MVZ - Mittelschullehrpersonenverband ZH

MVZ - Mittelschullehrpersonenverband ZH Der MVZ setzt sich auf allen möglichen Ebenen für attraktive Arbeitsbedingungen an Zürcher Mittelschulen ein – sowohl jetzt, als auch in Zukunft.

Der Mittelschullehrpersonenverband ZH, kurz MVZ, ist der einzige nichtstaatliche und deshalb unabhängige Verband, der die Mittelschullehrpersonen des Kantons Zürich gegenüber dem Mittelschul- und Berufsbildungsamt und dem Regierungsrat vertritt. Wir sind überzeugt, dass nur so das hohe Bildungsniveau unserer Mittelschülerinnen und Mittelschüler auf die Dauer gesichert ist. Dank einem weitgefächerten Netzwerk gelingt es dem MVZ sich auf kantonaler und nationaler Ebene entschlossen für bildungspolitische und finanzpolitische Anliegen der Zürcher Mittelschulen sowie für attraktive Anstellungs- und Arbeitsbedingungen der Zürcher Mittelschullehrpersonen einzusetzen. Dank der breiten Unterstützung von über 1'400 Mitgliedern erhalten wir für unsere Anliegen angemessenes Gehör und werden als Diskussions- und Verhandlungspartner ernstgenommen und bei wichtigen Entscheiden einbezogen. Dank unserer Unabhängigkeit sind wir auch in der Lage gewerkschaftliche Forderungen zu stellen und zusammen mit unseren Partnervereinen Löhne und Arbeitsbedingungen offen zu thematisieren.

Der MVZ möchte keine Kleidervorschriften an Schulen und schliesst sich diesbezüglich sowie bezüglich religiöser Symbole ...
01/09/2026

Der MVZ möchte keine Kleidervorschriften an Schulen und schliesst sich diesbezüglich sowie bezüglich religiöser Symbole dem Postitionspapier des LCH an: "In der Schulpraxis verzichten Lehrpersonen an öffentlichen Schulen generell auf sichtbare religiöse Symbole" (Link zum Positionspapier in den Kommentaren)

Zürcher Lehrerinnen wie Schülerinnen sollen das Kopftuch ablegen, sobald sie in der Schule sind.

Qualitativ hohe Bildung gibt es nur mit hinreichend guten Bedingungen für die Lehrpersonen. Gerade für die anspruchsvoll...
17/08/2026

Qualitativ hohe Bildung gibt es nur mit hinreichend guten Bedingungen für die Lehrpersonen. Gerade für die anspruchsvolle Aufgabe der Klassenlehrperson haben Aufwand und Erwartungen in den letzten Jahren enorm zugenommen.

Damit auf der Volksschule Klassenlehrpersonen die notwendige Zeit für ihre zugleich aufwändige wie anspruchsvolle Aufgabe erhalten, braucht es ein «Ja» am 27. September. https://mvz.ch/medienmitteilungen

Die Arbeit für die Klassenlehrpersonen hat zugenommen, es ist an der Zeit, dass die Klassenlehrpersonen für die Klassenf...
08/07/2026

Die Arbeit für die Klassenlehrpersonen hat zugenommen, es ist an der Zeit, dass die Klassenlehrpersonen für die Klassenführung, Elterngespräche und vor allem für die Schülerinnen und Schüler mehr Zeit zur Verfügung gestellt bekommen.

Heute lancieren wir unsere Kampagne für den Lehrpersonal-Kompromiss!

Denn: Gute Schule braucht Zeit. Sie lebt nicht nur vom Unterricht, sondern auch von dessen Vor- und Nachbereitung sowie der Betreuung der Schülerinnen und Schüler. Mit dem Lehrpersonal-Kompromiss wird der tatsächliche Arbeitsaufwand der Lehrpersonen besser abgebildet. Diese Investition stärkt die Volksschule und kommt Kindern, Eltern, Schulen und der Zürcher Wirtschaft zugute. Deshalb: Ja zum Lehrpersonal-Kompromiss!

Unterstützt du die Kampagne?
➡️ https://lehrpersonal-kompromiss.ch/

Weiterhin drei Lektionen Sport pro Woche!
17/06/2026

Weiterhin drei Lektionen Sport pro Woche!

Bewegungsmangel kostet die Schweiz jährlich rund 1,7 Milliarden Franken. Trotzdem soll die einzige gesetzliche Garantie für Sportunterricht fallen.

Im Rahmen des Projekts «Entflechtung 2027» soll die bundesrechtliche Mindestvorgabe für Wochenlektionen im Sport gestrichen werden. Was harmlos klingt, hätte weitreichende Folgen: Ein Flickenteppich zwischen den Kantonen, sinkende Investitionen in Sportinfrastruktur und Lehrpersonal — und am Ende weniger Bewegung für über eine Million Kinder und Jugendliche.

Eine breite Allianz aus LCH, SVSS, SER und weiteren Organisationen lehnt die Streichung entschieden ab. Denn ohne diese Vorgabe entscheiden künftig Sparprogramme darüber, wie viel Sport unsere Kinder und Jugendlichen haben.

Die Konsultationsphase ist die Gelegenheit, ein klares Signal zu setzen. Jetzt die Petition unterzeichnen: www.openpetition.org/hvwbl

Alle plappern es nach wie stochastische Papageien, doch woher will man eigentlich wissen, dass das neue Schwerpunktfach ...
17/06/2026

Alle plappern es nach wie stochastische Papageien, doch woher will man eigentlich wissen, dass das neue Schwerpunktfach "Französisch & Geschichte" ein Nischenangebot sein wird? Es wurde ja noch nie angeboten.
Der MVZ bedauert, dass die Scherpunktfächer "Griechisch & Philosophie", "Russisch & Geschichte" sowie "Französisch & Geschichte" jeweils bloss an zwei Schulen angeboten werden sollen.

Die Kritik an der Umgestaltung der Zürcher Gymnasien war heftig. Jetzt zeigt sich: Auch nach 2029 werden Schwerpunkte zur Wahl stehen, die kaum nachgefragt werden dürften.

Baustellen sind ärgerlich – sie erschweren den Alltag, machen Lärm, nötigen uns zu Umwegen und verursachen Verspätungen....
21/02/2026

Baustellen sind ärgerlich – sie erschweren den Alltag, machen Lärm, nötigen uns zu Umwegen und verursachen Verspätungen. Sie sind nicht immer genug umsichtig geplant, kosten viel Geld und Nerven, haben Verzögerung und wenn alles fertig gebaut ist, treten die ersten Baumängel zu Tage… Martin Werlen wirft einen anderen Blick auf Baustellen. Trotz der täglichen Beschwernissen versucht Werlen Baustellen auch positiv zu sehen, nämlich von dem Resultat her, dass sie schliesslich bringen werden; gleichzeitig macht er darauf aufmerksam, dass Baustellen – konkret und im übertragenen Sinn – zu unserem Leben gehören: Wir können uns darüber ärgern, wir können sie aber auch als Ermutigung nehmen, zum Besseren unterwegs zu sein.
Weil die Schülerzahlen wachsen und weil einige Kantonsschulgebäude renovationsbedürftig sind, gibt es an den Zürcher Mittelschulen zurzeit einige Baustellen. Das Gymnasium ist zurzeit aber auch im übertragenen Sinn eine Baustelle: Mit dem Projekt «WegZH» soll das Gymnasium auf das neue Maturitätsanerkennungsreglement und den neuen Rahmenlehrplan hin umgebaut werden. Der Umbau ist notwendig: Das alte Maturitätsanerkennungsreglement von 1995 (!) ist längstens noch bis Juli 2032 gültig. Das neue will sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen.
Im Ganzen Reform- und Umbauprozess kann die Perspektive, Baustellen als Ermutigung zu sehen, provokativ sein. Als lebensweisheitlicher Ratschlag für eine gesunde Psychohygiene kann sie uns aber auch Rückenwind geben, wenn wir versuchen, die vielen Baustellen an den Kantonsschulen und insbesondere die Baustelle Gymnasium im Rahmen von WegZH immer wieder auch von dem Ziel her zu sehen, das wir gemeinsam erreichen wollen: Ein modernes Gymnasium als zukunftsfähigen Ausbildungsgang mit attraktiven neuen Schwerpunktfächer – eine Antwort auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Massgeblich dafür wird in erster Linie der Unterricht sein, die Strukturen sind sekundär. WegZH ist in jedem Fall die Chance unseren Unterricht im Hinblick auf aktuelle und zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen weiterzuentwickeln – und diese Chance sollten wir nutzen.

🔨 «Eine Baustelle kann man nicht allein bewältigen»

Drei Jahre lang war die Propstei St. Gerold eine Baustelle. Für den Benediktiner Martin Werlen wurde diese Zeit zum Sinnbild für Kirche und Leben. Statt die Bauarbeiten als Störung auszublenden, integrierte er sie bewusst in seine Seminare – und machte Entwicklung sichtbar und erlebbar.

Im Interview erklärt Werlen, weshalb das Bild der «Baustelle» treffender ist als jenes vom «Haus voll Glorie». Eine Baustelle fordert heraus, genau hinzuschauen, Probleme zu benennen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Ob Missbrauchskrise, Reformstau oder die Stellung der Frau in der Kirche – entscheidend sei, Baustellen als solche wahrzunehmen, ohne vorschnell einfache Antworten zu liefern.

«Lärm und Schmutz sind kein Wert an sich», sagt Werlen, «aber im Hinblick darauf, dass daraus etwas Besseres wird, nehmen wir das in Kauf.» Entwicklung entsteht dort, wo Menschen Verantwortung teilen und als Team unterwegs sind.

👉 Jetzt lesen: www.pfarrblattbern.ch/artikel/eine-baustelle-kann-man-nicht-allein-bewaeltigen

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