22/04/2026
Die St.Galler Studie kann nicht einmal verifizieren ob bei den erwähnten Tötungsdelikten Armeewaffen, ehemalige Ordonnanzwaffen oder andere Waffen verwendet wurden. Auch kann die Arbeit nicht verifizieren ob die Waffe Legal oder Illegal besessen wurde. Ebenso kann nicht belegt werden, ob es sich bei den Tätern um Schweizer oder Personen mit ausländischen Wurzeln gehandelt hat. Die Schweizer Staatsbürgerschaft in Verbindung mit der Militärdienstpflicht wäre die Voraussetzung um überhaupt in den Besitz einer Armeewaffe oder einer ehemaligen Ordonnanzwaffe aus den Händen des Staates zu kommen.
⚠️ Die Arbeit des kriminologischen Instituts der Hochschule St.Gallen, welche im Auftrag des Eidgenössischen Gleichstellungsbüros verfasst wurde, ist ideologisch gefärbt. Beide Erstellerinnen sind Mitglieder der SP.
Das Eidgenössische Gleichstellungsbüro ist übrigens keine Bundesbehörde sondern eine durch den Bund unterstützte NGO.
Wenigstens deklarieren die beiden Autorinnen gegen den Schluss ihrer Studie, dass sich die erhobenen Daten nicht empirisch belegen lassen nach wissenschaftlichen Grundsätzen und es sich stattdessen nur um Empfehlungen handelt.
Empfehlungen, ohne empirisch belegbare Datenbasis, soll also die Grundlage für die Interpellation von Frau Seiler sein? Eine Interpellation welche gegen geltendes Recht und zwingendem Menschenrecht gemäss der EMRK verstossen soll? Das Recht auf Eigentum ist nämlich in der Bundesverfassung deklariert und kann auch durch den Bundesrat nicht so einfach ausgehebelt werden.
Denn der Wehrmann, der die Waffe nach Beendigung des Dienstes aus den Händen des Bundes übernahm, sofern er die zwingenden Bedingungen erfüllt hatte, bezahlte dem Bund einen Betrag dafür.
Es kam somit ein Kaufvertrag zustande und die Waffe ging in das Eigentum des Wehrmanns über. Selbstverständlich sind dabei auch weibliche Soldaten mitgemeint. ⬇️
In der Schweiz lagern zehntausende ehemalige Armeewaffen in privaten Haushalten, nun will der Bundesrat eingreifen. Alte Ordonnanzwaffen sollen eingezogen werden, wenn sie nicht aktiv genutzt werden. Für die einen ist das ein überfälliger Schritt zum Schutz vor häuslicher Gewalt, für die andere...