CentralParkBasel

CentralParkBasel Machen wir Basel noch schöner. Jetzt! Ein Park für alle!

30'000 m2 neues Land und Freiraum für ein attraktives Basel. Stadtentwicklung, die echt bewegt!

Das Geld liegt im Mehrwertabgabefonds des Kantons.

13/04/2026

Die neue „provisorische“ Passerelle in Basel ist ein Meisterwerk der Fehlplanung.

210 Millionen Franken später steht ein Bauwerk da, das vor allem eines zeigt: Wie Politik, Verwaltung, SBB und ihre gut vernetzten Hausplaner an Bevölkerung, Quartieren und gesundem Menschenverstand vorbeiplanen können. Gross in der Geste, schwach in der Wirkung. Teuer im Bau, mager im Nutzen. Und vor allem: kaum jemand geht hin.

Vor über 20 Jahren haben wir den Central Park Basel vorgeschlagen – unterstützt von fast allen Parteien, von Verbänden, Quartiervereinen und weiten Teilen der Bevölkerung. Aber die Idee stammte nicht aus dem Machtzirkel von Kantonsarchitekt, Baudepartement, SBB und deren begünstigtem Umfeld aus Architektur und Ingenieurwesen. Also musste sie weg. Nicht durch bessere Argumente, sondern durch Blockade, Abwehr und das altbekannte Basler Gärtchendenken.

Wir haben Regierungsrätin Keller vor dem Bau auf diese Fehlentwicklung hingewiesen. Für ein Gespräch war keine Zeit. Das sagt eigentlich schon alles über den Zustand der Basler Planungskultur.

Nun ist das Resultat sichtbar: eine prachtvolle Passerelle als Monument der Selbstgefälligkeit. Öffentliche Gelder wurden mit grosser Geste verbaut, aber Verantwortung übernimmt am Ende niemand. Bezahlt hat die Bevölkerung. Profitieren tun andere.

Das ist kein bedauerlicher Einzelfall. Das ist ein System: am Volk vorbei gemauschelt, intern begünstigt, nach aussen geschniegelt und als Fortschritt verkauft.

Ein wahrhaft grossartiges Exempel von Volksverarschung – in Beton, Stahl und administrativer Arroganz.

12/04/2026

Das gemeinnützig erarbeitete Projekt Central Park Basel wurde fristgerecht beim Prix SIA 2026 eingereicht. Umso irritierender ist es, dass das Projekt nicht einmal publiziert wurde. Damit wurde auch dem Publikum die Möglichkeit genommen, sich ein Bild zu machen und dem CPB allenfalls den Publikumspreis zu verleihen.

Das passt leider ins Bild. Der Central Park Basel wurde über Jahre von SBB, Verwaltung und begünstigten Akteuren systematisch blockiert, während gleichzeitig eine rund 210 Millionen Franken teure „provisorische“ Passerelle vorangetrieben wurde, die von vielen Menschen als Fehlplanung wahrgenommen wird und offenbar nur schwach genutzt wird.

Besonders stossend ist dabei das Verfahren: ohne Volksabstimmung, ohne offenen Wettbewerb, ohne Ausschreibung. Transparenz und Fairness sehen anders aus.

Dabei ist die Frage für Basel sehr einfach:
Was überzeugt mehr – eine teure provisorische Passerelle oder ein gemeinnützig entwickelter Central Park Basel?

Das Projekt ist öffentlich einsehbar unter:
www.centralparkbasel.ch

Das Modell ist frei zugänglich im Historischen Museum Basel zu sehen.

Der Prix SIA will laut eigenem Reglement Innovation, Interdisziplinarität, Nachhaltigkeit und qualitativ hochwertige Gestaltung der natürlichen und gebauten Umwelt fördern. Umso bemerkenswerter ist es, wenn ein Projekt, das genau diese Ansprüche ernst nimmt, nicht einmal sichtbar gemacht wird.

Die Öffentlichkeit soll selbst urteilen.

CentralParkBasel - Umgestaltung der Geleiseanlagen zwischen Bahnhofpasserelle und Margarethenbrücke zu einem neuen Grünraum.

Adresse

Mail@jacob-planung. Ch
Basel
4051

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