Wiener Stadt- und Landesarchiv

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In den vergangenen Monaten wurde umfangreiches Material aus der Modeschule der Stadt Wien im Schloss Hetzendorf gesichte...
10/06/2026

In den vergangenen Monaten wurde umfangreiches Material aus der Modeschule der Stadt Wien im Schloss Hetzendorf gesichtet, geordnet und erschlossen. Dazu gehören nicht nur Unterlagen zur allgemeinen Registratur, zur Verwaltung und zur Organisation, sondern auch Entwürfe und Grafiken zu Ausstellungen und Kollektionen von 1952 bis 1981. Der Bestand gibt damit einen Einblick in die Arbeit der Modeschule Hetzendorf, zu ihren Projekten und Ausbildungsschwerpunkten.

Der Bestand im WAIS: https://wais.wien.gv.at/document/0828bd9b-ff66-4072-8eff-68fc2eaf1033

Heute vor 100 Jahren wurde in Wien die erste Verkehrsampel in Betrieb genommen! Die Ampelanlage wurde damals noch von Wa...
07/06/2026

Heute vor 100 Jahren wurde in Wien die erste Verkehrsampel in Betrieb genommen! Die Ampelanlage wurde damals noch von Wachebeamten mittels Hebel bedient. Mehr dazu im 👉 https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Ampel

Heuer feiert die Österreichische Nationalbank ihr 210-jähriges Jubiläum. Die Bank wurde infolge der hohen finanziellen A...
06/06/2026

Heuer feiert die Österreichische Nationalbank ihr 210-jähriges Jubiläum. Die Bank wurde infolge der hohen finanziellen Anforderungen der Napoleonischen Kriege im Jahr 1816 gegründet. Mit der Gründung von Sparkassen und Aktienbanken im Industriezeitalter wandelte sich die Nationalbank in das Zentralinstitut des Finanzsektors. Seit 2010 ist die Republik Österreich zu 100% Eigentümerin der Oesterreichischen Nationalbank.

Mehr dazu im 👉https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Oesterreichische_Nationalbank

Sämtliche Bände des Wiener Totenbeschauprotokolls sind nun im Wiener Archivinformationssystem (WAIS) verfügbar. Insgesam...
03/06/2026

Sämtliche Bände des Wiener Totenbeschauprotokolls sind nun im Wiener Archivinformationssystem (WAIS) verfügbar. Insgesamt wurden 418.327 Digitalisate und 1079 Bände neu online gestellt. Damit ist eine zentrale Quelle für personengeschichtliche Forschung in Wien jederzeit einsehbar!

Alle in Wien verstorbenen Personen wurden von einem Totenbeschauer untersucht. Danach fasste der Totenbeschreiber den Namen, die Todesursache und weitere Daten auf einem Totenzettel zusammen. Dieser war notwendig, um die verstorbene Person beerdigen zu können. Die Angaben auf dem Totenzettel kamen auch in ein Buch, das sogenannte Totenbeschauprotokoll, das von 1648 bis 1920 erhalten ist.

Die Einträge in den Büchern sind chronologisch nach Jahren geordnet, später auch innerhalb des Jahres nach Buchstabengruppen oder alphabetisch. Jeder Eintrag umfasst den Namen der verstorbenen Person, den Beruf, das Alter und den Wohnort, die Todesursache und später auch weitere wichtige biografische Angaben wie Geburtsort, Religion und den Friedhof, auf dem die Beerdigung stattfand. Diese biografischen Informationen sind unersetzlich für wissenschaftliche und genealogische Forschung zu Personen in Wien.

Mehr dazu: https://wais.wien.gv.at/document/82b8e269-3f65-4cf3-bdbe-3b9ec51f60fc

Auch dieses Jahr hat die „Frauschaft“ der MA 8 sehr erfolgreich am Österreichischen Frauenlauf teilgenommen – gemeinsam ...
02/06/2026

Auch dieses Jahr hat die „Frauschaft“ der MA 8 sehr erfolgreich am Österreichischen Frauenlauf teilgenommen – gemeinsam mit über 31.000 anderen Frauen! Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen zu ihrer sportlichen Leistung!

Charlotte von Königswarter (1841-1929) war eine der bedeutendsten Funktionärinnen der jüdischen Frauenvereine des späten...
30/05/2026

Charlotte von Königswarter (1841-1929) war eine der bedeutendsten Funktionärinnen der jüdischen Frauenvereine des späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Sie entstammte einer wohlhabenden jüdischen Wiener Bürgerfamilie, war von 1860 bis 1893 mit Moritz Freiherr von Königswarter verheiratet und engagierte sich in der Wohlfahrt. Zusätzlich trat sie als Großspenderin auf und setzte sich auch im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Flüchtlingshilfe ein.

Von Königswarter war über viele Jahre Präsidentin des Israelitischen Frauen-Wohltätigkeitsvereins, der notleidenden jüdischen Frauen, insbesondere Wöchnerinnen und Witwen, materiell unterstützte. Der Verein erteilte auch Ausstattungsbeiträge für jüdische „Bräute“ und Erziehungsbeiträge für jüdische Mädchen. 1938 wurde der Verein durch die Nationalsozialisten aufgelöst.

Mehr dazu im 👉
https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Israelitischer_Frauen-Wohlt%C3%A4tigkeitsverein

Wissensaustausch mit anderen Archiven ist uns sehr wichtig. Unsere Fachkräfte nehmen daher regelmäßig an internationalen...
28/05/2026

Wissensaustausch mit anderen Archiven ist uns sehr wichtig. Unsere Fachkräfte nehmen daher regelmäßig an internationalen Konferenzen teil. Im Rahmen der Tagung "Technical and field related problems of classical and electronic archiving" in Slowenien, die vom Regionalarchiv Maribor veranstaltet wird, hat unsere Kollegin Anouk Stephano über "No Archiving Without Records Management" referiert. In ihrem Vortrag stellte sie die vorarchivische Arbeit des Wiener Stadt- und Landesarchivs im Rahmen von GEMMA 3.0 vor.

Ökologische Nachhaltigkeit ist für den Wiener Magistrat von hoher Bedeutung. Dazu gehört nicht nur die Reduktion von CO2...
27/05/2026

Ökologische Nachhaltigkeit ist für den Wiener Magistrat von hoher Bedeutung. Dazu gehört nicht nur die Reduktion von CO2-Emissionen, sondern auch die Verwendung von nachhaltigen Baumaterialien wie Holz. Der Werkstoff Holz wird in Bau- und Sanierungsprojekten Wien vielseitig eingesetzt, insbesondere bei Fenstern, Dachstühlen, Türen und Hilfskonstruktionen. Holz- und Holzhybridbauten werden durch die Wiener Wohnbauförderung besonders unterstützt.

Mehr zum Thema Holzbau in Wien findet man in einer Anfragebeantwortung der Wohnbaustadträtin in der Infodat Wien: https://www.wien.gv.at/infodat/ergdt?detvid=197954

Die Stumperschul war die Vereinssynagoge des "Israelitischen Tempel- und Schulvereins" in Gumpendorf. Sie befand sich, s...
23/05/2026

Die Stumperschul war die Vereinssynagoge des "Israelitischen Tempel- und Schulvereins" in Gumpendorf. Sie befand sich, spätestens seit den 1890ern, im Hinterhof eines Wohnhauses in der Stumpergasse 42. Die Synagoge hatte 200 Sitzplätze und in ihr waren weitere Einrichtungen des jüdischen Lebens untergebracht: Eine Religionsschule, die den Kindern der Vereinsmitglieder "unentgeltlich Unterricht im Hebräischen" gab, ein Krankenunterstützungs-Frauenverein und der Verein "Bikur Chaulim (Chewra Kadischa) Kranken- und Unterstützungsverein (Heiliger Verein)". Diese Wohltätigkeitsvereine spielten eine bedeutende Rolle im Leben der Wiener Juden und Jüdinnen. Mehr dazu im 👉 https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Stumperschul

Unser Archivgut wird laufend für wissenschaftliche Publikationen verwendet. Im November 2025 erschienenen Werk "Zentren ...
20/05/2026

Unser Archivgut wird laufend für wissenschaftliche Publikationen verwendet. Im November 2025 erschienenen Werk "Zentren geistiger Stadterweiterung. Die Architektur der Wiener Volkshochschulen" beleuchten Carina Sacher und Lukas Vejnik die Bauten der Wiener Volkshochschule im Kontext von Stadtentwicklung und Wohnbau. Das Buch geht nicht nur auf ihre Rolle als Nahversorgungsarchitektur für Bildung und Gemeinschaft ein, sondern knüpft auch an aktuelle bildungspolitische Diskurse an. Das Buch wurde mit zahlreichen Fotos aus dem Bestand des Presse- und Informationsdienstes illustriert.
Mehr dazu: https://www.albumverlag.at/zentren-geistiger-stadterweiterung/

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Wien
1110

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Dienstag 09:00 - 15:30
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