Textilmuseum St.Gallen

Textilmuseum St.Gallen The Textilmuseum St.Gallen is passionate about the past and future of the textile universe! Gallen.
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Die Sammlungen des 1878 gegründeten Textilmuseums St.Gallen zeichnen die facettenreiche Geschichte der Textilbranche, ihre Höhen und Tiefen von den Anfängen bis in die Gegenwart nach. Zu den Highlights der Sammlung zählen spätantike Gewebe aus koptischen Gräbern Ägyptens, historische Stickereien seit dem 14. Jahrhundert, handgearbeitete Spitzen bedeutender europäischer Spitzenzentren, völkerkundli

che Textilien, historische Gewebe und Kostüme, Handarbeitsutensilien und Objekte zeitgenössischer Textilkunst. Der Bestand an Hand- und Maschinenstickereien sowie Stoffdrucken dokumentiert die beeindruckende Entwicklung der Ostschweizer Textilindustrie. Internationalität und regionale Verwurzelung, flexible Reaktion auf Impulse von aussen und eigenständige Entwicklungen charakterisieren die Schweizer Textilproduktion von Beginn an. Sie in diesem Gespinst aus Inputs, eigener Kreativität und weltweiten Wechselwirkungen zu verorten ist, eine der wesentlichen Aufgaben des Textilmuseums St. Diese setzt es auch in seinem engagierten Ausstellungsprogramm um. Damit erwarb sich das Haus den Ruf, eines der wichtigsten Schweizer Zentren zu Fragen der Textilproduktion im Kontext allgemein kulturhistorischer Entwicklungen zu sein. Ausgehend von seinem eigenen Sammlungsbestand stellt es über den geographischen Raum Schweiz hinaus internationale Bezüge her und zeigt Abhängigkeiten und kreative Sonderentwicklungen auf.

09/06/2026

Wir haben es versucht 🫠

Vielen Dank für all eure inspirierenden und spannenden Inputs zu euren skurrilsten, unbequemsten, ältesten und liebsten Kleidungsstücken ✨

Auf Augenhöhe: So begegnete die Fotografin Barbara Davatz den Angestellten der Walser AG in Urnäsch (AR), als sie die 38...
30/05/2026

Auf Augenhöhe: So begegnete die Fotografin Barbara Davatz den Angestellten der Walser AG in Urnäsch (AR), als sie die 38 Arbeiter und und Arbeiterinnen der Textildruckerei und Zwirnerei 1972 porträtierte.

Authentisch und unaufgeregt blicken die Frauen und Männer in die Kamera. Gleichzeitig werfen die Porträts fragen auf: Wer gehört dazu? Was verbindet uns? Was macht uns aus?

Ab dem 5. Juni zeigen wir Davatz' Fotografien im Textilmuseum.
Herzliche Einladung zur Vernissage der Ausstellung „Porträt einer Schweizer Firma. Eine Fotoserie von Barbara Davatz“ am Donnerstag, den 4. Juni um 18:30 Uhr in der Lounge des Museums. 🥂

Portraits von Barbara Davatz:
1/ Max Guerra, geb. 25.11.1938, Italiener, Farblabor
2/ Hedy Frehner, geb. 18.7.1911, Schweizerin, Spulerei
3/ Frieda Oertle, geb. 23.8.1913, Schweizerin, Zwirnerei

Ab dem 1. Juni endet die Ära "täglich Textilmuseum". 🥂 Aufgrund von strukturellen Veränderungen bleibt das Museum ab Jun...
28/05/2026

Ab dem 1. Juni endet die Ära "täglich Textilmuseum". 🥂
Aufgrund von strukturellen Veränderungen bleibt das Museum ab Juni montags geschlossen. Aber: Wir sind weiterhin fast jeden Tag für euch da. ✨

Ausstellungen + Shop
Dienstag - Sonntag 10-17 Uhr

Textilbibliothek
Mittwoch + Freitag 12-17 Uhr
1.+ 3. Samstag im Monat 10-12 Uhr

PS.: Die nächste Sonderausstellung eröffnet am Freitag, den 5. Juni. Wir freuen uns auf euren Besuch!

26/05/2026

Das war Mode sammeln. 🪡

Wir freuen uns über eine tolle Ausstellung, spannende Veranstaltungen und eure Teilnahme an unseren Mitmachstationen.

Besuch verpasst? Die nächste Sonderausstellung eröffnet am 5. Juni. ✨ Unsere Dauerausstellung „Guter Stoff“ ist weiterhin für euch offen. Während der Umbauphase beträgt der Eintritt nur CHF 9.

19/05/2026

Warum will man bloss so viel besitzen? Seit Jahren setzt sich bei vielen der Trend zum Minimalismus durch. Die sogenannten „Digital Nomads“ haben keinen festen Wohnort, sondern reisen und arbeiten von überall auf der Welt vom Computer aus. Ist das Sammeln von physischen Objekten im digitalen Zeitalter überhaupt noch zeitgemäss?

Sammler, Gestalter und Künstler Marcus reflektiert über das Anhäufen und die Bedeutung seiner T-Collection, einer Sammlung aus über 150 ikonischen und künstlerischen T-Shirts. 🪡

PS.: Nur noch bis Pfingstmontag, 25. Juni ist ein kleiner Teil seiner Sammlung bei uns ausgestellt. Don‘t miss it ✨

Das T-Shirt begann als Unterwäsche – und wurde zum Kultkleidungsstück.Seinen Namen verdankt dieses vergleichsweise junge...
16/05/2026

Das T-Shirt begann als Unterwäsche – und wurde zum Kultkleidungsstück.

Seinen Namen verdankt dieses vergleichsweise junge Kleidungsstück seiner Form. Bekannt wurde es durch Matrosen und Soldaten im Ersten und Zweiten Weltkrieg: atmungsaktiv, schnell angezogen, vielseitig: als Sonnenschutz, als Handtuch, als Statement. Die Verbindung zum Militär brachte ihm Attribute wie Mut, Männlichkeit und Moderne ein.

Heute kennen wir es vor allem bedruckt – mit persönlichen, politischen oder künstlerischen Botschaften. Doch das war nicht immer so: Erst 1948 trug ein T-Shirt zum ersten Mal eine politische Botschaft – im US-Wahlkampf von Thomas E. Dewey. Seither ist es aus Kampagnen und Protesten nicht mehr wegzudenken.

Aber warum gleich 150 davon besitzen?
In kleinen Interviews mit unserer Kuratorin Sina Jenny
erzählt Marcus vom Sammeln und Anhäufen. Das nächste und letzte Interview mit ihm teilen wir noch diese Woche. 🥂

14/05/2026

Wurde Lingerie schon immer so gestaltet, dass ihre Trägerin möglichst sexy erschien?

Psychologin und Korsettfachfrau Beata Sievi erzählt im Interview mit unserer Kuratorin von sich wandelnden Bildern der Frau.

Expertentipp: Am Dienstag, den 19. Mai hält Beata Sievi ein letztes Mal ihren Vortrag „Revolution im Spitzengewand: Die Entwicklung und kulturelle Bedeutung des BHs“ - um 18 Uhr bei uns im Textilmuseum. ✨

Warum war und ist Unterwäsche so oft rosa-beige? 🤔Der Farbton «Teerosrosa» galt jahrzehntelang als «hautfarben» und dami...
12/05/2026

Warum war und ist Unterwäsche so oft rosa-beige? 🤔

Der Farbton «Teerosrosa» galt jahrzehntelang als «hautfarben» und damit als neutral – doch er spiegelte ein eurozentrische Schönheitsideal wider, das helle Haut als Norm setzte. Millionen Menschen mit dunkleren Hauttönen wurden dadurch ausgeschlossen. Erst ab den 1950er- und 1960er-Jahren brachten synthetische Materialien und neue Färbetechniken mehr Farbe ins Spiel: Flieder, Türkis, kräftiges Rot.

Sammlerin Beata Sievi bewahrt diese Geschichte(n). Als Korsettkünstlerin und Modefachfrau sammelt sie historische Lingerie – und mit ihr die Handwerkskunst und die Entwicklung der weiblichen Silhouette über die Jahrhunderte.

Für unsere Ausstellung "Mode sammeln. Von T-Shirts bis Haute Couture" haben wir Beata Sievi interviewt und ihre Sammlung fotografisch dokumentiert. Das letzte Interview mit ihr veröffentlichen wir dieses Wochenende ✨

Warum war und ist Unterwäsche so oft rosa-beige? 🤔Der Farbton «Teerosrosa» galt jahrzehntelang als «hautfarben» und dami...
12/05/2026

Warum war und ist Unterwäsche so oft rosa-beige? 🤔

Der Farbton «Teerosrosa» galt jahrzehntelang als «hautfarben» und damit als neutral – doch er spiegelte ein eurozentrische Schönheitsideal wider, das helle Haut als Norm setzte. Millionen Menschen mit dunkleren Hauttönen wurden dadurch ausgeschlossen. Erst ab den 1950er- und 1960er-Jahren brachten synthetische Materialien und neue Färbetechniken mehr Farbe ins Spiel: Flieder, Türkis, kräftiges Rot.

Sammlerin Beata Sievi bewahrt diese Geschichte(n). Als Korsettkünstlerin und Modefachfrau sammelt sie historische Lingerie – und mit ihr die Handwerkskunst und die Entwicklung der weiblichen Silhouette über die Jahrhunderte. 🪡

Für unsere Ausstellung „Mode sammeln. Von T-Shirts bis Haute Couture“ haben wir Beata Sievi interviewt und ihre Sammlung fotografisch dokumentiert. Das letzte Interview mit ihr veröffentlichen wir dieses Wochenende ✨

Adresse

Vadianstrasse 2
Saint Gallen
9000

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

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