SPÖ Zell am Ziller

SPÖ Zell am Ziller "Familienfreundlich - Innovativ - Bürgernah - Kompetent"

01/05/2026
01/05/2026

Der 1. Mai ist internationaler Tag der Arbeit. Als solcher ist er in vielen Ländern ein gesetzlicher Feiertag. In Österreich jedoch nicht.

Hier ist der 1. Mai offiziell "Staatsfeiertag". Er wurde 1949 als damals erster nicht-religiöser Feiertag festgelegt. Offizielle Feiern zum Staatsfeiertag gibt es aber keine.

Der 1. Mai gilt vor allem als Feiertag der Arbeiterbewegung. Historischer Ausgangspunkt war die USA. Am 1. Mai 1886 begann in Chicago ein mehrtägiger Streik für den Acht-Stunden-Tag. In Österreich wurde der 1. Mai als Kampftag erstmals 1890 begangen. Wichtigste Forderungen: Eine Verkürzung der Arbeitszeit von 12 auf 8 Stunden und ein allgemeines und gleiches Wahlrecht.

Beide Forderungen wurden 1918 umgesetzt. Der Kampf für bessere Arbeitsbedingungen ging weiter. Und brachte viele Errungenschaften, von denen wir heute noch profitieren. Arbeitslosenversicherung, 13. und 14. Gehalt, Mutterschutz oder fünf Wochen Urlaubsanspruch: All das wurde nicht geschenkt, sondern erkämpft.

Der 1. Mai steht symbolisch für diese Kämpfe. Und sollte uns in Erinnerung rufen: Rechte müssen verteidigt und ausgebaut werden - manche wollen sie uns aber auch wieder wegnehmen.

Ach ja, und Maibäume werden in Österreich auch aufgestellt.

01/05/2026

Der 1. Mai hat eine lange Geschichte in Österreich. Viele der Rechte, die wir heute haben, wurden hart erkämpft. Der 8-Stunden-Tag, Urlaub, Pension, Krankenversicherung und Bildung für alle sind keine Selbstverständlichkeit. Sie sind Ergebnis der Arbeiter:innenbewegung. Heute sehen wir durch die massiven Teuerungen neue Belastungen im Alltag. Arbeiten allein schützt nicht vor finanzieller Unsicherheit. Deshalb braucht es eine klare Politik. Wir stehen für starke Kollektivverträge, faire Löhne und einen Sozialstaat, der schützt.

Der 1. Mai erinnert daran, dass Fortschritt möglich ist, wenn wir gemeinsam handeln.

28/04/2026

Seit der Anhebung des Pensionsalters 2024 sind zwar mehr Frauen über 60 erwerbstätig, gleichzeitig ist aber die Zahl arbeitsloser älterer Frauen deutlich gestiegen - bei den 60-Jährigen um rund 23 %, bei den 61-Jährigen sogar um etwa 66 %. Allzu oft schuld daran sind die Unternehmen, die ältere Frauen kündigen, anstatt ihnen für ihre oft jahrzehntelangen Verdienste dankbar zu sein. Das muss aufhören!

Die ganze Story: orf.at/stories/3427413/

15/03/2026
15/03/2026

Hast du schon über Familienplanung nachgedacht?
Solltest du auch nicht - am besten einfach machen, sagt die Frau Ministerin Bauer!

08/03/2026

Gedanken einer Frau zur "Herdprämie":
"Ja, wunderbar. Dann fangen wir am besten gleich an🙂 Mein Mann wird das sicher gerne übernehmen! 🙂👍Easy!!
Oh, ich bin ein Familienmensch 🥳, möchte gerne 3-4 Kinder und meine Eltern sind auch schon beruhigt, wenn ihnen im Alter ein starker Mann zur Seite steht und ich nicht durch Teilzeitjobs in die Altersarmut falle"
Einfach wunderbar! 😉

08/03/2026

8.März
Weltfrauentag!
Gleichberechtigung - Gleichstellung

05/03/2026

Sprit zu teuer? Viele Medien machen Kriege und Krisen auf der Welt dafür verantwortlich. Dabei sollten Energieunternehmen strenger in die Pflicht genommen werden, auch in Krisenzeiten stabile Preise zu garantieren.

06/02/2026

Seit 2008 gibt es in Österreich keine Erbschaftssteuer mehr. Dadurch verlieren wir viel Geld. In den kommenden 25 Jahren werden über 800 Milliarden Euro vererbt.

Mehr als die Hälfte des zukünftigen Erbvolumens geht an die reichsten 5 Prozent. Die ärmere Hälfte der Bevölkerung bekommt gerade einmal 4 Prozent des Gesamtvolumens.

Die Top 2 Prozent erbten 2020 im Schnitt 1,5 Millionen Euro – komplett unversteuert. Das zeigt auch: Niemand verliert das kleine Erbe von Oma. Das ist ein Märchen.

Eine Erbschaftssteuer ab 500.000 Euro betrifft nur die reichsten 2 Prozent der Haushalte, informiert das Momentum Institut. Die meisten Menschen wären nicht betroffen.

20 von 27 EU-Staaten besteuern Erbschaften. Die OECD empfiehlt Österreich seit Jahren, die Erbschaftssteuern wieder einzuführen.

Österreich braucht Geld. Die Regierung spart vor allem bei den Menschen, die ohnehin schon wenig haben.

Mit einer Erbschafts- und Schenkungssteuer könnte Österreich jährlich rund 1,4 Milliarden Euro einnehmen und dafür sorgen, dass die Schere zwischen Arm und Reich zumindest langsamer auseinandergeht.

Adresse

Stöcklergasse 7
Zell Am Ziller
6280

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