06/02/2020
Weltweit sind ca. 200 Millionen Mädchen und Frauen von FGM betroffen. Auch in Österreich leben Opfer von FGM und umso wichtiger sind aktuelle Zahlen, um konkrete Präventivmaßnahmen zu ergreifen. Aktuell gibt es in Österreich leider nur Schätzungen, aber keine repräsentative Statistik zu Frauen, die unter den Folgen ihrer Beschneidungen leiden müssen.
Weibliche Genitalverstümmelung, kurz FGM genannt, ist immer noch traurige Realität: Es ist eine grausame Praktik, bei der Mädchen meist noch vor Beginn der Pubertät die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane entfernt werden. Das passiert meist unter unhygienischen Bedingungen, ohne Betäubung und wird oft mit Rasierklingen, Glasscherben und ähnlichem durchgeführt. Die Prozedur ist meist mit starken physischen und auch psychischen Schmerzen verbunden - manchmal führt FGM sogar zum Tod.
Weltweit sind ca. 200 Millionen Mädchen und Frauen davon betroffen. Auch in Österreich leben Opfer von FGM und umso wichtiger sind aktuelle Zahlen, um konkrete Präventivmaßnahmen zu ergreifen. Aktuell gibt es in Österreich leider nur Schätzungen, aber keine repräsentative Statistik zu Frauen, die unter den Folgen ihrer Beschneidungen leiden müssen.
Auch Österreich hat sich den Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der Vereinten Nationen verpflichtet: Ein wichtiger Teil hiervon ist auch die vollständige Eliminierung schädlicher Praktiken wie Zwangsheirat und weiblicher Genitalverstümmelung bis 2030. Dazu zählt auch die Meldung aktueller Zahlen, die diesen Fortschritt dokumentieren - damit spätestens 2030 kein Mädchen mehr Opfer von FGM ist.