01/06/2026
Im Juni steht in der Tal- und Hügelzone die Mahd der extensiv und wenig intensiv genutzten Wiesen an. In Biodiversitätsförderflächen gilt eine besondere Rücksichtnahme auf ihre Bewohner: Verzicht auf Mähaufbereiter, Mährichtung der Wiesen von innen nach aussen und Reststücke stehen lassen, langsame Arbeitsgeschwindigkeit und eine Schnitthöhe von 10 cm. Eine gestaffelte Mahd bewirkt ein durchgehendes Blütenangebot und schont Kleintiere.
Um Rehkitze zu schützen, werden die Wiesen vor der Mahd abgesucht, effektiv ist die Suche mit Drohnen oder Hunden.
Mit der Samenreife der Wiesenblumen ist die Zeit gut für die Ansaat einer extensiv genutzten Wiese durch Mahdgutübertragung.
In Hochstamm-Obstgärten profitieren Vögel weiterhin von einer gestaffelten Bewirtschaftung der Wiesen. Wenn in einem Obstgarten ständig ein Teil gemäht ist, finden Vögel wie Wiedehopf und Gartenrotschwanz während der ganzen Brutzeit Flächen für die Futtersuche.
Neophyten und Problempflanzen werden am besten vor der Blüte entfernt. Nehmen sie Überhand, drohen Beitragskürzungen.
Mehr Informationen unter: www.agrinatur.ch
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AGRIDEA-CH
Forschungsinstitut für biologischen Landbau
vogelwarte.ch