Pflegedurchbruch

Pflegedurchbruch Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Pflegedurchbruch, Politische Organisation, Menzingen.

20/10/2023

👩‍⚕️Trotz Pflegenotstand wollen die St. Galler Spitäler 440 Stellen streichen. Stationsleiterin Nathalie Frey (32) und ihre Kollegin Sina Auer (26) wehren sich gegen die angekündigte Stellenkürzung. Während Heime und Spitäler verzweifelt nach Pflegekräften suchen, planen die Spitäler in St. Gallen eine Massenentlassung. Wie kann das sein? Die ganze Geschichte morgen im neuen work. Auf www.workzeitung.ch und im Briefkasten 📬 Gute Pflege

30/08/2023

So schnell kann es gehen! 😳

📍Zermatt, Schweiz (1600m) ❄️

®️Hava Forum

25/07/2023

Ein Auszug aus dem Arbeitsgesetz zu Pausenregelungen.
Wie sieht es bei euch aus?
Werden Pausen als Arbeitszeit abgegolten, wenn ihr auf der Station bleiben müsst, auf Patientenklingeln geht, das Telefon hütet usw?

Arbeits- und Ruhezeiten in Krankenanstalten oder Kliniken

Die Arbeit ist durch Pausen von folgender Mindestdauer zu unterbrechen: ¼ Stunde bei einer täglichen Arbeitszeit von mehr als 5½ Stunden; ½ Stunde bei einer täglichen Arbeitszeit von mehr als 7 Stunden; 1 Stunde bei einer täglichen Arbeitszeit von mehr als 9 Stunden. Die Pausen sind um die Mitte der Arbeitszeit anzusetzen. Entsteht vor oder nach einer Pause eine Teilarbeitszeit von mehr als 5½ Stunden, so ist für diese eine zusätzliche Pause zu gewähren (Art. 15 ArG und Art. 18 ArGV 1).
Pausen von mehr als ½ Stunde dürfen aufgeteilt werden (Art. 18 Abs. 3 ArGV 1).
Die Pausen gelten als Arbeitszeit, wenn die Arbeitnehmenden ihren Arbeitsplatz nicht verlassen dürfen oder wenn sie sich für Einsätze bereit halten müssen, z.B. mit einem Pager (Art. 15 Abs. 2 ArG).

Am 12.Mai dem Tag der Pflege treffen sich Zentralschweizer Pflegende und Sympathisanten um 17:00 beim Schwanenplatz in L...
19/04/2023

Am 12.Mai dem Tag der Pflege treffen sich Zentralschweizer Pflegende und Sympathisanten um 17:00 beim Schwanenplatz in Luzern.
Organisatoren: Pflegegruppe Zentralschweiz

19/04/2023
30/03/2023
24/02/2023

Voraussichtlicher Rücktritt Vorstand Pflegedurchbruch und die daraus resultierende Vereinsauflösung

Liebe Mitglieder

Mit sehr schwerem Herzen, hat der Vorstand vom Pflegedurchbruch bei der letzten Vorstandssitzung die Zukunft des Vereins besprochen. Wir blickten zurück auf unsere Erfolge und was die Ziele waren.

Vor knapp 3 Jahren, wurde diese Gruppe hier von Alain R. Müller gegründet. Er war zu Beginn sehr aktiv und kämpferisch unterwegs und seine Ziele waren bereits da, dass die Gewerkschaften und Berufsverbände zusammenarbeiten. Aber auch, dass wir Pflegenden uns selbst schauen, unsere Rechte kennen und kämpferisch zusammenstehen!

Die Gruppe wuchs ziemlich schnell und wir konnten somit immer wieder auf Aktionen aufmerksam machen und selbst welche durchführen. Ich erinnere mich dabei gerne noch an die Aktion „Pflege trauert“. Einen Monat lang wurde jede Woche eine Kerze angezündet und bei der Arbeit trugen viele von uns ein schwarzes Band beim Namensschild oder sonst wo.

Ausserdem lancierte der Pflegedurchbruch zur Umsetzung der Pflegeinitiative eine sehr erfolgreiche Petition welche in Bern übergeben wurde.

Aber ich finde eines unserer grössten Ziele - und da war der Verein Pflegedurchbruch nicht ganz unbeteiligt, sondern sehr massgebend - war die langsam beginnende zusammenarbeit zwischen dem Berufsverband SBK und den Gewerkschaften Unia, Syna und VPOD. Wir haben in den letzten drei Jahren immer wieder öffentlich dazu aufgerufen, angeprangert, innerhalb dieser Gruppen dieses Wichtige Thema angesprochen und waren manchmal auch etwas unangenehm. Natürlich ist dies noch nicht in allen Kantonen gleich, aber sie sind sensibilisiert darauf und es werden Gespräche geführt.

Der aktuelle Vorstand bestehend aus:

Deniz Can
Tanja Wolleb
Marianne Quensel
Maria Van de Vlekkert
Sarah Rimann
Jan Honegger

möchte nun bei der nächsten Mitgliederversammlung als Traktandum die Aktivmitglieder informieren bezüglich Rücktritt. Dafür muss noch abgestimmt werden, wohin die Vereinsgelder fliessen, welche durch Spenden und Mitgleiderbeiträge eingenommen wurden.

Die Arbeit in einem solchen Verein ist Ehrenamtlich und benötigt sehr viel Arbeit und erliche Ressourcen welche durch uns aktuell nicht mehr aufrechterhalten werden können. Wie zum Beispiel eine Website, Mitgliederdaten, Social Media usw.
Viele von uns arbeiten hochprozentig in der Pflege und sind nebenbei auch noch aktiv in Berufsverband, Gewerkschaften und in der Politik. Ausserdem haben wir zwei Pensionierte im Team, ohne sie wären wir schon früher aufgeschmissen gewesen. Wir machten in der Vergangenheit auch immer wieder Aufrufe zur Unterstützung, verständlicherweise sahen wir viele kommen und gehen welche Interesse hatten. Genau aus diesen Gründen, weil diese Arbeit auch Kapazitäten benötigt.

W***y Honegger hat sich gemeldet und bereit erklärt den Verein allenfalls weiterzuführen. Er ist ebenfalls sehr kämpferisch unterwegs und hat uns auch regelmässig Unterstützt. Bitte meldet euch bei ihm, wenn ihr möchtet, dass dieser Verein aktiv bleibt. Wir vom Vorstand gehen auch mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge, deshalb würde es umso mehr freuen wenn weiterhin aktive Pflegende sich mit dem Verein stark machen!

Diese Gruppe hier sehen wir als sehr starkes und wertvolles Werkzeug um uns weiterhin zu vernetzen, Pflegende über ihre Rechte aufzuklären, Aktionen zu planen und auch durchzuführen. Deshalb wird diese bestehen bleiben, egal, wie und ob der Verein bestehen bleibt.

Wir bleiben alle dran, kämpfen weiterhin für bessere Arbeitsbedingungen, stehen zusammen und freuen uns euch alle immer wieder bei Aktionen zu sehen! 💪

Vielen Dank euch allen für euer Engagement welches ihr tagtäglich in der Pflege aber auch im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen tätigt und gebt nie auf, es lohnt sich!

Text von Jan Honegger, Vorstandsmitglied

Seit der Annahme der Pflegeinitiative am 28. November 2021 geht es kaum vorwärts in der Politik. Die Umsetzung der Initi...
17/09/2022

Seit der Annahme der Pflegeinitiative am 28. November 2021 geht es kaum vorwärts in der Politik. Die Umsetzung der Initiative soll in zwei Etappen geschehen: Als erstes kommt der indirekte Gegenvorschlag und in einem späteren Zeitpunkt dann Massnahmen für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
Die Umsetzung der Initiative muss Hand in Hand mit den Verbesserungen der Rahmenbedingungen gehen, sonst ist es nicht nachhaltig. Deshalb hat der Verein Pflegedurchbruch am 14. September die Petition „Wir fordern eine konsequente und vollständige Umsetzung der Pflegeinitiative“ eingereicht, um den Druck auf die Politik zu erhöhen und die Dringlichkeit von sofortigen Massnahmen aufzuzeigen.
Auch in den Kantonen gibt es aktuell kein wirkliches Interesse, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, um unsere Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Seit der Annahme hat sich der Pflegenotstand erneut zugespitzt, so verlassen aktuell 10 Pflegende täglich den Beruf - etwa 300 jeden Monat!

Knapp 1 Jahr nach der Annahme der Initiative mobilisiert das Bündnis Gesundheitspersonal für eine Aktion auf dem Bundesplatz, um auf den Pflege-Exodus aufmerksam zu machen und fordert fünf Sofortmassnahmen:

1. Löhne/Arbeitszeit: Deutliche Lohnerhöhung bei gleichem Pensum bzw. Arbeitszeitreduktion bei gleichem Lohn.
2. Zulagen: Massive Erhöhung der bestehenden Zulagen und Zeitgutschriften sowie Einführung von Zulagen für kurzfristige Dienstplanänderungen.
3. Ferien: mindestens 5 Wochen bis 49, ab 50 6 Wochen, ab 60 7 Wochen
4. Tatsächliche Erfassung und Abgeltung der Arbeitszeit: Z.B. inkl. Umkleidezeit, Wegzeit von einem Einsatz zum nächsten in der Spitex.
5. Kinderbetreuung: Zuschüsse für familienergänzende Kinderbetreuung.
(Quelle: Gemeinsame Medienmitteilung von SBK, Syna, Unia und VPOD vom 15.9.2022)

Der Pflegedurchbruch unterstützt den Aufruf des Bündnisses und mobilisiert ebenfalls seine Kräfte.

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