Fluglärmforum Süd

Fluglärmforum Süd Das Fluglärmforum Süd ist die Plattform der Gemeinden und Städte im Süden des Flughafens Zürich

Plattform der Städte und Gemeinden im Süden des Flughafens Zürich

Fluglärmforum Süd prüft Einsprache und Mustervorlage für Einsprachen der BevölkerungDas Fluglärmforum Süd, Plattform der...
15/01/2026

Fluglärmforum Süd prüft Einsprache und Mustervorlage für Einsprachen der Bevölkerung

Das Fluglärmforum Süd, Plattform der Städte und Gemeinden im Süden des Flughafens, nimmt mit Bedauern zur Kenntnis, dass der Flughafen Zürich im neu aufgelegten Betriebsreglement 2014/2017 Südstarts geradeaus bei Bise beantragt. Das Fluglärmforum Süd prüft nun die umfangreichen Unterlagen und behält sich vor, den Rechtsweg zu beschreiten. Sollte dies der Fall sein, stellen die Städte und Gemeinden der interessierten Bevölkerung eine entsprechende Mustereinsprache zur Verfügung.

Südstarts geradeaus verringert Sicherheit

Die Südstarts geradeaus stellen für die ganze Flughafenregion ein grosses Risiko dar. Sie sind aufgrund der Flugroute und des Absturzrisikos nicht vertretbar. Es gibt kein anderes neues Abflugverfahren, das mehr Menschen dermassen stark belastet. Der Süden des Flughafens ist die dichtest besiedelte Region rund um den Flughafen und in der Schweiz.

Uster dürfte neu stark betroffen sein

Auch wenn das Südstart geradeaus-Verfahren als Instrument zur Steigerung der Sicher-heit dargestellt wird: Sicherer sind Starts und Landungen im Süden in keiner Weise an-gesichts der hohen und weiterwachsenden Bevölkerungsdichte. Dies betrifft nicht nur den Ballungsraum unmittelbar im Süden des Pistensystems, sondern auch das Gebiet der Stadt Uster. Einzelne Quartiere von Uster sind von den Südanflügen tangiert. Mit den Südstarts geradeaus und der Abflugvariante über Uster dürfte für die drittgrösste Stadt im Kanton Zürich eine ganz neue Situation entstehen.

Wann herrscht wo Bise?

Genau zu prüfen gilt es insbesondere im revidierten Betriebsreglement, welche Kriterien zur Anwendung kommen, wenn Bise herrscht und ab welcher Windstärke Südstarts geradeaus überhaupt wie lange geflogen werden können.

Fluglärmforum Süd prüft Einsprache und Mustervorlage für Einsprachen der Bevölkerung

19/09/2025

Fluglärmforum Süd enttäuscht – Südstarts geradeaus bleiben im SIL-Objektblatt

Fluglärmforum Süd behält sich den Rechtsweg vor,
wenn das Betriebsreglement aufgelegt wird

Bundesrat bestätigt Südstarts geradeaus im SIL-Objektblatt trotz starkem Widerstand aus der Bevölkerung und den betroffenen Städten und Gemeinden im Süden des Flughafens. Rechtsweg erst mit Auflage des überarbeiteten Betriebsreglements möglich.

Wie unter anderem vom Fluglärmforum Süd gefordert, hat der Bundesrat das SIL-Objektblatt überarbeitet. An der grundsätzlichen Option von Südstarts geradeaus bei Bise hält der Bundesrat leider fest. Südstarts geradeaus bei Nebel ordnet er planungsrechtlich jedoch als «Zwischenergebnis» ein, also eine Vormerkung für die nächste Überarbeitung des SIL-Objektblatts. Dennoch bedeutet dies schon heute planungsrechtliche Einschränkungen.

Das Fluglärmforum Süd wird nun im Detail prüfen, welche Auswirkungen die Festlegungen für die dicht besiedelte Region im Süden des Flughafens haben könnten. Insbesondere im Bereich des Nachtfluglärms und der möglichen Routenführung bei Südstarts geradeaus sowie bei der Definition, was eine Bisenlage ist, ergeben sich zahlreiche Fragen.

Das SIL-Objektblatt kann auf dem Rechtsweg nicht zur Überprüfung zurückgewiesen werden. Die Umsetzung der nun festgelegten Rahmenbedingungen erfolgen in einer Neuauflage des Betriebsreglements des Flughafens Zürich. Hier steht der Rechtsweg für die betroffene Bevölkerung und die Städte und Gemeinden offen.

10/12/2024

Revidiertes SIL-Objektblatt Flughafen Zürich aufgelegt:

Ein Schritt vorwärts in der Lärmbekämpfung, zwei Schritte zurück beim Schutz der Bevölkerung im Süden des Flughafens

Die durch das Bundesverwaltungsgericht erzwungene Revision des SIL-Objektblatts zeigt, dass der Widerstand von Städten und Gemeinden Wirkung zeigt. Das Ergebnis sind verschiedene neue Massnahmen im SIL-Objektblatt, welche den Nachtfluglärm reduzieren sollen. Erstmals hält der Bund zudem erfreulicherweise fest, dass die geplanten Pistenverlängerungen nicht zur Kapazitätssteigerung verwendet werden dürfen, bevor der Verspätungsabbau funktioniert und die zulässigen Lärmgrenzwerte insbesondere in der Nacht eingehalten werden.

Das Fluglärmforum Süd prüft nun im Detail die neu vorgeschlagenen Massnahmen und wird bis Februar 2025 entsprechend Stellung nehmen. Einen Schwerpunkt werden dabei auch die unverändert im SIL-Objektblatt geplanten Südstarts geradeaus bilden. Sie sind für den Süden des Flughafens ein Worst-case Szenario, welches es mit allen politischen und juristischen Mitteln zu verhindern gilt. Das Fluglärmforum Süd widerspricht dem Eindruck im begleitenden Bericht, dass Südstarts geradeaus den Lärmabdruck des Flughafens verkleinern würden. Im Gegenteil: Die Menschen in Oerlikon, Schwamedingen, Gockhausen, im Zollikerberg, in Zumikon, aber auch die Region um Uster würden mit Südstarts geradeaus tagsüber wesentlich stärker belastet werden.

Das heute vom BAZL (Bundesamt für Zivilluftfahrt) veröffentlichte und längst überfällige überarbeitet SIL-Objektblatt versucht, die Südstarts geradeaus bei Bise zu zementieren. «Dass mit Südstarts geradeaus tagsüber über eines der dichtest besiedelten Gebiete der Schweiz der Lärmabdruck des Flughafens verkleinert würde, ist unwahrscheinlich», erklärt Sascha Ullmann, Präsident des Fluglärmforums Süd und Gemeindepräsident von Zollikon. Im Gegenteil: Die Menschen in Oerlikon, Schwamedingen, Gockhausen, im Zollikerberg und in Zumikon, aber auch die Region um Uster würden mit Südstarts geradeaus tagsüber wesentlich stärker belastet werden. «Tagsüber» ist dabei ein relativer Begriff. Das SIL-Objektblatt bestätigt, dass anstatt der Südanflüge am Morgen in Zukunft Südstarts geradeaus auch in der sensiblen Randstunde von 6 bis 7 Uhr frühmorgens geflogen würden. Gerade bei Nebel können heute Hunderttausende von Menschen im Süden jeweils durchatmen, weil dann aus technischen Gründen meist keine Südanflüge stattfinden. Noch sind die Südstarts geradeaus weit entfernt von der Umsetzung: Neben dem SIL-Objektblatt müssen sie dereinst auch im Betriebsreglement verankert und von allen Instanzen, inklusive der bundesgerichtlichen Stufe, gutgeheissen werden.

Eidg. Kommission für Lärmbekämpfung zieht Schraube bei den Fluglärm-Grenzwerten anJean-Marc Wunderli, bis vor kurzem Prä...
20/06/2024

Eidg. Kommission für Lärmbekämpfung zieht Schraube bei den Fluglärm-Grenzwerten an

Jean-Marc Wunderli, bis vor kurzem Präsident der vom Bundesrat eingesetzten eidg. Kommission für Lärmbekämpfung (EKLB), sprach als Hauptreferent an der Behördenveranstaltung des Fluglärmforums Süd in Dübendorf Klartext: Die Exper¬ten der EKLB empfehlen für Flughäfen deutlich strengere Belastungsgrenzwerte tagsüber und einen zusätzlichen 1 Stunden-Leq-Grenzwert in der sensiblen Mor¬genstunden von 6 bis 7 Uhr. An der Podiumsdiskussion mit Nationalrätin Marionna Schlatter (Grüne, ZH) und Sascha Ullmann, Präsident des Fluglärmforums Süd, war man sich einig: Leq-Anpassungen sind zum Schutz der Flughafenbevölkerung dringend, auch wenn dies Auswirkungen auf die Entwicklung der Flughafen-Re¬gion hätte.

Die EKLB-Empfehlungen sind bereits beinahe drei Jahre alt. Zwischenzeitlich hat der Bundesrat einen ergän¬zenden Bericht über die wirtschaftlichen und gesundheitsökonomischen Auswirkungen einer Leq-Anpassung in Auftrag gegeben. Diese Resultate sind noch nicht veröffentlicht. «Spannend wird sein, welche Kosten der zweite Bericht ausweisen wird, die im stark belasteten Gesundheitssystem aufgrund von Lärm entstehen. Denn Fluglärm hat erwie¬senermassen gesundheitliche Folgen, insbesondere in der Nacht», erklärte Sascha Ullmann als Präsident des Fluglärmforums Süd. Darum, so Ullmann, habe die Verringe¬rung der Zahl der An- und Abflüge am späten Abend aufgrund von Verspätungen für alle Organisationen rund um den Flughafen höchste Priorität.

Für Nationalrätin Marionna Schlatter ist klar, dass eine Anpassung von Lärmgrenzwerten hohes politisches Sprengpotential hat. Sie zeigte sich erstaunt darüber, dass dabei die Polarisierung zwischen rechts und links in Lärmfragen zunimmt. Die Lärmbekämpfung dürfe nicht zur ideologischen Frage verkommen, so Schlatter, sondern solle die Bevölke¬rung, welche darunter auch gesundheitlich leidet, in den Mittelpunkt stellen.

https://fluglaermforum.ch/medieninformationen/f/eklb-zieht-schraube-bei-den-fluglärm-grenzwerten-an

Überraschend knapper Pistenverlängerungsentscheid der KEVU – Flughafen muss nachbessern, wenn er die Bevölkerung überzeu...
31/03/2023

Überraschend knapper Pistenverlängerungsentscheid der KEVU – Flughafen muss nachbessern, wenn er die Bevölkerung überzeugen will

Mit 8 zu 7 Stimmen genehmigt die KEVU die Regierungsratsvorlage zu den geplanten Pistenverlängerungen. Das knappe Ergebnis ist überraschend und verspricht eine spannende Debatte im Zürcher Kantonsrat. Das Fluglärmforum Süd, die Behördenorganisation der Gemeinden und Städte im Süden des Flughafens, steht Pistenverlängerungen unter einer Bedingung positiv gegenüber: Die verbindliche Regelung, dass die Bevölkerung rund um den Flughafen mit den baulichen Anpassungen entlastet wird. Diese Haltung hat eine Kommissionminderheit vertreten, welche die Vorlage der Regierung nicht genehmigen wollte. Weitere Forderungen aus der Kommission nach verbindlichen Zusagen zu Verspätungsabbau und Kapazitätsausbau müssen ernst genommen werden. Ohne diese Absicherungen dürften die Pistenverlängerungen spätestens in der Volksabstimmung einen schweren Stand haben.

Überraschend knapper Pistenverlängerungsentscheid der KEVU – Flughafen muss nachbessern, wenn er die Bevölkerung überzeugen will

Pistenverlängerungen am Flughafen Zürich sind nur mehrheitsfähig, wenn sie zu weniger An- und Abflügen am Abend führen. ...
09/02/2023

Pistenverlängerungen am Flughafen Zürich sind nur mehrheitsfähig, wenn sie zu weniger An- und Abflügen am Abend führen. Flughafen muss entsprechend nachbessern und verbindlich eine Kapazitätserhöhung ausschliessen.

Medieninformation vom 9. Februar 2023 https://fluglaermforum.ch/medieninformationen/f/medieninformation-vom-9-februar-2023 via

Flughafen muss bei den geplanten Pistenverlängerungen nachbessern und verbindlich eine Kapazitätserhöhung ausschliessen

Starmediator der süddeutschen Landkreise wirft das Handtuch. Kein Wunder, denn wer wurde schon involviert?   und   haben...
18/01/2022

Starmediator der süddeutschen Landkreise wirft das Handtuch. Kein Wunder, denn wer wurde schon involviert? und haben es in der Hand, einen Neuanfang mit Deutschland zu finden credits to

Die Eidg. Kommission für Lärmbekämpfung (EKLB), welche den Bundesrat berät, empfiehlt dringend Verschärfungen der Lärmgr...
09/12/2021

Die Eidg. Kommission für Lärmbekämpfung (EKLB), welche den Bundesrat berät, empfiehlt dringend Verschärfungen der Lärmgrenzwerte am Tag und in der Nacht. Die Bevölkerung rund um den Flughafen freut's - aber nur, wenn sich der Bundesrat umgehend an die Umsetzung macht. Leq-Anpassungen wirken sich unmittelbar aus.

Die Empfehlungen der EKLB bestätigen die jahrealten Forderungen des Fluglärmforums Süd nach Überarbeitung der Leq-Vorschriften. Ja, es wird Konsequenzen haben und kompliziert werden. Der Schutz der Bevölkerung soll jedoch höher gewichtet werden als die Wahrung des Status quo für den Flughafen.

Klar ist: Der Bund steht in der Flughafenpolitik vor einem Scherbenhaufen. Nicht nur wegen den heute bekannt gewordenen EKLB-Empfehlungen. Auch beim Betriebsreglement harzt es gewaltig. Nachdem unlängst auch das Genehmigungsverfahren für das (neue!) Betriebsreglement 2017 sistiert worden ist und die Begründung des Bundesverwaltungsgericht eine Anpassung des SIL notwendig macht, kann demnach das derzeit gültige Objektblatt nicht (mehr) als Grundlage für eine Genehmigung des BR 2017 dienen.

"Wie weiter?", fragen sich die Beobachter.

Simonetta Sommaruga, Umweltministerin, stellt sich schützend vor das Bundesamt für Zivilluftfahrt: Ihr Departement, das ...
21/09/2021

Simonetta Sommaruga, Umweltministerin, stellt sich schützend vor das Bundesamt für Zivilluftfahrt: Ihr Departement, das UVEK, tritt nicht auf Aufsichtsbeschwerde des Fluglärmforums ein.

Dabei werden am Lärmschutzbestimmungen täglich verletzt. Wer hat die Aufsicht? Das BAZL.

Das Fluglärmforum Süd ist die Plattform der Gemeinden und Städte im Süden des Flughafens Zürich, es setzt sich zum Ziel, mit allen politischen und rechtlichen Mitteln die widerrechtlichen und schädlichen Südanflüge zu stoppen und Südabflüge zu verhindern, welche weite Gebiete des Zürcher ...

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