Photoatelier Setzer - Tschiedel

Photoatelier Setzer - Tschiedel Die Bildrechte werden von www.imagno.com verwaltet. Vor allem Schauspieler, Sänger, der Adel und das Großbürgertum fanden den Weg in das Atelier.

Das Fotostudio von Franz Xaver Setzer, zählte seit seiner Gründung im Jahr 1909 zu den führenden Porträtateliers in Wien. Nach Setzers Tod 1939 übernahm seine langjährige Mitarbeiterin und technische Leiterin Marie Karoline Tschiedel das Atelier und führte es bis 1979 unter dem Namen Setzer-Tschiedel weiter. Gemeinsam mit dem Studio von Madame d’Ora und wenigen anderen war Franz Xaver Setzer zu

seiner Zeit stilbildend in der Wiener Studiofotografie und Anlaufstelle der Protagonisten der Wiener Gesellschaft. Es gehörte zum guten Ton sich in einem führenden Fotoatelier porträtieren zu lassen, in dem auch berühmte Persönlichkeiten verkehrten.

Heute wird der Radiobeitrag über das Atelier auf Ö1 wiederholt.
11/12/2023

Heute wird der Radiobeitrag über das Atelier auf Ö1 wiederholt.

Es war das zu einem großen Teil jüdische (Groß-)Bürgertum, das Wien bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges seinen Stempel aufdrückte. Kaufleute, Industrielle, Personen aus der Welt der Wissenscha...

Im Atelier von Franz Xaver Setzer entstand eine große Zahl von Porträts der bedeutenden Tänzerin Grete Wiesenthal.https:...
17/02/2021

Im Atelier von Franz Xaver Setzer entstand eine große Zahl von Porträts der bedeutenden Tänzerin Grete Wiesenthal.

https://orf.at/stories/3197037/?fbclid=IwAR1jV7_nWBMAu-QAryVRED70NtPysfr91ZqBw_0mbpJ8Vc5gMase5QPnMHQ

Walzer allein statt „Alles Walzer“: Vor über hundert Jahren hat Grete Wiesenthal dem Wiener Walzer neues Leben eingehaucht. Die Pionierin des freien Tanzes praktizierte ihre dynamischen Neuschöpfungen solistisch und teils im Freien. Angesichts der abgesagten Ballsaison wird ihre Arbeit nun zur...

Zum Jubiläum 100 Jahre Salzburger Festspiele konnten wir auf vielfältige Weise Aufnahmen aus dem Photoatelier Setzer Tsc...
17/08/2020

Zum Jubiläum 100 Jahre Salzburger Festspiele konnten wir auf vielfältige Weise Aufnahmen aus dem Photoatelier Setzer Tschiedel beitragen. Neben zahlreichen Bildverwendungen in aktuellen Publikationen konnten wir vor allem einen eigenen Themenkomplex zum Thema Festspielkünstler in Tracht in der Landesausstellug in der Neuen Residenz beitragen.
Mitte der 1930er Jahre fotografierte Franz Xaver Setzer (1886-1939) einige Sommer auch in Salzburg im Umfeld der Festspiele. Die Protagonisten seiner Festspiel-Fotos waren weitestgehend dieselben, die auch in Wien das Atelier frequentierten, neu war allerdings, dass in Salzburg alle Fotos im Freien entstanden und Setzer mit Handkameras auf Film statt mit der Atelierkamera auf großformatigen Glasplatten fotografierte. Für ihn waren es, mit Ausnahme einiger weniger privater Fotos, die einzigen Arbeiten, die außerhalb seines Ateliers entstanden sind.
In Salzburg selbst fotografierte Setzer Festspielkünstler bei Proben und im privaten Rahmen in der Kulisse der Stadt oder dem eigenen Zuhause, wie etwa eine umfangreiche Portraitserie Max Reinhardts auf Schloss Leopoldskron. Von den Theaterproduktionen liegen umfangreiche Bestände der beiden zentralen Inszenierungen der 1930er Jahre vor: Hofmannsthals „Jedermann“ auf dem Domplatz und Goethes „Faust“ in der Felsenreitschule.

Wir freuen uns immer, wenn ein unbekanntes Foto, dass wir im Zuge der Erschließung des Photoateliers Setzer-Tschiedel en...
25/06/2020

Wir freuen uns immer, wenn ein unbekanntes Foto, dass wir im Zuge der Erschließung des Photoateliers Setzer-Tschiedel entdecken konnten, für Buchcovers verwendung findet. Wie bei diesem Bild, das Franz Kaiser um 1905 am Ulrichsplatz gemacht hat. Kaiser war Lehrer an der Graphischen und schuf ein schmales Werk ausserordentlicher Wiener Straßenszenen. Diese Fotos sind Teil des Photoarchivs Setzer-Tschiedel und konnten 2012 wiederentdesckt werden.

Ein toller Fund im Archiv des Photoateliers Setzer-Tchiedel! Zwei bislang unbekannte Aufnahmen des Malers Anton Kolig, d...
07/05/2020

Ein toller Fund im Archiv des Photoateliers Setzer-Tchiedel! Zwei bislang unbekannte Aufnahmen des Malers Anton Kolig, der 1923 Marie Gutheil-Schoder für sein Gemälde "Marie Gutheil-Schoder als Potiphars Frau" porträtiert. Das Gemälde befindet sich heute im Theatermuseum in Wien.

Szenenbild: Buchinger, Marie Gutheil Schoder und Toni Birkmeyer im Ballett "Josephs Legende" von Richard Strauss. 1922

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Portfolio" beschäftigt sich Gerald Piffl, der seit vielen Jahren für die fotoh...
26/02/2020

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Portfolio" beschäftigt sich Gerald Piffl, der seit vielen Jahren für die fotohistorische Aufarbeitung des Archivs zuständig ist, mit den Fotos Franz Xaver Setzers von den Salzburger Festspielen. Mitte der 1930er Jahre fotografierte Setzer die Stars, die auch in Wien sein Atelier frequentierten, im privaten Umfeld am Rande der Proben und Aufführungen.

Die genealogische Forschung bildet die Basis unseres Projekts https://www.wer-wien-praegte.at/Nun hat unser Freund Georg...
28/01/2020

Die genealogische Forschung bildet die Basis unseres Projekts https://www.wer-wien-praegte.at/
Nun hat unser Freund Georg Gaugusch, der uns zentral unterstützt und einer der führenden Genealogen des Landes ist, gemeinsam mit Martina Winkelhofer ein Krone-Magazin-Geschichte zum Thema "Familienforschung leicht gemacht" veröffentlicht. Dieses wollen wir nachdrücklich empfehlen.

https://vorteilswelt.krone.at/shop/609/magazin-geschichte

Der Schwerpunkt unseres Forschungsprojekts www.wer-wien-praegte.at gilt den Opfern des Nationalsozialismus, jenen Mensch...
18/01/2020

Der Schwerpunkt unseres Forschungsprojekts www.wer-wien-praegte.at gilt den Opfern des Nationalsozialismus, jenen Menschen, die sich im Atelier von Franz Xaver Setzer porträtieren ließen und ab 1938 vertrieben und ermordet wurden. Für die Nachfahren dieser Familien sind es manchmal die einzigen fotografischen Zeugnisse, die sie von Ihren Vorfahren haben. Die Situation, unbekannte Bilder seiner Familie zu finden schildert Jérôme Segal in seinem Buch "Wie ein roter Faden. Eine Familie in den Katastrophen des 20. Jahrundert" http://www.konturen.cc/segal_wie-ein-roter-faden.html
Im Jänner 2015 konnten wir ihm im Archiv des Photoateliers Setzer-Tschiedel Porträts seines Großvaters und dessen Schwester und Bruder zeigen, die genau 90 Jahre zuvor hier entstanden waren. Im Buch beschreibt Jérôme Segal eindringlich seine Gefühle bei diesem Besuch: "Nach nur wenigen Minuten aufmerksamer Durchsicht des Originalkatalogs, in dem alle Bilder chronologisch geordnet verzeichnet sind, hielt Gerald Piffl das Negativ mit der Nummer 13274 in den Händen, das meine Großtante vor dem grauen Himmel an diesem Januartag 2015 zeigte, Kurz darauf konnte ich meinen Großvater auf dem Negativ sehen, das ihn etwas teuflisch erscheinen ließ mit seinem maliziösen Lächeln."

Heute konnten wir uns über einen tollen Beitrag über unser Projekt "Wer-Wien-Prägte" in der Sendung Studio 2 auf ORF2 fr...
14/01/2020

Heute konnten wir uns über einen tollen Beitrag über unser Projekt "Wer-Wien-Prägte" in der Sendung Studio 2 auf ORF2 freuen.

Bilder aus längst vergangenen Zeiten werden derzeit ausgegraben. Anhand eines noch unerforschten Fotoarchivs in Wien wird versucht, das gesellschaftliche - meist jüdische - Leben der 1920er und 1930er in Wien nachzuzeichnen.

Unsere aktuelle Kurzbiografie widmet sich der Varietétänzerin Do Light (1898-1975).
08/07/2019

Unsere aktuelle Kurzbiografie widmet sich der Varietétänzerin Do Light (1898-1975).

Im Zuge der Erforschung von Biografien stößt man oft auf faszinierende Lebenswege. Vor einiger Zeit kontaktierte mich der Großneffe der Varietétänzerin Do Light. Er fand in einer zeitgenössischen Zeitschrift ein Foto aus dem Atelier von Franz Xaver Setzer und fragte bei uns an, ob es noch mehr...

Unseren aktuellen Blogbeitrag widmen wir dem österreichischen Gynäkologen Ernst Wertheim (1864-1920).
22/05/2019

Unseren aktuellen Blogbeitrag widmen wir dem österreichischen Gynäkologen Ernst Wertheim (1864-1920).

Viele Persönlichkeiten, die im Atelier von Franz Xaver Setzer porträtiert wurden, spielten eine bedeutende Rolle in Kunst, Wissenschaft und Forschung. Ernst Wertheim war nach seinem Medizinstudium in Graz Assistent für allgemeine und experimentelle Pathologie. Ab 1889 arbeitete er bei Theodor Bil...

Adresse

Museumstraße 5
Wien
1070WIEN

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