14/09/2026
Kein Kind ist online sicher, wenn Erwachsene nicht hinschauen. Und kein Erwachsener kann diese Aufgabe allein bewältigen.
Gaming, WhatsApp, Social Media, Hausaufgaben-Recherche: Kinder und Jugendliche sind heute ständig online – oft über Stunden, über mehrere Kanäle gleichzeitig. Das bringt auch Risiken mit sich, die wir Erwachsenen nicht immer sehen. 🎮️📱💻️
Über 10'000 Meldungen von URLs mit pädokriminellen Inhalten gingen seit 2022 bei clickandstop.ch ein. Die JAMES-Studie 2024 zeigt: Mehr als jede:r vierte Jugendliche in der Schweiz wird online zum Verschicken erotischer Bilder aufgefordert.
Mit der dritten und letzten Phase unserer Kampagne «Gemeinsam gegen Cybersexualdelikte an Kindern und Jugendlichen» zeigen wir: Schutz beginnt beim «Da sein». Zuhören. Interesse zeigen. Gespräche führen, statt Kontrolle auszuüben. Und wenn doch etwas passiert, gilt: Verantwortlich sind ausschliesslich die Tatpersonen, nie das Kind. Wichtig ist dann, ruhig zu bleiben, zuzuhören und rasch Hilfe zu holen, bei clickandstop.ch und bei der Polizei.
Möglich wird diese Kampagne dank der Zusammenarbeit mit der nationalen Plattform «Jugend und Medien» des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV), der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) und den kantonalen und städtischen Polizeikorps, dem Bundesamt für Polizei (fedpol), dem Netzwerk digitale Ermittlungsunterstützung Internetkriminalität (NEDIK) sowie mit Unterstützung von Sunrise, AXA, Livesystems, ZipScreen GmbH, der Guido Fluri Stiftung und weiteren Partner:innen.
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und er geht jede und jeden etwas an.
Denn wenn Kinder online sind, können wir nicht immer dabei sein. Aber für sie da sein. ♥️
👉 Prävention wirkt nur gemeinsam: Teile das Video mit deinem Umfeld. Alle Infos und Schutzstrategien findest unter: https://www.kinderschutz.ch/themen/sexualisierte-gewalt/sexuelle-entwicklung-und-digitale-sexualisierte-gewalt/digitale-sexualisierte-gewalt/da-sein