstlerische Arbeiten von Wissenschaftler:innen aus, die auf Thermopapier gedruckt auf einem großen Rahmenwerk aus Stahl nebeneinander aufgehängt werden. Die ausgestellten Arbeiten geben den Betrachter:innen zunächst die Möglichkeit sich einen Überblick über die diversen Forschungsfelder zu verschaffen. Doch die auf Thermopapier gedruckten Arbeiten sind von hinten einer Warmluftquelle ausgesetzt, durch die sich das Thermopapier langsam verdunkelt. Übrig bleibt nur mehr Heiße Luft und Dunkelheit. Das Rahmenwerk mit nun schwarzem Papier verbleibt als Mahnmal dessen, was wir verlieren, wenn wir Wissenschaft, Kunst und Forschung nicht ihrer Bedeutung entsprechend finanziert und gesichert werden.

Wir bedanken uns bei der für die Unterstützung!

[Alles Heiße Luft?] 15.12.-30.12. | U-Bahn Passage Karlsplatz Kunstinstallation zur derzeitigen Budgetkriese der österre...
20/12/2022

[Alles Heiße Luft?]
15.12.-30.12. | U-Bahn Passage Karlsplatz

Kunstinstallation zur derzeitigen Budgetkriese der österreichischen Universitäten sowie das schwindende Bekenntnis zur fundamentalen Bedeutung von Bildung, Wissenschaft, Kunst und Forschung in Politik und Gesellschaft.

Pandemie, Klimakrise, gesellschaftliche Verwerfungen, Populismus, Fake-News, Krieg. Die Krisen unserer Zeit sind divers und stellen unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. All diese Krisen zeichnen sich auch durch eine enorme Komplexität aus, deren Erklärung und Bewältigung nicht nur der Politik, sondern vor allem auch der Wissenschaft und Forschung eine essenzielle Rolle zukommen lässt. Doch nicht zuletzt aufgrund dieser Komplexität, ihrer Zusammenhänge und mancher, auf den ersten Blick auch als Widerspruch erscheinender Phänomene, sind die durch Wissenschaft und Forschung entwickelten Erklärungen und Lösungsansätze dieser Krisen oft schwer gesellschaftlich breit vermittelbar. Die Polarisierung und das große Misstrauen im Zusammenhang mit eigentlich großen Errungenschaften wie der Impfung gegen Sars-CoV-2 ist nur eines von vielen Beispielen dafür.

Dabei wäre ein kompromissloses, gesamtgesellschaftliches (und politisches) Bekenntnis zur Wissenschaft und Forschung sowie zu den Institutionen wie Universitäten fundamental, um den Herausforderungen unserer Zeit effektiv zu begegnen. Zu diesem Bekenntnis gehört aber nicht nur das Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnisse und ihrer Anwendung, sondern auch der niederschwellige Zugang zu freier und politisch unabhängiger Bildung sowie ein finanziell gesichertes und seiner Bedeutung entsprechend ausgestattetes Bildungs- und Forschungssystem.

Die Installation [Alles heiße Luft?] verdeutlicht die Konsequenz von wissenschaftsfeindlicher Politik für die Gesellschaft: Durch das Einsparen und die Geringschätzung von wissenschaftlicher und künstlerischer Arbeit und Erkenntnis, steuern wir auf eine dunkle Zukunft zu. Vor allem jungen Wissenschaftler:innen wird die Möglichkeit genommen, durch ihre Forschung einen Beitrag für eine bessere Zukunft zu leisten. Ihre Arbeit wird uns noch fehlen.

Die Installation stellt aktuelle wissenschaftliche und künstlerische Arbeiten von Wissenschaftler:innen aus, die auf Thermopapier gedruckt auf einem großen Rahmenwerk aus Stahl nebeneinander aufgehängt werden. Die ausgestellten Arbeiten geben den Betrachter:innen zunächst die Möglichkeit sich einen Überblick über die diversen Forschungsfelder zu verschaffen. Doch die auf Thermopapier gedruckten Arbeiten sind von hinten einer Warmluftquelle ausgesetzt, durch die sich das Thermopapier langsam verdunkelt. Übrig bleibt nur mehr Heiße Luft und Dunkelheit. Das Rahmenwerk mit nun schwarzem Papier verbleibt als Mahnmal dessen, was wir verlieren, wenn wir Wissenschaft, Kunst und Forschung nicht ihrer Bedeutung entsprechend finanziert und gesichert werden.

05/11/2022

⚠️Unsere Bildung wird kaputtgespart – So kann es nicht weitergehen!😡 Deshalb sind wir mit dabei am Montag, dem 7.11., beim Aktionstag der TU Wien ab 8:00 Uhr im Resselpark, ab 12:00 Uhr auf der Demonstration zum Parlament und Bildungsministerium und ab 15:00 bei der Abschlusskundgebung.🗣️💬
Warum? – Die bereits stark eingesparten Hochschulen sind derzeit besonders von der Teuerung betroffen. Unter Anderem hat die TU Wien aufgrund der gestiegenen Heiz- und Stromkosten mit einem Budgetloch von rund 170 Millionen Euro zu kämpfen. Trotz einem zusätzlichen Budget von rund 60 Millionen Euro reichen die Sparmaßnahmen nicht, um dieses zu stopfen und diese Situation bewirkt zusätzlich langfristigen Schaden für das Studieren: eingesparte Labore, Einstellungsstopps, gekürzte Lehr- & Forschungsbudgets, kalte Hörsääle, geschlossene Lernräume und das Ausweichen auf Online-Methoden. 👎📉
Nächste Woche tagt im Parlament der Budgetausschuss und im Bildungsministerium finden Treffen mit den Universitäten statt. Zeigen wir gemeinsam auf, dass es ausreichend finanzielle Unterstützung braucht, damit die Zukunft und die Qualität unserer Bildung finanziell gesichert ist! ⚠️🗣️

DIE UNIS SIND PLEITE! Auch die ohnehin schon unterfinanzierten Universitäten sind von der allgemeinen Inflation sowie En...
04/11/2022

DIE UNIS SIND PLEITE!
Auch die ohnehin schon unterfinanzierten Universitäten sind von der allgemeinen Inflation sowie Energiekostenexplosion massiv getroffen. Allen Unis zusammen fehlen zum Erhalt des Status quo 1.200.000.000€., der TUW allein 175.000.000€. Finanzminister und Wissenschaftsminister interessiert das bis dato recht wenig: mit einem Zusatzbudget von 500 Mio Euro, weniger als der Hälfte des Benötigten, sollen die Unis auskommen. Sie können ja bissl sparen.

Das Resultat dieser wissenschaftsfeindlichen Politik: Personalkürzungen, Anstellungsstopps, geschlossene Labore und Forschungsanlagen, abgesagte Forschungsprojekte, Gebäudesperren, schlechtere Studienbedingungen und ein langfristiger Schaden an den Unis, von dem sich diese über Jahre nicht erholen werden können.

Nächste Woche tagt im Parlament der Budgetausschuss, gleichzeitig finden im Wissenschaftsministerium Treffen mit den Universitäten statt (derweil ohne Bereitschaft über das Budget zu reden). Der beste Zeitpunkt, um Druck aufzubauen und ein großes Zeichen zu setzten, dass ein derartiges Kaputtsparen an unseren Unis nicht einfach hingenommen wird!

UNS REICHT’S
Am 7.11. findet ein Streik- und Aktionstag an der TU Wien statt, der von vielen anderen Universitäten unterstützt wird. Von 8:00-12:00 finden Aktionen im Resselpark statt, Lehrveranstaltungen werden ins Freie verlegt. Um 12:00 wird der Unibetrieb weitgehend eingestellt und eine Großdemo startet vom Resselpark Richtung Wissenschaftsministerium!
Kommt am 7.11. in den Resselpark und setzen wir ein gemeinsames Zeichen für offene, freie und finanziell abgesicherte Universitäten!

24/04/2021

Mit der Kunstinstallation „Das Gefälle der Macht“ machen drei junge Künstler ihren Unmut über die Novelle des Universitätsgesetzes kund.

[Das Gefälle der Macht] Kunstinstallation zur politischen Einflussnahme auf Universitäten Lichtraum Karlplatz | U-Bahn P...
20/04/2021

[Das Gefälle der Macht] Kunstinstallation zur politischen Einflussnahme auf Universitäten
Lichtraum Karlplatz | U-Bahn Passage | 19.04. - 03.05.2021
https://www.facebook.com/events/566798274267082/

Die Wissenschaft und ihre Lehre ist Frei, so steht es im Artikel 17 des Staatsgrundgesetzes. Doch das Verhältnis zwischen dem österreichischen Staat, seiner politischen Interessen und der Unabhängigkeit unserer Universitäten ist seit jeher ein ambivalentes.

Obwohl Österreichs Universitäten 2002 in die rechtliche Autonomie entlassen wurden, sind sie heute mehr denn je dem Versuch der größtmöglichen politischen Einflussnahme unterworfen.
Ein Blick in die Geschichte der unsere Universitäten regelnden Gesetze zeigt, dass mit der wachsenden rechtlichen Autonomie nicht nur mehr und mehr ihre demokratische Organisation abgebaut, sondern auch neue Wege der Einflussnahme gesichert wurden.

Während Hertha Firnbergs Universitätsorganisationsgesetz (UOG) von 1975 (Reg. Kreisky) von dem Versuch geprägt war, allen Universitätsangehörigen das gleiche Maß an Mitsprache ohne äußeres Einwirken in inneruniversitäre Angelegenheiten
zu sichern, wurde von den darauffolgenden, fast ausschließlich von der ÖVP besetzen Wisschenschaftsminister:innen die universitäre Demokratie weitgehend zugunsten eines einflussreichen Rektorats abgebaut, das nicht mehr gegen den Willen der politisch besetzten Universitätsräte gewählt werden kann.

Mit der diesjährigen Novelle des Universitätsgesetzes (UG) wurde unter Minister Faßmann nun erstmals in der Geschichte der 2. Republik ein Eingriff in die Freiheit der Lehre beschlossen. Die Politik bekommt über die Rektorate künftig Mitsprache in der Struktur der Studienpläne und damit untrennbar verknüpft in den Inhalten der Lehre. Der weiteren politischen Einfärbung unserer Universitäten wurden dadurch weitere Türen geöffnet.

Eine Entwicklung, die nicht nur großen gesellschaftlichen Schaden anrichtet, sondern letztlich eine klare Gegenthese zu dem darstellt, was Universitäten eigentlich sein sollten: offene, freie und demokratische Orte der Bildung, der Wissenschaft und Kunst, die im Dienste der Gesellschaft stehen.

Freie Universitäten gehen uns alle an.

Kundgebung: Bildung für Alle, sonst gibt’s Krawalle! Mittwoch 10.03. | 14:00-19:00 | Held*innenplatz Am 10.3. wird die U...
06/03/2021

Kundgebung: Bildung für Alle, sonst gibt’s Krawalle! Mittwoch 10.03. | 14:00-19:00 | Held*innenplatz

Am 10.3. wird die UG-Novelle im Wissenschaftsausschuss behandelt - das werden wir nicht unkommentiert lassen! Egal ob 24 oder 16 ECTS – jeder Punkt Mindeststudienleistung ist zu viel! Auch auf das "Spiel" mit den 8 Jahren für prekär Angestellte lassen wir uns nicht ein.

Daher werden wir an diesem Tag bei unserer Kundgebung am Held_innenplatz noch einmal ordentlich Lärm machen und zeigen, dass wir weiter für eine freie Bildung für Alle kämpfen werden. Nehmt Trommeln, Töpfe, Trompeten,… mit und lasst uns gemeinsam krach machen und die Arbeit an der UG-Novelle stören.

Mehr Infos findet ihr hier:

https://www.unsreichts.eu/neuigkeiten/kundgebung-10-03-bildung-fur-alle-sonst-gibts-krawalle

Facebook Event:
https://fb.me/e/1gqcdDGEH

DIE   WEITERhttps://fb.me/e/1aBlYVjEmDaher gehen wir am 3.3. wieder gemeinsam auf die Straße. Bevor die UG-Novelle im Wi...
27/02/2021

DIE WEITER

https://fb.me/e/1aBlYVjEm

Daher gehen wir am 3.3. wieder gemeinsam auf die Straße. Bevor die UG-Novelle im Wissenschaftsausschuss behandelt wird, wollen wir erneut klar zeigen, dass wir jegliche Verschlechterungen im Bildungssystem ablehnen!

Zwar zeigen, die Entschärfungen, die es in der Novelle gab, dass unser Protest in den letzten Wochen Wirkung zeigt, aber das reicht uns noch nicht! Wir kritisieren nach wie vor die ausschließenden Elemente, die zum Ziel haben, dass unsere Universitäten und Hochschulen noch weiter ökonomisiert und entdemokratisiert werden.

Wir fordern die sofortige Rücknahme des Gesetzesentwurfes sowie freie Bildung und einen inklusiveren Hochschulzugang für alle! Gegen die weitere Ökonomisierung der Universitäten und die Reduzierung der Studierenden und Lehrenden auf Humankapital!

Bildung und Wissenschaft ist schon ohne die Novelle prekär genug. In einer Pandemie, in der Studierende und Lehrende mehrfachbelastet sind, erwarten wir uns von der Bildungspolitik Unterstützung und Förderung statt Straflogik.

Adresse

Karlsplatz, Wien
Wien
1040

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