Wien Museum Otto Wagner Hofpavillon Hietzing

Wien Museum Otto Wagner Hofpavillon Hietzing Eine Stadtbahn-Haltestelle nur für das Kaiserhaus: außen und innen exklusiv gestaltet.

Adresse

Schönbrunner Schloßstraße
Wien
1130

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Der Pavillon des k. u. k. Allerhöchsten Hofes in Hietzing

Der Bau der Stadtbahn war das größte Infrastrukturprojekt in Wien um 1900. Otto Wagner (1841-1918), der Wegbereiter der modernen Architektur, wurde mit der künstlerischen Gestaltung des neuen Massenverkehrsmittels betraut, das bis heute das Stadtbild prägt. Auf seine Initiative geht die Errichtung eines eigenen Pavillons für Kaiser Franz Joseph und den „Allerhöchsten Hof" bei der Haltestelle Hietzing zurück. Der 1899 vollendete Bau erhielt ein unverwechselbares, repräsentatives Äußeres und eine kostbare Innenausstattung im Jugendstil, die ganz auf die Bedürfnisse des Kaisers abgestimmt war.Dass der Kaiser den Pavillon allerdings nur zwei Mal für eine Fahrt mit der Stadtbahn nutzte, war für Otto Wagner sekundär: Im Vordergrund stand der imperiale Glanz, der auf dem kleinen Bauwerk lag und der modernen Architektur zum Durchbruch verhelfen sollte.Nach aufwendigen Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten ist der Hofpavillon Hietzing wieder für den Besuch geöffnet. Er vermittelt ein eindrucksvoll konzentriertes Bild von Otto Wagners künstlerischer Haltung, die zu einem Ausgangspunkt für die moderne Architektur des 20. Jahrhunderts werden sollte.

The Imperial Court Pavilion at Hietzing stationConstruction of the Stadtbahn, a metropolitan railway for Vienna, was the biggest infrastructure engineering project in the city around 1900. Otto Wagner (1841-1918), the pioneering modern architect of his day, was commissioned to design the new metro lines and station buildings which remain a striking feature of Vienna’s cityscape to this day. It was on Wagner’s initiative that a pavilion was specially built for Emperor Franz Joseph and his innermost circle of family and courtiers at Hietzing station. Designed in unique modern style and completed with opulent art nouveau interior decoration in 1899, the building was to serve all the needs of the Emperor and his entourage.That Franz Joseph actually used the pavilion only twice for a trip on the Stadtbahn was of secondary importance to Otto Wagner: His main concern was that the imperial splendour which the „supreme court" cast over the little building should bring a breakthrough for modern architecture.After extensive renovation and restoration works, the Court Pavilion at Hietzing station has now been reopened to visitors. It is a potent embodiment of Otto Wagner’s artistic vision, which was to inspire the development of 20th-century architecture.