21/06/2026
Gut durch den Hitzesommer: So bleiben die eigenen vier Wände kühler 💡
Der Sommer 2026 dürfte überdurchschnittlich heiss werden. Internationale Wetterdienste rechnen mit hohen Temperaturen, verstärkt durch ein aufziehendes El-Niño-Phänomen. Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Massnahmen lässt sich die Hitze in den eigenen vier Wänden spürbar reduzieren – ganz ohne teure und stromhungrige Klimaanlage.
Das wichtigste Prinzip lautet: Hitze gar nicht erst hereinlassen. Gelüftet wird am besten spätabends, nachts oder frühmorgens, wenn es draussen kühler ist als drinnen. Besonders wirksam ist kurzes Querlüften mit weit geöffneten Fenstern. Tagsüber bleiben Fenster und Storen geschlossen. Noch besser ist Sonnenschutz von aussen: Aussenliegende Storen, Rollläden oder helle Tücher vor den Fenstern halten die Wärme deutlich besser ab als Vorhänge im Rauminnern.
Auch im Haushalt lässt sich unnötige Wärme vermeiden. Elektrogeräte sollten an Hitzetagen ganz ausgeschaltet statt im Stand-by-Modus gelassen werden. Kochen lässt sich möglichst auf kühlere Abendstunden verschieben, und LED-Lampen erzeugen deutlich weniger Abwärme als Halogenlampen. Ein Ventilator kühlt zwar nicht die Raumluft, kann aber durch Luftbewegung auf der Haut angenehm erfrischen. Feuchte Tücher können den Effekt verstärken, bei hoher Luftfeuchtigkeit funktioniert dies allerdings weniger gut.
Langfristig helfen gute Dämmung, Begrünung und Schatten. Natürliche Dämmstoffe, Laubbäume und begrünte Aussenräume schützen Gebäude vor Überhitzung und verbessern zugleich das Klima im Quartier. Wenn passive Massnahmen bei Hitzewellen nicht mehr ausreichen, können energiesparende Lösungen wie Passivkühlung über eine Wärmepumpe sinnvoll sein. Klassische Klimaanlagen sollten die letzte Option bleiben und nur gezielt, effizient und massvoll eingesetzt werden.
Weitere Hitzetipps gibt's auf der Gemeindewebsite: https://www.emmen.ch/aktuellesinformationen/2910436