11/06/2026
Jeder sechste Verkehrsunfall mit Verletzten passiert aufgrund zu hoher Geschwindigkeit. Aktuell bestehen in den Bundesländern unterschiedliche Strafhöhen. Das muss sich ändern ❌
Künftig sollen Personen, die die Verkehrssicherheit gefährden, bundesweit einheitlich und höher bestraft werden. Geplant ist, dass ab 2027 für vergleichbare Verkehrsdelikte in allen Bundesländern dieselben Regeln gelten.
Zusätzlich sollen die Strafen für Personen, die die Verkehrssicherheit gefährden, erhöht werden, um ihre Wirkung präventiv zu stärken. Die neuen Regeln gelten dann sowohl auf den Straßen als auch auf den Radwegen.
„Jeder tödliche Verkehrsunfall ist einer zu viel! Sich nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten, wird leider nach wie vor als Kavaliersdelikt gesehen. Die Realität zeigt jedoch, dass es einer der Hauptgründe für tödliche Verkehrsunfälle ist. Damit muss endlich Schluss sein!“ 💬 Mobilitätsminister Peter Hanke
Das soll sich ändern
- Wer mehr als 30 km/h zu schnell fährt, soll künftig 200 bis 5.000 Euro zahlen 💶
- Bei mehr als 40 km/h zu viel innerorts oder mehr als 50 km/h außerorts ist mit 400 bis 6.000 Euro zu rechnen 💶
- Bei Verstößen, die nicht direkt die Verkehrssicherheit beeinträchtigen (etwa bestimmte Parkverstöße), sollen die Strafen bundesweit vereinheitlicht werden
- Die Strafbeträge bei Anonymverfügungen sollen vereinheitlicht und angehoben werden
Die künftigen Änderungen sollen dazu beitragen, die Unfallzahlen nachhaltig zu senken. Denn Verkehrssicherheit braucht eine moderne Infrastruktur, konsequente Kontrolle und wirksame Regeln 🤝
Foto 📸 AdobeStock und BMIMI/Tobias Holzer