Historische Bibliothek der Schweizerischen Pharmazie

Historische Bibliothek der Schweizerischen Pharmazie Die Historische Bibliothek bietet Forschenden und Liebhabern der Geschichte der Pharmazie einen stark

Ein grosser Freund der Schweizer Pharmaziegeschichte ist verstorbenAm 16. Juli dieses Jahres, ist Wolf-Dieter Müller-Jah...
10/08/2026

Ein grosser Freund der Schweizer Pharmaziegeschichte ist verstorben

Am 16. Juli dieses Jahres, ist Wolf-Dieter Müller-Jahncke gestorben. Es ist für die ganze Welt der Pharmaziegeschichte und besonders auch für uns, Pharmaziehistoriker aus der Schweiz, eine sehr schmerzliche Nachricht.

Wolf-Dieter Müller-Jahncke, seit Jahrzehnten korrespondierendes Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie, war lange Jahre sehr aktiv an den Tagungen unserer Gesellschaft. Wie oft hat er mit seinen grossen Kenntnissen, aber auch mit seinen kritischen Meinungen die Diskussionen nach den Vorträgen bestärkt und erwärmt. Wie oft hat er in der Schweiz, einem Land, das er sehr schätzte und gut kannte, Vorträge von hochkarätigem Niveau gehalten. Wenn die Hauptthemen seiner Forschungen die Geschichte der Astrologie der frühen Neuzeit und der Alchemie waren, Thema seiner 1973 in Marburg verfassten Dissertation, hat er weitaus geforscht und publiziert, was seine zahlreichen Bücher und Hunderte von Artikeln zeigen.

Der vollständige Nachruf: https://www.hbsp.ch/2026/07/21/prof-wolf-dieter-m%C3%BCller-jahncke-ist-verstorben/

Unsere Bibliothek ist Mitglied von Aromas Itinerarium Salutisitinerarium.salutis  (auch bekannt als Europäische Route de...
17/05/2026

Unsere Bibliothek ist Mitglied von Aromas Itinerarium Salutis
itinerarium.salutis (auch bekannt als Europäische Route der historischen Apotheken und Heilgärten) ist eine zertifizierte Kulturroute des Europarats. Sie verbindet ein europaweites Netzwerk aus historischen Apotheken, Arzneipflanzengärten, Klöstern und medizinischen Museen, um das gemeinsame historische und botanische Erbe der Heilkunde erlebbar zu machen.
Der Verband fördert den Kulturtourismus, den wissenschaftlichen Austausch und den Erhalt dieses jahrtausendealten Wissens um Heil- und Aromapflanzen.

Unser "Fuchs" wurde restauriertDank zahlreicher Helfer wurde unser Exemplar des De Historia Stirpium des deutschen Arzte...
18/02/2026

Unser "Fuchs" wurde restauriert

Dank zahlreicher Helfer wurde unser Exemplar des De Historia Stirpium des deutschen Arztes und Botanikers Leonhart Fuchs meisterhaft restauriert. Der nächste Schritt wird nun darin bestehen, das gesamte Werk zu scannen, um anschliessend die zahlreichen handschriftlichen Anmerkungen, die eine Besonderheit unseres Buches darstellen, lesen und analysieren zu können.

Der von Frau Carole Jeanneret aus Freiburg vom Atelier À livre ouvert erstellte Restaurierungsbericht ist besonders umfassend und ermöglicht es, anhand der Abbildungen alle Arbeitsschritte nachzuvollziehen. Sie können ihn auf unserer Webseite einsehen.

Die Identifizierung des Werks, bei dem die ersten Seiten, darunter auch die Titelseite, fehlten, erwies sich als schwierig, insbesondere aufgrund mehrerer Ausgaben im Oktavformat, dem Format unseres Exemplars. Dank der Erkenntnisse und intensiven Recherchen zweier Experten, Günter Bergmann von der Bergmann-Bibliothek in Wallgau in Bayern und Martin Kluge von der Basler Papiermühle, sowie von Herrn Luc Lienhard konnten wir es schliesslich einer Basler Ausgabe von 1549 zuordnen, die sich von den Exemplaren in der Universitätsbibliothek Basel unterscheidet. Wir sind ihnen für ihre wertvolle Hilfe sehr dankbar. Als Referenz haben wir ein Exemplar aus der Bibliothek des Botanischen Gartens von Padua gewählt, das digitalisiert wurde und im Internet zu finden ist. https://phaidra.cab.unipd.it/view/o:368922. (Biblioteca dell'Orto Botanico - PUV46-APL.41).

Eine Arbeit wie diese wäre ohne die finanzielle Unterstützung einiger Institutionen und Personen nicht möglich gewesen, denen wir an dieser Stelle ebenfalls danken möchten: der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie, Frau Dr. Sabine Fehlmann, Frau Gertrud Kläy und Frau Professor Carla Meyer-Massetti. Nicht zuletzt danken wir Frau Barbara Erni, die uns das Werk geschenkt hat.

Adresse

Institut Für Medizingeschichte Der Universität Bern, Bühlstrasse 26
Bern
3012

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Historische Bibliothek der Schweizerischen Pharmazie erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Historische Bibliothek der Schweizerischen Pharmazie senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie