Schenkzeit

Schenkzeit Ein Angebot der Stiftung gemeinsam im Alter. Wir engagieren uns für die soziale Teilhabe und Lebensqualität älterer Menschen in der Stadt Zürich.

Unsere Angebote sind kostenlos und stehen allen Seniorinnen und Senioren offen.

Zwei Männer. Viel Lebenserfahrung. Und der Wunsch nach einem guten Gegenüber.Aktuell suchen wir für zwei ältere Herren j...
02/09/2026

Zwei Männer. Viel Lebenserfahrung. Und der Wunsch nach einem guten Gegenüber.

Aktuell suchen wir für zwei ältere Herren je einen Mann, der Lust hat, ein kleines Stück Alltag mit ihnen zu teilen.

Der eine ist 92, nicht mehr ganz sicher auf den Beinen und mit dem Rollator unterwegs. Im Kopf dafür umso wacher: überzeugter Marxist, politisch interessiert, musikalisch, belesen – und mit einem grossen Rucksack voller Lebenserfahrung.

Er sucht keinen „Betreuer“, sondern einen geduldigen Begleiter. Einen Mann, mit dem er unterwegs sein, mal etwas erledigen, reden und diskutieren kann. Und mit dem man durchaus auch einmal unterschiedlicher Meinung sein darf.

Der andere ist 96, liebt Geschichte und Politik und verfügt über ein beeindruckend breites Wissen. Er würde sich freuen, wenn ihm jemand vorliest – und danach vielleicht genau dort weiterdiskutiert, wo das Buch aufhört. Und manchmal wäre auch eine kleine Runde mit dem Rollstuhl durchs Quartier schön.

Was beide suchen?

Einen Mann mit Interesse an Menschen. Einen guten Zuhörer und Gesprächspartner. Jemanden mit Humor und Neugier – und mit ein bisschen Zeit.

Etwa zwei Stunden alle zwei Wochen.

Vielleicht liest du das gerade und denkst:
Eigentlich könnte mir das richtig Spass machen.

Dann melde dich bei uns. Wir erzählen dir gerne mehr über die beiden Herren.

Und wer weiss: Vielleicht wartet da nicht einfach ein Ehrenamt auf dich, sondern eine Begegnung, bei der beide etwas mit nach Hause nehmen.

Zeit schenken. Geschichten teilen. Im Gespräch bleiben.

Die Vorschau zum Film «Frau Winkler verlässt das Haus» wirft Fragen auf, die uns bei Schenkzeit beschäftigen.Was passier...
12/08/2026

Die Vorschau zum Film «Frau Winkler verlässt das Haus» wirft Fragen auf, die uns bei Schenkzeit beschäftigen.

Was passiert, wenn Menschen in Betreuung und Pflege immer häufiger durch Technik oder Roboter ersetzt werden – weil Zeit fehlt, Fachkräfte fehlen, Ressourcen knapp sind?

Technologie kann unterstützen, entlasten und Sicherheit geben. Und sie wird in Zukunft wohl einen immer grösseren Platz einnehmen.

Doch wo liegt die Grenze?

Ein Roboter kann erinnern, organisieren, unterhalten und vielleicht sogar Gefühle erkennen.

Aber kann er Beziehung ersetzen?

Wer hört das Ungesagte?
Wer hält eine Hand?
Wer teilt einen Moment, ohne dass er einem Zweck dienen muss?

Wer berührt, wenn niemand mehr da ist, der berührt?

Bei Schenkzeit sind wir überzeugt: Gerade im Alter braucht es mehr als Versorgung.

Es braucht Begegnung. Nähe. Zugehörigkeit. Menschen, die Zeit schenken – und damit ein Stück gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.

Technik darf uns unterstützen.

Menschliche Beziehung sollte sie nicht ersetzen müssen.

Wir sind gespannt auf den Film – und auf die Diskussion darüber, wie wir in Zukunft miteinander alt werden wollen.



Firmvorschau:
Frau Winkler stürzt und wird zum Pflegefall. Ihre Tochter ist mit der Pflege überfordert und engagiert einen Pflegeroboter, mit dem sich Frau Winkler nach anfänglichem Widerstand gut versteht. Er kümmert sich perfekt und unterhält sie - allerdings soll er sie auch umbringen, wenn es ihr noch schlechter geht…

Offizieller "Frau Winkler verlässt das Haus" Trailer Deutsch German...

Eine Sommergeschichte: Wenn eine leise Stimme plötzlich zu strahlen beginnt.In diesen heissen Tagen fragen wir unsere Kl...
06/08/2026

Eine Sommergeschichte:
Wenn eine leise Stimme plötzlich zu strahlen beginnt.

In diesen heissen Tagen fragen wir unsere Klient:innen telefonisch, wie es ihnen geht und ob sie mit der Hitze zurechtkommen. Als Heidi Z., Jahrgang 1936, den Telefonhörer abnahm, klang ihre Stimme dünn und kraftlos. Sie verbringt viel Zeit allein. Doch kaum begann sie von ihrem Freiwilligen zu erzählen, veränderte sich ihre Stimme. „Er kommt regelmässig zu mir. Mit ihm kann ich über alles sprechen. Wirklich über alles.“ Plötzlich wurde Heidi munterer. Seit vier Monaten besucht sie ein Freiwilliger. Für sie ist das weit mehr als Abwechslung. „Er ist so ein lieber Mensch. Er hört mir zu und nimmt sich Zeit. Das tut mir gut.“

Vor Kurzem begleitete er sie beim Kauf eines neuen Rollators. Abgeholt wurde Heidi mit einem grossen SUV. „Als ich dieses riesige Auto gesehen habe, dachte ich: Wie soll ich da hineinkommen?“, erzählte sie lachend. „Aber irgendwie haben wir es geschafft. Das war vielleicht ein Theater!“

Im Fachgeschäft konnte Heidi verschiedene Rollatoren ausprobieren und selbst entscheiden, welches Modell am besten passt. „Ich durfte alle testen: vorwärts, rückwärts, bremsen – alles“, erzählte sie stolz. „Jetzt habe ich einen modernen Rollator. Und stellen Sie sich vor: Die Bremsen funktionieren sogar richtig!“ Man hörte, wie sehr sie sich freute – über den Rollator und darüber, diesen Moment nicht allein erlebt zu haben.

Auch an ihrem Geburtstag dachte er an sie. Aus den Ferien brachte er ihr ein grünes Steinarmband und eine Katzentasse mit. „Das Armband ist wunderschön. Und Katzen mag ich sowieso“, sagte Heidi. „Aus der Tasse trinke ich jeden Morgen meinen Kaffee. Dann denke ich daran, dass er sie extra für mich ausgesucht hat.“ Kleine Geschenke, die ihr viel bedeuten: Er hat an sie gedacht – während seiner Ferien.

Dann erzählte sie vom alten VW Käfer ihres Freiwilligen. Er habe ihr eine Ausfahrt versprochen. „Das können wir machen. Aber zum Einsteigen brauche ich einen Kran!“ Heidi lachte herzlich. „Und beim Aussteigen wahrscheinlich gleich noch einmal!“

Seit sie regelmässig besucht wird, geht es ihr psychisch deutlich besser. „Früher war ich sehr viel allein. Jetzt weiss ich: Da ist jemand, der wiederkommt. Jemand, der mich nicht vergisst. Es ist schön, mit einem lieben Menschen Zeit zu verbringen. Man muss nichts Besonderes machen. Reden, lachen, zusammen unterwegs sein – das reicht.“

Am Anfang des Telefonats war Heidis Stimme leise und müde. Während sie erzählte, wurde sie immer lebendiger. Am Ende klang sie voller Wärme und Lebenslust. Diese Geschichte zeigt, was Schenkzeit bewirken kann: Aus einem Besuch entsteht Vertrauen. Aus gemeinsamer Zeit entsteht Nähe. Und aus dem Gefühl, allein zu sein, wächst die Gewissheit: „Da ist jemand, der an mich denkt.“

Hinweis: Die Aussagen von Heidi sind sinngemäss wiedergegeben. Das Foto ist KI-generiert.

03/08/2026

♥️

«Das grösste Defizit, das wir in unserer Gesellschaft und in der Welt haben, ist ein Empathiedefizit.»Ein lesenswerter A...
30/07/2026

«Das grösste Defizit, das wir in unserer Gesellschaft und in der Welt haben, ist ein Empathiedefizit.»

Ein lesenswerter Artikel über Mitgefühl – und darüber, wie wichtig es ist, einander nicht aus dem Blick zu verlieren.

Eine inklusive Gesellschaft kennt keine Altersgrenze. Sie hört älteren Menschen zu, lässt sie teilhaben und sieht den Menschen mit seiner Geschichte, seinen Wünschen und Bedürfnissen.

Mit Schenkzeit setzen wir uns für Begegnungen auf Augenhöhe, Verbundenheit und echte Teilhabe ein. Denn Empathie beginnt dort, wo wir offen füreinander bleiben.

Unsere Autorin stellt erschrocken fest: Sie lässt die Nöte anderer nicht mehr an sich heran. Auf der Suche nach dem verlorenen Herz.

25/06/2026
Heute ist Tag der Nachbarschaft.Der Sommer ist da, und bereits jetzt wird es heiss. Gerade für ältere Menschen können ho...
29/05/2026

Heute ist Tag der Nachbarschaft.

Der Sommer ist da, und bereits jetzt wird es heiss. Gerade für ältere Menschen können hohe Temperaturen belastend sein.

Darum unsere Bitte: Fragt eure betagten Nachbar:innen, ob sie alles haben, ob sie Unterstützung brauchen oder ob ihr vielleicht etwas einkaufen könnt.

Manchmal ist es nur eine kleine Geste, ein kurzer Anruf, ein Klingeln an der Tür oder ein Glas Wasser, das zeigt: Du bist nicht allein.

Nachbarschaft bedeutet, aufeinander zu achten. Gerade an heissen Tagen. 🌞🌻

Eine Schenkzeit-Geschichte mitten aus dem Alltag.Anna-Chiara und Gerda zeigen, wie wertvoll geschenkte Zeit sein kann: u...
27/05/2026

Eine Schenkzeit-Geschichte mitten aus dem Alltag.

Anna-Chiara und Gerda zeigen, wie wertvoll geschenkte Zeit sein kann: unkompliziert, menschlich und verbindend.

Wir freuen uns sehr über den positiven Bericht zum Tag der Guten Tat.

Das Programm «Schenkzeit» der «Stiftung Gemeinsam im Alter» verbindet Jung und Alt in Zürich.

Der DOK-Film des Schweizer Fernsehens zeigt eindrücklich, was Freiwilligenarbeit bewirken kann.In der Schweiz werden jed...
05/05/2026

Der DOK-Film des Schweizer Fernsehens zeigt eindrücklich, was Freiwilligenarbeit bewirken kann.

In der Schweiz werden jedes Jahr rund 590 Millionen Stunden Freiwilligenarbeit geleistet. Hinter dieser grossen Zahl stehen unzählige kleine und grosse Gesten: Zeit schenken, zuhören, begleiten, unterstützen, da sein.

Auch bei Schenkzeit durften wir 2025 erleben, wie wertvoll dieses Engagement ist: Unsere Freiwilligen haben insgesamt 4’950 Stunden Zeit geschenkt.
Das sind 4’950 Stunden Begegnung.
4’950 Stunden Zuhören.
4’950 Stunden Nähe, Aufmerksamkeit und Menschlichkeit.

Vielleicht ist genau das etwas vom Wertvollsten für eine Gesellschaft: dass Menschen bereit sind, füreinander etwas beizutragen. Nicht laut, nicht spektakulär, aber tragend.

Ein grosser Dank an alle, die sich einsetzen.

Sie sind unbezahlt, aber unbezahlbar: Menschen, die sich freiwillig engagieren und ihre Freizeit in den Dienst von anderen stellen. «DOK» begleitet drei von ihnen bei ihrer freiwilligen Arbeit, zeigt ihren Antrieb und ihre Hindernisse. Sei es beim Sportclub, im Sterbehospiz oder für den Kampf geg...

«Unsere» Barbara erzählt im heutigen Tages-Anzeiger, was Freiwilligenarbeit bei Schenkzeit für sie bedeutet und was sie ...
05/05/2026

«Unsere» Barbara erzählt im heutigen Tages-Anzeiger, was Freiwilligenarbeit bei Schenkzeit für sie bedeutet und was sie in 23 Jahren Begleitung alles erlebt hat.

Solche Geschichten zeigen, wie wertvoll geschenkte Zeit sein kann, für ältere Menschen, aber auch für jene, die Zeit schenken.

Wer sich vorstellen kann, ebenfalls etwas Zeit zu schenken, darf sich sehr gerne bei uns melden. Wir freuen uns über Verstärkung in unserem Freiwilligenteam.

Und wer Angehörige, Nachbar:innen oder Bekannte im höheren Alter kennt, die sich über regelmässige Besuche und persönliche Begegnungen freuen würden, darf unser Angebot gerne weitersagen.

Schenkzeit. Zeit, die verbindet.

Adresse

Rüdigerstrasse 17
Zürich
8045

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00

Telefon

+41442842040

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