06/01/2026
am Beispiel VIETNAM - unterstützt VENEZUELA heute,
KUBA, KOLUMBIEN, GRÖNLAND morgen
und den "Rest der Welt"wieder ab übermorgen, damit es nicht wieder Jahrzehnte dauert bis ein Volk seine Freiheit findet
gegen Imperialisten wie TRUMP und den Konzernen die ihn stützen und von ohm profitieren
Auch wenn Herr Stocker schweigt, der Kickl-VoKaKi sowieso, die Fr. Meinl auch dazu...... wir schweigen nicht - denn wer schweigt macht da mit, gewollt oder ungewollt
Der Wahlsieger hieß Ho Chi Minh: Heute vor 80 Jahren feierte der vietnamesische Revolutionär einen Wahlsieg als Kandidat der kommunistisch orientierten Viet Minh. Erst wenige Monate zuvor, im September 1945, war die Unabhängigkeit des Landes ausgerufen worden.
Dass es bis zum Abzug aller Besatzungsmächte noch 30 weitere Jahre und zwei blutige Kriege brauchen würde, ahnte damals niemand. Seit 1862 hatten die Franzosen das damalige Indochina besetzt, die Unabhängigkeitserklärung von 1945 erkannten sie nicht an und bekämpften sie mit Gewalt – doch ohne Erfolg.
Nach der französischen Niederlage folgte 1954 eine Teilung des Landes, kurz darauf begann ein weiterer Krieg zwischen dem kommunistischen Norden und dem von den USA unterstützten Süden Vietnams.
Ab 1964 griffen die USA direkt ein, mit Flächenbombardements und dem Entlaubungsmittel „Agent Orange“ – ein Umweltverbrechen, das bis heute nachwirkt. Die Befreiung Vietnams 1975 erlebte Ho Chi Minh nicht mehr, er starb 1969.
Vieles in der Biografie des 1890 geborenen Freiheitskämpfers, der viel Zeit im Untergrund verbrachte, liegt bis heute im Dunkeln. Die Forschung ordnet ihm über 50 Pseudonyme zu. Auch sein Wahlsieg 1946 bleibt umstritten: In vietnamesischen Darstellungen gilt er als Aufbruch in die Freiheit.
Westliche Historiker kritisieren, die Wahlen hätten nur in kommunistisch kontrolliertem Territorium stattgefunden, ein Wahlgeheimnis habe es nicht gegeben – wohl aber Wahlhelfer, die beim Ausfüllen zur Seite standen.