23/12/2025
Gedanken einer Fäh:
„Der erste Herbst im Studentenleben
Bricht über mich hinein wie eine ungewohnte Szene
Die Schule wirkt wie ein anderes Land
Denn jetzt pendle ich zwischen Vorlesungen und Übungen mit einer Menge Unsicherheit in der Hand
Einsamkeit sitzt manchmal neben mir und jede Aufgabe wirkt so groß
Als würde ich noch lernen müssen, worauf ich mich da eigentlich einlass‘
Doch dann traf ich zwei die mir mit ihrem Lächeln nahe kamen
Zwei Bundesschwestern, deren Worte mir die Zweifel nahmen
Ihre Freundlichkeit weckte in mir Neugier und einen inneren Schwung
Der mir half zu meinem Einsprung
Jetzt liegt der Winter über Wien und friert die Farben ein
Dennoch wird es in mir leichter und ich trau mich öfter ich zu sein
In meiner Verbindung fühl ich mich sicher und nicht so verloren wie am ersten Tag
Ich komm an, Schritt für Schritt, und bin zufrieden mit dem, was jetzt in mir wachsen mag
Beim Julfest sitz ich nun am Tisch, gemeinsam mit den Schwestern und den Gästen
Und spür die Freude auf das Beisammensein inmitten dieser alten Feste
Ich denk an mich als kleines Mädchen
Das in der Kirche von der Freya hörte
Und lächle, weil ein stiller Wunsch
von damals sich heute in mir rührt“