Jesuitenbibliothek Zürich

Jesuitenbibliothek Zürich Eine öffentlich und und kostenlos zugängliche Privatbibliothek in Trägerschaft des Jesuitenordens.

Lesen im Herzen von ZürichDer Lesesaal der Jesuitenbibliothek im Hirschengraben 74 ist mit seinen 6 Arbeitsplätzen und z...
11/06/2026

Lesen im Herzen von Zürich
Der Lesesaal der Jesuitenbibliothek im Hirschengraben 74 ist mit seinen 6 Arbeitsplätzen und zwei Sesseln klein, aber sehr zentral gelegen und öffentlich und kostenlos zugänglich. Jetzt auch klimatisiert! Blättern Sie in unseren Zeitschriften, vertiefen Sie sich in unsere Neuanschaffungen oder bringen Sie Ihre eigene Arbeit mit.
Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch: 10.00 – 18.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 – 20.00 Uhr
Freitag auf Anfrage
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Buchpräsentation in der Reihe «Buch im Gespräch» mit Ansgar Martins und Christian Rutishauser in der Jesuitenbibliothek ...
04/06/2026

Buchpräsentation in der Reihe «Buch im Gespräch» mit Ansgar Martins und Christian Rutishauser in der Jesuitenbibliothek Zürich am Mittwoch, 3. Juni 2026
Martin Buber und Franz Rosenzweig begannen 1925, die Hebräische Bibel neu ins Deutsche zu übersetzen. Beide sahen die Übersetzung als göttliche Mission: das Wort Gottes sollte zum Klingen gebracht werden. Ihre «Verdeutschung» sollte näher am Hebräischen sein und erfand dazu das Deutsche neu. Das Buch «Die Bibelübersetzung von Buber-Rosenzweig. Geschichte eines Projekts» zeichnet ihre Arbeit und die zeitgenössische Debatte nach.
Ansgar Martins, Mitherausgeber des Buches, stellte die Publikation im Gespräch mit Christian Rutishauser vor. In der Diskussion kamen auch Fragen zur Sprache wie: Wie relevant ist die Bibelübersetzung von Buber-Rosenzweig heute noch? Wirkt sie durch die Verfremdung? Wäre sie für die Liturgie geeignet? Was sind die Möglichkeiten religiöser Sprache heute?
Das Buch ist zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek vorhanden.

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek Zürich: Annette Jantzen: Die ignorierten Frauen der Bibel. Was im Gottesdiens...
28/05/2026

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek Zürich: Annette Jantzen: Die ignorierten Frauen der Bibel. Was im Gottesdienst nicht gelesen wird. Mit einem Vorwort von Sr. Philippa Rath (Herder 2026)

Annette Jantzen erzählt in diesem Buch die Geschichten der Frauen der Bibel, die in der katholischen Leseordnung nicht vorkommen, oder deren Geschichten gekürzt wurden.
Wie viele Frauen aus der Bibel kennen Sie? Den meisten Menschen, die regelmässig Gottesdienste besuchen, ist nicht bewusst, dass nur ein Drittel des Gesamttextes der Bibel in der katholischen Leseordnung vorkommt, und dass die verlesenen Texte häufig gekürzt sind. Jantzen beobachtet, dass diese Kürzung auf Kosten der Geschichten von Frauen geht. Von den 60 Frauen, von denen im Ersten Testament erzählt wird, kommen nur 20 in der Leseordnung vor. Ähnlich beim zweiten Testament: Von den acht sprechenden Frauen der Apostelgeschichte kommt keine in einer Sonntagslesung vor, nur zwei an einem Werktag. So wird auch Verkündigung zu einer «Männersache» (S. 17). Diese Leseordnung wirkt prägend auf die Rezipienten.
«Annette Jantzen hat mit ihrem Buch einen wichtigen Schritt in eine neue Lesart der Bibel getan. Und damit nicht nur in den Frauen der Bibel, sondern auch in uns allen einen neuen Funken der Hoffnung entzündet.» (Philippa Rath, S. 11)

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek: Peter Köster: Krisen meistern. Die Kunst, zu neuer Klarheit zu kommen (Echte...
13/05/2026

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek: Peter Köster: Krisen meistern. Die Kunst, zu neuer Klarheit zu kommen (Echter Verlag 2026)
Wir alle können Lebenskrisen erleben. Manche der ständigen Veränderungen, die zum Leben gehören, lösen Umbrüche aus, die starke Verunsicherung mit sich bringen. Peter Köster SJ beschreibt in den vier Kapiteln dieses Buches Umbrüche, die mit Gott zu tun haben: Die biblische Exodus-Erzählung, das Leben des Propheten Elija, den Bekehrungsprozess von Iñigo von Loyola und die Phasen seines Exerzitienbuches. In diesen geistlichen Übergangsprozessen beobachtet er drei Ebenen der inneren Wandlung. Die Reflektion dieser Paradigmen könnte eine Orientierung in eigenen Übergangsprozessen sein.
Das Buch ist zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek vorhanden.

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek: Joseph J. Ellis: 1776. Der Sommer der Revolution. Aus dem Englischen von Mar...
08/05/2026

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek: Joseph J. Ellis: 1776. Der Sommer der Revolution. Aus dem Englischen von Martin Richter (C.H. Beck 2026)
«Dass wir den Ausgang der Amerikanischen Revolution kennen, hat uns auch für den problematischen Charakter dieses intensiven Moments blind gemacht, als alles auf dem Spiel stand, die Geschichte mit immer schnellerem Tempo ablief und beide Seiten – vor allem die Amerikaner – am Rand der Katastrophe improvisierten.» (Vorwort, S. 10). Joseph J. Ellis, Professor em. of history at Mount Holyoke College (Massachusetts) erzählt in diesem Buch die Ereignisse von Mai bis Oktober 1776 als Geschichte und versucht, die Handlungsoptionen so zu sehen, wie die die Akteure damals wahrnahmen. Er verbindet die politischen und die militärischen Ereignisse, weil sie zwei Seiten einer Geschichte sind und sich gegenseitig beeinflussten. Die Originalausgabe dieses Buchs erschien 2013 unter dem Titel «Revolutionary summer. The birth of independence».
Das Buch ist zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek vorhanden.

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek Zürich: Paul P. Mariani: China’s church divided. Bishop Louis Jin and the pos...
30/04/2026

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek Zürich: Paul P. Mariani: China’s church divided. Bishop Louis Jin and the post-Mao Catholic revival (Harvard University Press 2025).

Paul Mariani SJ, Edmund Campion, S.J., Professor of History an der Santa Clara University, behandelt in diesem Buch die Rolle des katholischen Bischofs Jin Luxian in der gespaltenen katholischen Kirche im Shanghai der 1980er Jahre.

Jin Luxian wurde 1916 in einer katholischen Familie in Shanghai geboren und trat 1938 in den Jesuitenorden ein. 1945 wurde er zum Priester geweiht. Nach Auslandsaufenthalten in Rom und Frankreich ab 1947 kehrte er 1951 nach China zurück. Er schloss sich der romtreuen «Untergrund-Kirche» an, nicht der «patriotischen» vom Staat anerkannten, und wurde 1955 für 27 Jahre inhaftiert.

Als der chinesische Katholizismus in den 1980er Jahren unter Deng Xiaoping einen Aufschwung erlebte, ohne dass diese Spaltung aufgehoben worden wäre, wurde Jin Luxian 1985 ohne vatikanische Genehmigung Weihbischof in der «patriotischen» Kirche, und 1988 Bischof von Shanghai. "Jin decided to keep his friends close but his enemies closer." (S. 2). Erst 2005 folgte eine Versöhnung mit dem Papst. Was hätte eine Ablehnung der Position in der patriotischen Kirche für Folgen gehabt? “The very heart of this book lies in the choices, compromises, and disappointments on both sides of the divide.” (S. 26). Ein Einblick in die Situation der katholischen Kirche in China in der 1980er Jahren kann helfen, ihre heutige Lage besser zu verstehen.

Das Buch ist zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek vorhanden.

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek: Hermann Kügler (Hg.): Gut alt werden: Ordensmenschen erzählen (Echter Verlag...
23/04/2026

Neu zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek: Hermann Kügler (Hg.): Gut alt werden: Ordensmenschen erzählen (Echter Verlag 2026)

Bin ich ein «Verdränger», «Verhandler» oder «Akzeptierer»? In den industrialisierten Ländern wird für viele Menschen die Lebensphase «Alter» immer länger. Wie kann man sich darauf vorbereiten, mit den Herausforderungen des Alters umzugehen und trotz zunehmender Einschränkungen Zufriedenheit zu finden?

Studien zeigen, dass Menschen im Alter Sinnerfahrung in der Natur und in der persönlichen Spiritualität finden können. Der Pastoralpsychologe Hermann Kügler SJ, der Herausgeber dieses Buches in der Reihe «Ignatianische Impulse», lässt Ordensmitglieder zwischen 77 und 94 Jahren zu Wort kommen, die ihr Leben mit der ignatianischen Spiritualität gestaltet haben.

Wenn es auch keine Patentrezepte gibt, so lassen sich in den verschiedenen Erfahrungen und Gedanken in diesem Buch Anregungen für die eigene Auseinandersetzung mit dem Alter finden. «Nicht jeder wird im hohen Alter ein Akzeptierer […] Trotzdem ist keiner dazu verurteilt, den Versuch nicht zu wagen.» (S. 91).

Das Buch ist zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek vorhanden.

23/04/2026
Die Jesuitenbibliothek Zürich wünscht Ihnen gesegnete Kartage und ein frohes Osterfest!Bitte beachten Sie unsere besonde...
01/04/2026

Die Jesuitenbibliothek Zürich wünscht Ihnen gesegnete Kartage und ein frohes Osterfest!
Bitte beachten Sie unsere besonderen Öffnungszeiten über Ostern:
Gründonnerstag, 02. April 2026: geöffnet von 10.00-16.00 Uhr
07.-10. April 2026: wegen Sanierungsarbeiten geschlossen
Wir freuen uns, Sie ab dem 14. April 2026 wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten bei uns begrüssen zu dürfen.

Die Illustration stammt aus: Neil MacGregor mit Erika Langmuir: Seeing salvation: Images of Christ in art (London: BBC, 2000). Das Buch ist zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek vorhanden.

Aus der Reihe «Buch im Gespräch» am 25.03.2026: Adrian Loretan: «Der demokratische Rechtsstaat. Zur Rechtskultur des Wes...
26/03/2026

Aus der Reihe «Buch im Gespräch» am 25.03.2026: Adrian Loretan: «Der demokratische Rechtsstaat. Zur Rechtskultur des Westens und der Westkirche» (Theologischer Verlag Zürich 2025).
Vielen Dank den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern unserer Veranstaltung zum Buch von Adrian Loretan! Adrian Loretan, emeritierter Professor für Kirchen- und Staatskirchenrecht an der Universität Luzern, diskutierte mit Francesco Papagni über zentrale Themen seines Buches. Die Pointe des Buches ist: Die Kirche hat den Rechtsstaat erfunden, ist dadurch aber auch selbst verpflichtet, ihre eigenen Ansprüche umzusetzen.
Das Buch ist zur Ausleihe in der Jesuitenbibliothek vorhanden, ist aber auch elektronisch open access verfügbar.

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Hirschengraben 74
Zürich
8001

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