Wiener Stadt- und Landesarchiv

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Neuer Themenschwerpunkt im Wien Geschichte Wiki: „Tore, Türme und Basteien. Die Wiener  “Schon im Mittelalter war Wien m...
01/10/2026

Neuer Themenschwerpunkt im Wien Geschichte Wiki: „Tore, Türme und Basteien. Die Wiener “

Schon im Mittelalter war Wien mit einer Stadtmauer befestigt. In der Frühen Neuzeit wurde sie zu einer Festungsmauer ausgebaut, mit Basteien, einer mächtigen Grabenanlage und vorgelagerten Ravelins. Und auch die Vorstädte erhielten ihren eigenen Festungsring: den Linienwall.

Die Befestigungen waren aber nicht nur Stadtgrenze, sondern auch Maut- und Steuergrenze. Als ihre militärische Bedeutung schwand, wandelte sich das Gelände zum Wohn- und Erholungsgebiet.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden Basteien und Linienwall abgebrochen. Das machte den Weg frei für die Stadterweiterung mit der Anlage der Ringstraße und des Gürtels. So prägt der Verlauf der ehemaligen Befestigungsanlagen das Wiener Stadtbild bis heute.

👉 Mehr dazu im : www.geschichtewiki.wien.gv.at/Stadtbefestigung

Bild: Die Stadtbefestigung auf einem Ausschnitt der Vogelschau von Wien nach Braun-Hogenberg im Stil von Jakob Hoefnagel (1617) [WStLA, Kartographische Sammlung, Sammelbestand, P5: 6190]

Schwenders Vergnügungsetablissement, auch "Schwenders Colosseum" genannt, hatte seine Wurzeln in einem 1835 von Karl Sch...
30/09/2026

Schwenders Vergnügungsetablissement, auch "Schwenders Colosseum" genannt, hatte seine Wurzeln in einem 1835 von Karl Schwender gegründeten Kaffeehaus und Tanzsalon an der äußeren Mariahilfer Straße. Nach und nach wurde es um Ballsäle und einen eigenen Theatersaal erweitert, in dem viele bekannte Kunstschaffende auftraten. Bälle, Konzerte und Theatervorführungen machten das Etablissement zu einem Hotspot der Kulturszene.

Das Theater litt jedoch an der zunehmenden innerstädtischen Konkurrenz, die durch wesentlich größere Säle kosteneffizienter arbeiten konnten. Nach längeren finanziellen Schwierigkeiten schloss das Theater nach Ablauf der Konzession im Jahr 1897 für immer seine Pforten. Ein Jahr später wurde der Gebäudekomplex abgerissen und durch Mietshäuser ersetzt.

Mehr dazu: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Schwenders_Vergn%C3%Bcgungsetablissement

Unser Themenschwerpunkt "Aspekte Jüdischer Geschichte. Synagogen, Bethäuser, Vereine" geht zu Ende. Wir danken für das r...
26/09/2026

Unser Themenschwerpunkt "Aspekte Jüdischer Geschichte. Synagogen, Bethäuser, Vereine" geht zu Ende. Wir danken für das rege Interesse! Zur Erinnerung: Im finden sich noch viele weitere Informationen zum Thema! 👉
www.geschichtewiki.wien.gv.at/Jüdische_Gemeinden

Das Radwegenetz in Wien wird konsequent ausgebaut. In den vergangenen Jahren wurden knapp 250 Projekte umgesetzt, wobei ...
23/09/2026

Das Radwegenetz in Wien wird konsequent ausgebaut. In den vergangenen Jahren wurden knapp 250 Projekte umgesetzt, wobei 100 Kilometer im Hauptradwegenetz und zusätzlich ungefähr 50 Kilometer im Bezirksnetz geschaffen wurden. Die Schaffung von Radwegen in Leichtbauweise, also ohne erhöhtem Niveau und Randsteinen, verringert die Baukosten erheblich. Es wird dabei jedoch nicht nur in die Radinfrastruktur investiert, sondern es werden auch Grünflächen und Sitzgelegenheiten für alle Bürgerinnen und Bürger geschaffen. Einen umfassenden Überblick über die bereits abgeschlossenen Projekte und die Vorhaben im Jahr 2026 findet man in der Infodat Wien.

https://www.wien.gv.at/infodat/ergdt?detvid=199317

Der Pazmanitentempel bildete von 1913 bis 1938 das Gemeindezentrum der Jüdinnen und Juden, die um den Volkertmarkt lebte...
19/09/2026

Der Pazmanitentempel bildete von 1913 bis 1938 das Gemeindezentrum der Jüdinnen und Juden, die um den Volkertmarkt lebten. Er fasste ungefähr 900 Personen und enthielt eine Bibliothek sowie einen Übungssaal für die Chorsänger. Während des Novemberpogroms 1938 wurde die Vereinssynagoge in Brand gesetzt und, da das Gebäude aus Beton bestand, gesprengt. Die Tempelruine wurden 1939 abgetragen. Eine Gedenktafel erinnert heute noch an das Schicksal der Synagoge.

Mehr dazu im :
https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Pazmanitentempel

Unser Archivgut wird laufend für wissenschaftliche Publikationen verwendet. Die Beiträge im Werk "Soziale Bewegungen in ...
16/09/2026

Unser Archivgut wird laufend für wissenschaftliche Publikationen verwendet. Die Beiträge im Werk "Soziale Bewegungen in Wien aus vier Jahrhunderten. Demokratie, Arbeit, Emanzipation, Frieden, Natur, Umwelt, Autonomie" analysieren sozialemanzipatorische Bewegungen in Wien, die sich als selbstorganisierte Gruppen - von Einzelpersonen bis zu ganzen Schichten - seit dem 18. Jahrhundert als Demokratiebewegungen verstehen.

Sie zeigen Kämpfe um Grundrechte, Wohn‑ und Lebensverhältnisse, Bildung, Gesundheit und Ernährungssicherheit und spannen den Bogen von der 1712 niedergeschlagenen Schuhknechtsrevolte über die Rätebewegung der Ersten Republik bis zu heutigen Protesten gegen die Lobau‑Autobahn und für den Klimaschutz.

Für das Buch wurde unter anderem auf Unterlagen zu gelöschten Vereinen sowie auf den Bestand Gemeinderat zurückgegriffen.

Mehr dazu: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/regionalgeschichte/wien-oesterreich/60366/soziale-bewegungen-in-wien-aus-vier-jahrhunderten?srsltid=AfmBOop3YCw1kRw6FrOJTK1yv_OXfNON3B7LyqKA1CJq1U0IwCt7DYgE

Das Israelitische Blindeninstitut befand sich von 1872-1938 an der Adresse Hohe Warte 32 im 19. Wiener Gemeindebezirk. D...
12/09/2026

Das Israelitische Blindeninstitut befand sich von 1872-1938 an der Adresse Hohe Warte 32 im 19. Wiener Gemeindebezirk. Die Ausbildungseinrichtung wurde vom Arzt Ludwig August Frankl gegründet und das Gebäude nach Plänen vom Architekten Wilhelm Stiassny errichtet.

Das Institut bot den blinden Schülerinnen und Schülern vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten, um ihre Integration in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Das Lehrangebot umfasste klassische Blindenhandwerksberufe mit einem Schwerpunkt auf Handarbeiten wie etwa Klavierstimmen, Stricken und Flechten, aber auch auf Heil- und Körpermassage.

Im Jahr 1940 erfolgten die Auflösung des Trägervereins und die Umwandlung des Gebäudes zunächst in ein Alters- und Siechenheim und später in ein Sammellager. 1942 wurden alle Bewohnerinnen und Bewohner deportiert. Heute befindet sich in dem Gebäude das Polizeikommissariat Döbling.

Mehr Informationen finden sich im :
https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Israelitisches_Blindeninstitut_(19)

Der DIMAG Verbund ist eine Entwicklungsgemeinschaft von öffentlich-rechtlichen Institutionen, die gemeinsam Software-Lös...
09/09/2026

Der DIMAG Verbund ist eine Entwicklungsgemeinschaft von öffentlich-rechtlichen Institutionen, die gemeinsam Software-Lösungen für die unterschiedlichen Aspekte der Archivierung von digitalen Unterlagen entwickeln (DIMAG = Digitales Magazin).

Das Wiener Stadt- und Landesarchiv schloss sich diesem Verbund im Jahr 2019 an, um gemeinsam mit anderen Archiven eine nachhaltige Weiterentwicklung sicherzustellen. Seit der Produktivsetzung von DIMAG im Mai 2024 wurden ca. 2 Millionen digitale Akten aus dem ELAK (Elektronischen Akt) archiviert.

In der Holzmeistergasse und der heutigen Freytaggasse bestand von 1877 bis 1938 der Floridsdorfer Tempel, ein Synagogenk...
05/09/2026

In der Holzmeistergasse und der heutigen Freytaggasse bestand von 1877 bis 1938 der Floridsdorfer Tempel, ein Synagogenkomplex der Floridsdorfer Jüdinnen und Juden. Die Synagoge bestand aus einem dreischiffigen, nicht unterkellerten Gebäude. An der Ostseite zur heutigen Freytaggasse hin befanden sich drei "byzantinisierende" Rundbogenfenster.

Die Bimah, der Platz in einer Synagoge von dem aus aus der Thora und den heiligen Büchern gelesen wird, war auf drei Stufen erhöht und mit einem Gitter umrahmt. Der Thoraschrein bestand aus zwei Säulen, über denen in Stein gemeißelt die zwei Tafeln mit den Zehn Geboten angebracht waren. Die Frauengalerien mitsamt den Brüstungen bestanden aus Holz und wurden von vier gusseisernen Doppelpfeilern getragen.

Der Synagoge waren mehrere Vereine angeschlossen, wie ein Armenunterstützungsverein, eine Frauenwohltätigkeitsverein und ein Talmud Thora-Verein.

Mehr dazu im 👉
https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Floridsdorfer_Tempel

Über den Sommer werden die Strafakten des Jugendgerichtshofs aus den Jahren 1972 und 1973 gesichtet und bewertet. Die Un...
02/09/2026

Über den Sommer werden die Strafakten des Jugendgerichtshofs aus den Jahren 1972 und 1973 gesichtet und bewertet. Die Unterlagen betreffen nicht nur Strafverfahren gegen Jugendliche unter 18 Jahren, sondern auch Verfahren zur Bekämpfung unzüchtiger Veröffentlichungen und zum Schutz der Jugend gegen sittliche Gefährdung. Nur ein Teil der übergebenen Akten kann am Ende archiviert werden.

Grundsätzlich werden immer jene Akten von Verfahren aufbewahrt, in denen Angeklagte zwei bestimmte Geburtsjahrgänge aufweisen. Diese Geburtsjahrgänge werden in den darauffolgenden Jahren wieder gewählt, solange, bis die Angeklagten das 18. Lebensjahr erreichen. Dies dient der statistischen Dokumentation von Werdegängen straffälliger Jugendlicher.

Zudem können für die Archivwürdigkeit der Strafakten sowohl Kriterien wie der Umfang des Aktes als auch Aktenbeilagen, wie beispielsweise aussagekräftige Fotos, Gegenstände, gerichtspsychiatrische Gutachten oder gerichtliche Vermerke („dauernd aufzubewahren“), ausschlaggebend sein.

Nach Abschluss der Erschließungsarbeiten stehen die archivierten Strafakten des Jugendgerichtshofs der wissenschaftlichen Forschung zur Verfügung.

Adresse

Guglgasse 14
Wien
1110

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:30
Dienstag 09:00 - 15:30
Mittwoch 09:00 - 15:30
Donnerstag 09:00 - 19:00
Freitag 09:00 - 15:30

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