Feministisches Kollektiv Winterthur

Feministisches Kollektiv Winterthur Wir sind ein Verein und auf Spenden angewiesen.

Wir machen uns stark für eine gerechtere Gesellschaft ohne Diskriminierung aufgrund von Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Herkunft, Klasse, Religion oder des Aufenthaltsstatus. Das Feministische Kollektiv Winterthur ist aus den Vorbereitungen auf den feministischen Streik – Frauenstreik 2019 heraus entstanden. Wir stehen ein für
Frauen, Inter-, Nicht-binären, Trans*- und Agender-Pe

rsonen (FINTA), da alle Diskriminierung erleben, auch wenn ihre Erfahrungen sehr verschieden sind. Es geht nicht nur um Lohngleichheit, Erwerbs- und Hausarbeit und um die Repräsentation von FINTA-Personen in den obersten Etagen von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, sondern ganz grundsätzlich um die Frage, was es heisst, in dieser Gesellschaft allzu oft nicht respektiert, nicht genügend wertgeschätzt und geschützt zu werden.

Protest am Winterthur Bahnhof! Kein Protest ist illegal!🪧Heute Abend haben zwei Aktivist:innen vom Bündnis gegen Repress...
21/02/2024

Protest am Winterthur Bahnhof! Kein Protest ist illegal!

🪧Heute Abend haben zwei Aktivist:innen vom Bündnis gegen Repression in der Nähe des Winterthurer Bahnhofs bei Salzhausplatz ein Transparent angebracht, um gegen die "Anti-Chaot:innen-Initiative" der Jungen SVP zu protestieren. Diese möchte mit absurden und ungerechtfertigten Forderungen z.B. zwingend die Kosten von sogenannten „ausserordentlichen Polizeieinsätzen“ abwälzen und somit Protest kriminalisieren.

Jetzt bist du dran! Jede Stimme zählt 🔗

Mach deutlich, was auf dem Spiel steht! Protest ist ein wichtiger Bestandteil einer lebendigen Demokratie und genau wie für die Demokratie selbst müssen wir weiter für das Recht auf Protest kämpfen!

Sprich mit deinen Freund*innen, deiner Familie und deinen Kolleg*innen, lass sie wissen, was auf dem Spiel steht und ermutigt sie am 3. März 2x Nein zu stimmen! 🚫

Gemeinsam gegen Repression! Gemeinsam für eine vielfältige, offene Gesellschaft! ✊✊🏻✊🏼✊🏽✊🏾✊🏿

Alle Argumente findet ihr auf: buendnisgegenrepression.ch

Die Spitze des Eisberges ist wieder erreicht. Leider müssen wir einen weiteren Feminizid mitteilen. Und wir sind unglaub...
16/02/2024

Die Spitze des Eisberges ist wieder erreicht. Leider müssen wir einen weiteren Feminizid mitteilen. Und wir sind unglaublich wütend und sprachlos, wie jedesmal. Es ist immer ein Stich ins Herzen, wenn wir so was lesen und es ist kein Podcast Truecrime sondern echte und wahre Realität.

Am Dienstag 13.2. 24 hat in Binningen BL, ein 47-jähriger Ehemann seine 38-jährige Ehefrau getötet. Und ja es war ein Mord. In den Medien ist zu lesen, dass es in der Ehe schon länger gekriselt hat und die Nachbarn die Familie als scheinbar perfekte Familie wahrgenommen haben. Diese Familie ist nun ohne Mutter, die zwei Kinder hinterlässt. Es ist grausam und auch wieder so despektierlich wie über diesen Mord berichtet wird.
Denn Gewalt gegen weiblich gelesene Personen ist strukturell- sie ist eine Ausdrucksform von brachialer patriarchaler Denk- und Handlungsform. Und ein Feminzid ist die letze Handlung die ein Täter vollbringt. Was für psychische und physische Gewalt diese Frau erleiden mussten, können wir nicht festlegen, aber oftmals erleben Opfer von tödlicher Gewalt schon einen längeren Leidensweg. Es fängt subtil an und endet in einer totalen Eskalation. Die Opfer sind psychisch be- und überlastet und haben viel Angst sich Hilfe zu holen, da die Unterdrückung, wie auch Isolation und viele weitere Ursachen und Handlungen des Täters, dem Opfer einen Maulkorb verpassen.
Du hast uns eine genommen und wir werden nicht still sein, bis die Medien das Wort Feminzid benutzen werden, wir werden nicht aufhören, darauf hinzuweisen, das es hier um eine strukturelle systematische patriarchale Gewalt geht und wir werden nicht leise sein, niemals. Es ist der vierte Feminizid in ganz kurzer Zeit und wir haben immer noch nicht erreicht, was zu erreichen wäre.
Bald ist der 8. März gehen wir raus auf die Strassen und brüllen und schreien für alle Frauen die ermordet wurden, auf der ganzen Welt, denn ist ein internationales Anliegen und wird immer noch bagatellisiert. Machen wir uns stark für all die Stimmen die verstummt worden sind, machen wir uns stark für all die Grausamkeiten, denen wir durch Sichtbarkeit - wenn nur einen kleinen aber einen Raum schenken können. Es ist ein Angriff!

Der 8. März ist weltweiter feministischer Kampftag. Schon vor über 100 Jahren haben Kommunist*innen und weitere Aktivist...
12/02/2024

Der 8. März ist weltweiter feministischer Kampftag. Schon vor über 100 Jahren haben Kommunist*innen und weitere Aktivist*innen aus aller Welt an diesem Tag gegen ihre Unterdrückung und für bessere Lebensbedingungen gekämpft.

Was können wir aus diesen Kämpfen lernen? Und wie können wir den diesjährigen 8. März nutzen, um den Kampf gegen die Unterdrückung der Frauen, Lesben, intergeschlechtlichen, trasgender, non-binären, queeren Menschen aller Welt weiterzubringen?

Komm an das Treffen des Feministischen Kollektivs Winterthur am 14. Februar um 19 Uhr in der Alten Kaserne Winterthur (Technikumstrasse 8, rollstuhlgängig) und diskutiere mit Gleichgesinnten, wie wir weiterkämpfen können!

Und wieder ist es passiert. Wir verzeichnen einen dritten Feminizid. Es ist nun Gewissheit. Am Freitag 9.2.24 wurde eine...
10/02/2024

Und wieder ist es passiert. Wir verzeichnen einen dritten Feminizid.
Es ist nun Gewissheit. Am Freitag 9.2.24 wurde eine Frau tot im Rhein bei Laufen- Uhwiesen ( ZH ) aufgefunden.
Ihr 32-jähriger Ehemann wurde verhaftet.

Wir können unsere Wut nicht in Worte fassen und sind schockiert über diese weiter Meldung, die erneut in den Medien bagatellisiert wird.

Wir solidarisieren uns mit allen Opfern von Feminizd. Und unsere Mitgefühl gilt den Trauernden.

Mit grosser Sorge, Wut und Traurigkeit posten wir heute den 2. Feminizid. Was wird das bloss für ein Jahr werden? In Wäd...
16/01/2024

Mit grosser Sorge, Wut und Traurigkeit posten wir heute den 2. Feminizid. Was wird das bloss für ein Jahr werden?
In Wädenswil ZH wurde eine 56- jährige Frau tot aufgefunden, ein 25- jähriger Mann ist verhaftet worden.

WARUM SICHTBARKEIT WICHTIG. Feminizid muss sichtbar gemacht werden. Warum? Wir wollen nicht mehr, dass ein Tötungsdelikt bagatellisiert wird mit verharmlosten Berichterstattungen. Verhaftung, das Opfer kannte wahrscheinlich den Täter. Sie war eine nette Nachbarin, sind sicher wahre Worte aber es wird nicht von einem Feminizid gesprochen und dies ist es aber. Wir wollen die Wahrheit und fordern, dass dieses WORT eine prägende Auswirkung auf die Gesellschaft hat, denn es ist ein Frauen/ Flintamord und dies muss ausgesprochen werden.
Es liegt in der Verantwortung der Medien, dies klar und deutlich zu formulieren.

Es ist und bleibt ein Angriff und zwar auf uns alle!

Am 5. Januar wurde ein toter Frauenkörper im Genfersee entdeckt, die Frau war 46- Jahre alt. Ein 46- jähriger Mann sitzt...
12/01/2024

Am 5. Januar wurde ein toter Frauenkörper im Genfersee entdeckt, die Frau war 46- Jahre alt. Ein 46- jähriger Mann sitzt in der Untersuchungshaft.
Dies ist der 1. Feminizid der Schweiz.

Feminizid muss sichtbar gemacht werden. Denn es ist einfach zu viel und wird leider immer noch bagatellisiert. Auch die Medien liegen in der Verantwortung die Berichte klar und deutlich zu formulieren und die Taten zu benennen. Wir sprechen von Femizid oder Feminizid. Es darf nicht mehr verharmlost werden und unter dem Deckmantel „ Beziehungsdelikt „ oder „ Tragödie „ Familienkonflikt „ etc….beschrieben werden.

Wir fordern darum immer wieder aufs Neue, das es enttabuisiert wird und auch der Wahrheit entsprechend benannt.

Gewalt gegen FINTA IST STRUKTURELL. Sie ist eine Ausdrucksform von patriarchaler Gewalt.
Es ist immer eine Zuviel! Immer.

Bis zum 8.1.24. Wie wünschen euch eine erholsame Zeit💜
26/12/2023

Bis zum 8.1.24. Wie wünschen euch eine erholsame Zeit💜

Im Rahmen der Kampagne 16 Tage gegen geschlechtsspezifische Gewalt werden wir 16 Tage lang eine Geschichte teilen, welch...
11/12/2023

Im Rahmen der Kampagne 16 Tage gegen geschlechtsspezifische Gewalt werden wir 16 Tage lang eine Geschichte teilen, welche sich mit psychischer und geschlechtsspezifische Gewalt beschäftigt. In unserem Alltag erfahren wir in unserer Gesellschaft oftmals unsichtbare Gewalt, die uns systematisch angetan und dann wiederum abgesprochen wird. Psychischen Gewalt kann verschiedene Gesichter haben und oftmals sprechen nicht nur andere Menschen uns ab, diese zu erleiden, sondern leider oftmals auch wir selbst.
Er meint es sicher nicht so. Ich habe ihn nur falsch verstanden, ich bin sicher nur zu empfindlich. Eigentlich ist es gar nicht so schlimm. Das ist sicher normal so und andere „beklagen“ sich ja auch nicht darüber ...
Nein, du bist nicht empfindlich, sondern er fügt dir gewollt oder ungewollt Gewalt an und du musst dies sicher nicht über dich ergehen lassen. Und nein, du bist nicht empfindlich, sondern deine Gefühle müssen du und die Menschen in deinem Leben erst nehmen. Schmerz ist nicht nur erkennbar, wenn mensch sie von aussen sieht, er existiert auch in uns drinnen. Und dieser Schmerz kann dich von innen auffressen. Er ist wie ein kleiner Parasit, der immer mehr von dir und deiner Energie zehrt und dieser Parasit zu entfernen ist unglaublich schwer und erfordert nicht nur deine Gedanken und Gefühle zu verstehen und sich selber ernst zu nehmen. Es bedeutet, dass wir uns solidarisch gegen diese geschlechterspezifische Gewalt wehren müssen und sie für alle sichtbar machen. Falls du eine Erfahrung hast, mit geschlechterspezifischer Gewalt hast, die du teilen möchtest (natürlich alles anonym), sende sie uns per DM zu. Du bist nicht alleine und hast ein Recht gehört und v.a. ernst genommen zu werden.
Wir wollen diese unsichtbare Gewalt sichtbar machen.
Mehr Informationen zur Kampagne
ww.16tage.ch
facebook @ 16tage.ch
twitter / X @ 16tage.ch
instagram @ 16tage.ch
www.feministisches-kollektiv-winti.ch
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Im Rahmen der Kampagne 16 Tage gegen geschlechtsspezifische Gewalt werden wir 16 Tage lang eine Geschichte teilen, welch...
09/12/2023

Im Rahmen der Kampagne 16 Tage gegen geschlechtsspezifische Gewalt werden wir 16 Tage lang eine Geschichte teilen, welche sich mit psychischer und geschlechtsspezifische Gewalt beschäftigt. In unserem Alltag erfahren wir in unserer Gesellschaft oftmals unsichtbare Gewalt, die uns systematisch angetan und dann wiederum abgesprochen wird. Psychischen Gewalt kann verschiedene Gesichter haben und oftmals sprechen nicht nur andere Menschen uns ab, diese zu erleiden, sondern leider oftmals auch wir selbst.
Er meint es sicher nicht so. Ich habe ihn nur falsch verstanden, ich bin sicher nur zu empfindlich. Eigentlich ist es gar nicht so schlimm. Das ist sicher normal so und andere „beklagen“ sich ja auch nicht darüber ...
Nein, du bist nicht empfindlich, sondern er fügt dir gewollt oder ungewollt Gewalt an und du musst dies sicher nicht über dich ergehen lassen. Und nein, du bist nicht empfindlich, sondern deine Gefühle müssen du und die Menschen in deinem Leben erst nehmen. Schmerz ist nicht nur erkennbar, wenn mensch sie von aussen sieht, er existiert auch in uns drinnen. Und dieser Schmerz kann dich von innen auffressen. Er ist wie ein kleiner Parasit, der immer mehr von dir und deiner Energie zehrt und dieser Parasit zu entfernen ist unglaublich schwer und erfordert nicht nur deine Gedanken und Gefühle zu verstehen und sich selber ernst zu nehmen. Es bedeutet, dass wir uns solidarisch gegen diese geschlechterspezifische Gewalt wehren müssen und sie für alle sichtbar machen. Falls du eine Erfahrung hast, mit geschlechterspezifischer Gewalt hast, die du teilen möchtest (natürlich alles anonym), sende sie uns per DM zu. Du bist nicht alleine und hast ein Recht gehört und v.a. ernst genommen zu werden.
Wir wollen diese unsichtbare Gewalt sichtbar machen.
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J

Im Rahmen der Kampagne 16 Tage gegen geschlechtsspezifische Gewalt werden wir 16 Tage lang eine Geschichte teilen, welch...
07/12/2023

Im Rahmen der Kampagne 16 Tage gegen geschlechtsspezifische Gewalt werden wir 16 Tage lang eine Geschichte teilen, welche sich mit psychischer und geschlechtsspezifische Gewalt beschäftigt. In unserem Alltag erfahren wir in unserer Gesellschaft oftmals unsichtbare Gewalt, die uns systematisch angetan und dann wiederum abgesprochen wird. Psychischen Gewalt kann verschiedene Gesichter haben und oftmals sprechen nicht nur andere Menschen uns ab, diese zu erleiden, sondern leider oftmals auch wir selbst.

Er meint es sicher nicht so. Ich habe ihn nur falsch verstanden, ich bin sicher nur zu empfindlich. Eigentlich ist es gar nicht so schlimm. Das ist sicher normal so und andere „beklagen“ sich ja auch nicht darüber ...

Nein, du bist nicht empfindlich, sondern er fügt dir gewollt oder ungewollt Gewalt an und du musst dies sicher nicht über dich ergehen lassen. Und nein, du bist nicht empfindlich, sondern deine Gefühle müssen du und die Menschen in deinem Leben erst nehmen. Schmerz ist nicht nur erkennbar, wenn mensch sie von aussen sieht, er existiert auch in uns drinnen. Und dieser Schmerz kann dich von innen auffressen. Er ist wie ein kleiner Parasit, der immer mehr von dir und deiner Energie zehrt und dieser Parasit zu entfernen ist unglaublich schwer und erfordert nicht nur deine Gedanken und Gefühle zu verstehen und sich selber ernst zu nehmen. Es bedeutet, dass wir uns solidarisch gegen diese geschlechterspezifische Gewalt wehren müssen und sie für alle sichtbar machen. Falls du eine Erfahrung hast, mit geschlechterspezifischer Gewalt hast, die du teilen möchtest (natürlich alles anonym), sende sie uns per DM zu. Du bist nicht alleine und hast ein Recht gehört und v.a. ernst genommen zu werden.

Wir wollen diese unsichtbare Gewalt sichtbar machen.

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