Jesuitenbibliothek Zürich

Jesuitenbibliothek Zürich Eine öffentlich und und kostenlos zugängliche Privatbibliothek in Trägerschaft des Jesuitenordens.

Save the date: «Zürich liest” 2026 in der Jesuitenbibliothek, Hirschengraben 74 in Zürich:Donnerstag, 22. Oktober 2026 |...
04/09/2026

Save the date: «Zürich liest” 2026 in der Jesuitenbibliothek, Hirschengraben 74 in Zürich:
Donnerstag, 22. Oktober 2026 | 19:30 Uhr: Über Eva Illouz' «Der 8. Oktober»
Samstag, 24. Oktober 2026 | 19:00 Uhr: Über Urs Eigenmanns «Welcher Gott für welche Gesellschaft und Welt?»
https://www.jesuitenbibliothek.ch/veranstaltungen-news

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek Zürich: Judith Rosen: Frauen im frühen Christentum. Ihre Konversion – ihre Mi...
28/08/2026

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek Zürich: Judith Rosen: Frauen im frühen Christentum. Ihre Konversion – ihre Mission (wbg Academic/Herder 2026)
«Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: ‘Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott’» (Joh 20.17): Judith Rosen, Historikerin und in der Vergangenheit Dozentin für Alte Geschichte an der Universität Bonn, hat ihrem Buch die Worte diesen Verkündigungsauftrag des auferstandenen Jesus an Maria Magdalena vorangestellt.
Wegen der Uneinigkeit über die Rollen der Frauen in der katholischen Kirche ist die Erforschung ihrer Geschichte ein brennendes Thema. Rosens Buch über die Situation der Christinnen in der frühen Kirche konzentriert sich dabei auf die Aspekte der Konversion und Mission. Trotz der immer wieder beklagten schwachen Quellenlage lassen sich über die Motive der Konversion von Frauen annähernde Aussagen machen, die Einfluss auf deren Mission gehabt haben müssen.
Rosen sieht vor allem in der Rolle von frühen Christinnen als Märtyrerinnen einen Impuls für die Diskussion um das Weiheamt der Frau in der katholischen Kirche.
Das Buch ist zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek Zürich vorhanden.

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek Zürich: Hans Ulrich Gumbrecht: Sepp. Mein Leben auf Halbdistanz (Suhrkamp 202...
21/08/2026

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek Zürich: Hans Ulrich Gumbrecht: Sepp. Mein Leben auf Halbdistanz (Suhrkamp 2026)
Zu Hans Ulrich Gumbrechts in diesem Jahr unter dem Titel «Sepp. Mein Leben auf Halbdistanz» erschienenes Buch ist in einer Rezension bemerkt worden, es sei schwierig, seine literarische Gattung zu bestimmen: Handelt es sich bei diesem Buch um die Autobiographie eines international bekannten Geisteswissenschaftlers oder um eine philosophisches Langessay? Gumbrecht selbst resümiert ein längeres Gespräch mit einem Freund über die Absicht seines Buches: «Und gerade der Eindruck einer drastischen Überforderung gab meinen Buchprojekt einen Fokus. Statt allzu differenzierter Vorsätze sollte die ebenso einfache wie überwältigende Frage nach den Bewegungen des Geistes mein Buch ausmachen. Es geht also um die Wette, dass sich die unter Intellektuellen heute verpönte Geschichte des Geistes aus den alltäglichen Erinnerungen und der Ich-Perspektive eines Literaturprofessors neu beleben lässt.»
Es gibt in Gumbrechts Text eine Reihe von fragmentarischen Hinweisen, dass seine Rede von der «Wette» nicht als frivole Anspielung überlesen werden kann, sondern mit dem Ernst von Blaise Pascals Gedankenexperiment verstanden werden soll. Sie teilt nicht nur die Risikobereitschaft von Pascal, auf ein nicht voraussagbares Ereignis affirmativ zu setzen, sondern der Text schreitet gleichzeitig eine Fülle von Lebenssituationen ab, die es nahelegen, die Wette doch zu wagen. Daraus ergibt sich die Gliederung des Buches mit den Namen der Städte aus der Zeit seiner Ausbildung und akademischen Tätigkeit als Kapitelüberschriften; erwähnt seien hier nur Würzburg, Konstanz, Bochum, Rio de Janeiro, Siegen, Stanford, Jerusalem.
Zwei dieser Hinweise stechen besonders heraus: In beiden reflektiert Gumbrecht auf den Moment des Schreibens. Im Kapitel über seine Jugendzeit in Würzburg erinnert er sich, dass der spätere hebräische Lyriker Jehuda Amichai in Würzburg geboren ist, dort seine frühe Jugendzeit verbracht hat, durch die gleichen Gassen gegangen ist, die gleichen Häuserzeilen wie er (Gumbrecht) gesehen hat. Bei der Niederschrift des (letzten) Kapitels über seine Lehrtätigkeit in Jerusalem, erinnert er sich an den Moment, als er das Würzburger Kapitel mit der Erinnerung an Jehuda Amichai verfasste. Hier zeigt er einige Parallelen aus den zwei Biographien, um dann festzustellen, dass die Gemeinsamkeiten nur «die Kontraste und Divergenzen zwischen den beiden Leben hervortreten lassen». Diese Beobachtung setzt er in Parallele zur Erfahrung, die er im Verlaufe der Niederschrift des Buches machen musste, nämlich dem Verlust des Vertrauens «auf eine bedeutungsstiftende Praxis des Erzählens».
Das Buch ist zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek vorhanden.

Die Jesuitenbibliothek Zürich im Hirschengraben 74 hat wieder normal geöffnet:Dienstag und Mittwoch: 10.00 – 18.00 UhrDo...
13/08/2026

Die Jesuitenbibliothek Zürich im Hirschengraben 74 hat wieder normal geöffnet:
Dienstag und Mittwoch: 10.00 – 18.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 – 20.00 Uhr
Freitag auf Anfrage
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Lesen Sie gerne? Eröffnen Sie ein Bibliothekskonto in der Jesuitenbibliothek Zürich:Die Jesuitenbibliothek am Hirschengr...
08/07/2026

Lesen Sie gerne? Eröffnen Sie ein Bibliothekskonto in der Jesuitenbibliothek Zürich:
Die Jesuitenbibliothek am Hirschengraben 74 in Zürich ist öffentlich zugänglich und der Swiss Library Service Platform (SLSP) angeschlossen. Mit Ihrer SLSP-Karte können Sie hier kostenlos Bücher ausleihen. Wenn Sie noch keine Bibliothekskarte haben, können Sie sich hier registrieren:
https://www.jesuitenbibliothek.ch/bibliothek
Ihre Karte bekommen Sie beim ersten Bibliotheksbesuch. Gerne helfen wir Ihnen auch vor Ort in der Bibliothek mit der Registrierung. Kommen Sie einfach während der Öffnungszeiten vorbei (die Treppe herauf, dann links):
Dienstag und Mittwoch: 10.00 – 18.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 – 20.00 Uhr
Freitag auf Anfrage
17. Juli-10. August 2026: Sommerschliessung
Die Bestände der Bibliothek können Sie hier recherchieren:
https://rzh.swisscovery.slsp.ch/discovery/search?vid=41SLSP_RZH:IHS_TP2
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Leihen Sie jetzt noch Ferienlektüre in der Jesuitenbibliothek aus! Die Jesuitenbibliothek Zürich bleibt von Freitag, 17....
02/07/2026

Leihen Sie jetzt noch Ferienlektüre in der Jesuitenbibliothek aus!
Die Jesuitenbibliothek Zürich bleibt von Freitag, 17. Juli bis Montag, 10. August 2026 geschlossen. Ab Dienstag, 11. August 2026 gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an Nikolaus Klein SJ:
0041 44 266 21 20
[email protected]
Wir wünschen eine schöne Sommerzeit und viele (Lese-) Entdeckungen.

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek: Bruce Gordon: Zwingli. Gottes bewaffneter Prophet (Schwabe Verlag 2025).Bei ...
25/06/2026

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek: Bruce Gordon: Zwingli. Gottes bewaffneter Prophet (Schwabe Verlag 2025).
Bei diesem Buch handelt es sich um die deutsche Übersetzung von Bruce Gordons 2021 erschienener umfassender Biografie, mit einem neuen Vorwort des Autors. Es richtet sich sowohl an Fachleute wie auch an ein breites Publikum.
Bruce Gordon, Prof. für Kirchengeschichte an der Yale-Universität ist ein Experte für die Schweizer Reformation. Zu seinen Publikationen gehören auch «The Swiss Reformation» (2002) und eine Calvin-Biografie (2009).
Es lohnt sich, die Danksagung in «Zwingli» zu lesen, fast eine kleine Forschungs-Autobiographie, in der Zürich eine grosse Rolle spielt: Zürcher Theologen werden viele bekannte Namen finden ...
Vielleicht hatten Sie die Gelegenheit, Bruce Gordon in der Helferei zu erleben:
https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7473491016637988864/
Auf jeden Fall können Sie das Buch in der Jesuitenbibliothek ausleihen!

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek: Thomas Schmidt, Felix Schiller (Hg.): Herzkammern. Eine literarische Reise d...
19/06/2026

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek: Thomas Schmidt, Felix Schiller (Hg.): Herzkammern. Eine literarische Reise durch Breisgau und Hochschwarzwald (Herder 2025)
Für Marie Luise Kaschnitz war Bollschweil im Breisgau-Hochschwarzwald die «Herzkammer der Heimat». Ein Blick auf die dichte literarische Landkarte des Landkreises zeigt, für wie viele Schriftstellerinnen und Schriftsteller die Gegend ein Rückzugs- oder Exilort war, «eine der reichsten Literaturlandschaften Europas» (Klappentext).
Besonders viele Spuren finden sich z.B. in Staufen: So beschreibt Yannic Han Biao Federer eine unheimliche Nacht im Gasthaus Löwen auf den Spuren von Faust; Arnold Stadler erinnert sich an das erste und letzte Haus des Nomaden Erhart Kästner, und Lutz Seiler hat hier die Bibliothek Peter Huchels aussortiert.
Mehr als 30 Personen, die mit der Region verbunden sind, haben zu dem Buch beigetragen. Es ist geographisch gegliedert, aber eher ein topographisches Lesebuch als ein klassischer Reiseführer. Über die digitale Literaturkarte Baden-Württemberg lässt sich zusätzlich auf Videos oder Tondateien zugreifen.
Das Buch ist zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek vorhanden.

Lesen im Herzen von ZürichDer Lesesaal der Jesuitenbibliothek im Hirschengraben 74 ist mit seinen 6 Arbeitsplätzen und z...
11/06/2026

Lesen im Herzen von Zürich
Der Lesesaal der Jesuitenbibliothek im Hirschengraben 74 ist mit seinen 6 Arbeitsplätzen und zwei Sesseln klein, aber sehr zentral gelegen und öffentlich und kostenlos zugänglich. Jetzt auch klimatisiert! Blättern Sie in unseren Zeitschriften, vertiefen Sie sich in unsere Neuanschaffungen oder bringen Sie Ihre eigene Arbeit mit.
Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch: 10.00 – 18.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 – 20.00 Uhr
Freitag auf Anfrage
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Buchpräsentation in der Reihe «Buch im Gespräch» mit Ansgar Martins und Christian Rutishauser in der Jesuitenbibliothek ...
04/06/2026

Buchpräsentation in der Reihe «Buch im Gespräch» mit Ansgar Martins und Christian Rutishauser in der Jesuitenbibliothek Zürich am Mittwoch, 3. Juni 2026
Martin Buber und Franz Rosenzweig begannen 1925, die Hebräische Bibel neu ins Deutsche zu übersetzen. Beide sahen die Übersetzung als göttliche Mission: das Wort Gottes sollte zum Klingen gebracht werden. Ihre «Verdeutschung» sollte näher am Hebräischen sein und erfand dazu das Deutsche neu. Das Buch «Die Bibelübersetzung von Buber-Rosenzweig. Geschichte eines Projekts» zeichnet ihre Arbeit und die zeitgenössische Debatte nach.
Ansgar Martins, Mitherausgeber des Buches, stellte die Publikation im Gespräch mit Christian Rutishauser vor. In der Diskussion kamen auch Fragen zur Sprache wie: Wie relevant ist die Bibelübersetzung von Buber-Rosenzweig heute noch? Wirkt sie durch die Verfremdung? Wäre sie für die Liturgie geeignet? Was sind die Möglichkeiten religiöser Sprache heute?
Das Buch ist zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek vorhanden.

Adresse

Hirschengraben 74
Zürich
8001

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