05/07/2026
Gestern fanden in ganz Europa Kundgebungen und Demos gegen den NATO-Gipfle in Ankara statt. Im Kampf gegen imperialistische Bündnisse und ungerechte Kriege, im Geist der Freundschaft der Völker und der internationalistischen Solidarität gingen tausende Menschen in Brüssel, Paris, London, Athen, Basel, Zürich, Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Hamburg auf die Straße – und auch in Wien!
In ihrer Rede betonte KOMintern-AK-Rätin Selma Schacht: „Auf dem NATO-Gipfel in Ankara am 7. und 8. Juli trachten die Vertreter des metropolitanen Imperialismus und Nordatlantikpakts, die nächsten Wegmarken ihrer imperialistischen Globalstrategie und Kriegspolitik einzuschlagen. Sie spannen ihren über den Globus verhängten militärischen Ausnahmezustand auf weitere Fronten und Regionen aus. Mit atemberaubendem Wahnsinn wird dabei immer weiter die Schwelle zur apokalyptischen Gemeingefährlichkeit überschritten.
Aber der Widerstand wächst. Gerade erst trafen sich Tausende Antiimperialist:innen und Gewerkschafter:innen zur II. Antikriegskonferenz in London, demonstrierten verschiedene Bewegungsströmungen gegen „ReArm Europe“ in Brüssel und gehen seit Längerem auch in Österreich unterschiedliche Zusammenhänge, teils zu mehreren Tausenden, gegen die imperialistischen Kriege rund um den Erdball auf die Straße. Und so stehen wir heute im Geiste der Freundschaft der Völker und der internationalen Solidarität hier. Denn der Kampf gegen die NATO, imperialistische Kriege und die immer stärkere Militarisierung der Gesellschaften zählen heute - zusammen mit dem Aufbau einer in den Gewerkschaften verankerten Antikriegsbewegung - zu den wichtigsten Aufgaben. Hoch die internationale Solidarität!“