09/09/2026
Eine gut sichtbare und hell beleuchtete Hausnummer, der Hinweis zum Stiegenaufgang oder vollständig mit Namen und Top-Nummer beschriftete Gegensprechanlagen, Briefkästen und Wohnungstüren entscheiden im Notfall über wichtige Minuten, weisen Retter*innen den Weg oder tragen dazu bei, dass eine dringende Sendung korrekt zugestellt werden kann und nicht retourniert werden muss.
Stellen Sie sich vor, ein Rettungswagen ist auf dem Weg zu einem Notfall, doch entscheidende Minuten gehen verloren, weil die Hausnummer hinter einer Efeu-Wand verschwindet oder bei einem Hochhaus der Name an der Klingel fehlt. Bei einer Wohnsiedlung mit komplexer Hausbezeichnung, die vier verschiedene Zufahrten hat, findet die Feuerwehr im Notfall vielleicht genau ihren Eingang nicht, weil die Beschriftung unklar ist. Auch die Post kann wichtige Briefe und Pakete – wie Pensionsbescheide oder Medikamente – nur zustellen, wenn die Empfänger*innen klar ersichtlich sind. Und auch für behördliche Schriftstücke ist es essenziell, dass die Adresse stimmt.
Der Österreichische Bundesfeuerwehrverband, das Österreichische Rote Kreuz, die Österreichische Post, der Österreichische Städtebund und der Österreichische Gemeindebund laden zu einer Pressekonferenz:
Gemeinsam wird die Initiative an den Start gebracht. Bereits 2023 wurde das Kampagnenkonzept regional in Tirol sehr erfolgreich umgesetzt, alle Partnerorganisationen berichten von deutlichen Verbesserungen bei der Auffindbarkeit von Adressen seit der Kampagne. Nun wird die Initiative österreichweit umgesetzt.
Wann: Mittwoch, 9. September 2026, 10:00
Am Podium: Günter Trinker (Vizepräsident des ÖBFV) Monika Stickler (stv. Bundesrettungskommandantin ÖRK), Dominik Nagel (Leitung Distribution Ost, Österreichische Post AG), Thomas Weninger (Generalsekretär Städtebund), Johannes Pressl (Präsident Gemeindebund)