In welcher Weise können wir neu an die kosmopolitischen Traditionen der Gallusstadt anschliessen? Juni 2011 organisiert das Theater St. Gallen in Koproduktion mit städtischen Partnern und unter künstlerischer Leitung des IIPM die „City of Change“. Das Projekt stellt die Frage nach der Zukunft der Intergrationspolitik in einem Einwanderungsland wie der Schweiz und öffnet Perspektiven auf zukünftige
Formen des Zusammenlebens. Mit Aktionen, Podien und Initiativen und unter Mitarbeit von Experten und Gästen aus der Stadt, der Region und ganz Europa wird ein Gesamtprogramm entwickelt, das den realen gesellschaftlichen und demographischen Verhältnissen Rechnung trägt. St.Gallen wird so zum Modell der Stadt des 21. Jahrhunderts, zum Modell einer gesellschaftlichen Utopie, die für den gesamten europäischen Raum von Nutzen sein und Wege aufzeigen könnte, wie eine interkulturelle Gesellschaft wachsen kann. Mit dem Entwurf einer zukünftigen, weltoffenen Gallusstadt verwandeln sich für zwei Wochen verschiedenste Akteure zu Architekten der „City of Change“. Es finden unter anderem drei Demokratiekonferenzen im Rahmen der "City of Change" in der LOKremise statt, Beginn jeweils um 20.00 Uhr:
Do., 19. Mai 2011 - "Integration heute - Freiheit oder Zwang?"
Fr., 27. Mai 2011 - "Utopie der Interkulturalität"
Fr., 3. Juni 2011 - "Kunst und Öffentlichkeit"
Die theatrale Ausstellung zur "City of Change" ist geöffnet vom 20. Juni 2011, täglich von 16.00 - 20.00 Uhr, LOKremise.