ICZ Bibliothek

ICZ Bibliothek Die Israelitische Cultusgemeinde Bibliothek in Zürich. www.breslauersammlung.com

Von Othello zu ItielDie allererste Übersetzung von Shakespeare ins Hebräische, die sich in unserer Breslauer Sammlung be...
31/08/2026

Von Othello zu Itiel
Die allererste Übersetzung von Shakespeare ins Hebräische, die sich in unserer Breslauer Sammlung befindet, war mehr als nur eine Übersetzung.
Sie war eine Absichtserklärung, mit der sich eine sich erneuernde Sprache ihren rechtmässigen Platz in der westlichen Kultur zu erobern und diese sich anzueignen versuchte.
Zugleich war sie das persönliche Projekt eines hebräischen Übersetzers, der zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist.
Neuer Beitrag in unserem Bibliotheksblog.
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Anlässlich des Internationalen Hundetags möchten wir euch an unsere Ausstellung „Koschere Hunde” erinnern, die im vergan...
26/08/2026

Anlässlich des Internationalen Hundetags möchten wir euch an unsere Ausstellung „Koschere Hunde” erinnern, die im vergangenen Jahr stattfand. Wir haben zahlreiche Beiträge zum Thema der besonderen Verbindung zwischen Juden und Hunden verfasst. Ihr findet sie in den untenstehenden Kommentaren.

Brechts jüdische Frau:Bertolt Brecht, dessen 70. Todestag wir in diesen Tagen begehen, zählt zu den bedeutendsten Dichte...
14/08/2026

Brechts jüdische Frau:
Bertolt Brecht, dessen 70. Todestag wir in diesen Tagen begehen, zählt zu den bedeutendsten Dichtern und Dramatikern des 20. Jahrhunderts.
Bekannt ist er vor allem für seine kompromisslose antifaschistische Haltung, die ihn zu einem der schärfsten Gegner des Nationalsozialismus machte.
Dennoch wurde und wird ihm immer wieder vorgeworfen, er habe sich nicht entschieden genug gegen den Antisemitismus positioniert und die Verbrechen an den Juden während des Holocaust weitgehend ausgeblendet.
Ausgehend von seiner Ehe mit der jüdischen Frau, der Schauspielerin Helene Weigel, sowie seines gleichnamigen Theaterstücks „Die jüdische Frau“ beleuchten wir diese Vorwürfe in einem neuen Beitrag im Bibliotheksblog genauer.
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Die Odyssee und die Bibel:Da die „Odyssee” dank ihrer Verfilmung derzeit in aller Munde ist, ist es vielleicht ein guter...
30/07/2026

Die Odyssee und die Bibel:
Da die „Odyssee” dank ihrer Verfilmung derzeit in aller Munde ist, ist es vielleicht ein guter Zeitpunkt, um über ein Buch zu sprechen, das vor genau 80 Jahren in Bern erschienen ist.
Der deutsch-jüdische Sprach- und Literaturwissenschaftler Erich Auerbach verfasste sein Werk „Mimesis” im türkischen Exil.
Der von ihm angestellte Vergleich zwischen Homers „Odyssee” und der jüdischen Bibel dürfte auch heute noch von Interesse sein.
Neuer Beitrag im Bibliotheksblog.
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In einem unserer Bibliotheksbücher haben wir einen alten Wunschzettel gefunden. Heute können Sie uns Ihre Wünsche entwed...
27/07/2026

In einem unserer Bibliotheksbücher haben wir einen alten Wunschzettel gefunden.
Heute können Sie uns Ihre Wünsche entweder hier, per E-Mail oder am besten persönlich mitteilen.

An Tisha beAv, einem der traurigsten Tage im jüdischen Kalender, erhalten persönliche Tragödien oft eine besonders berüh...
22/07/2026

An Tisha beAv, einem der traurigsten Tage im jüdischen Kalender, erhalten persönliche Tragödien oft eine besonders berührende symbolische Bedeutung.
Eine solche Familiengeschichte entspringt einem alten Siddur aus unserer Bibliothek, der einst als Bar-Mitzwa-Geschenk überreicht wurde.
Das tragische Ereignis liegt genau ein Jahrhundert zurück.
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Hebräisch in der Schweiz?Dass die Schweiz ein mehrsprachiges Land ist, ist bekannt. Weniger bekannt ist jedoch, dass ber...
09/07/2026

Hebräisch in der Schweiz?
Dass die Schweiz ein mehrsprachiges Land ist, ist bekannt. Weniger bekannt ist jedoch, dass bereits vor 100 Jahren eine weitere, unerwartete Sprache versucht hat, sich hier einen Platz zu erobern.
Ein kleines, seltenes Büchlein aus dem Jahr 1926 aus unserer Bibliothek zeigt, wie bedeutend Hebräisch in der Geschichte der Schweiz war – und umgekehrt.
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Ein Schuss ins LeereVor 90 Jahren hallte ein Schuss durch die Schweiz.Für den jüdischen Schützen war es der letzte verzw...
02/07/2026

Ein Schuss ins Leere
Vor 90 Jahren hallte ein Schuss durch die Schweiz.
Für den jüdischen Schützen war es der letzte verzweifelte Versuch, die Welt aufzurütteln und die Aufmerksamkeit auf die schreckliche Lage der Juden im Dritten Reich zu lenken.
Dabei handelte es sich jedoch nicht um ein Attentat, sondern um einen Selbstmord.
Der jüdische Journalist Stefan Lux nahm sich am 2. Juli 1936 vor der Generalversammlung des Völkerbunds in Genf das Leben.
Warum ist er in Vergessenheit geraten?
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27/06/2026

Der Bibliothekar Oded Fluss hat in der ICZ-Bibliothek ein vergessenes Büchlein aus dem Jahr 1933 aufgestöbert: ein Dokument des Kibbuz Hanoar, des ersten zionistischen Zeltlagers in den Schweizer Alpen bei Flims im Kanton Graubünden. Was daran fesselt, sind die Stimmen der Jugendlichen selbst – über Nachtwachen, Ivrit- Stunden, Pflichtgefühl und Palästina. Eva W. aus Zürich schreibt, die Arbeit gelte Palästina. Elischewa aus Frankfurt trauert an Tischa Beaw mit halb hochgezogener Fahne. Viele von ihnen sollten wenige Jahre später nicht mehr in Ferienlagern landen.

Zu lesen in der neuen Ausgabe von tachles: https://www.tachles.ch/epaper/tachles/26-juni-2026-26-jahrgang-ausgabe-26

Zeit für Klage und Zeit für TanzEin handgeschriebenes Dokument, das im Einband eines Buches entdeckt wurde, schildert di...
25/06/2026

Zeit für Klage und Zeit für Tanz
Ein handgeschriebenes Dokument, das im Einband eines Buches entdeckt wurde, schildert die freudigen Momente und tragischen Verluste von drei Generationen einer jüdischen Familie im 19. Jahrhundert. Erfahren Sie, wie Papiermangel die Buchseiten zum Tagebuch eines bedeutenden jüdischen Arztes machte und welche berührenden Schicksale die Notizen nach fast 150 Jahren enthüllen. Lesen Sie den neuen Beitrag im Bibliotheksblog.
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