15/06/2026
Außergewöhnliche Einblicke an unserer Schule ❄️🔥
Vor kurzem gab's auf dem Schulgelände mal ein ganz ungewöhnliches Bild: Ein Abschnitt der bestehenden Nahwärmeleitung wurde gezielt eingefroren, um die Schule sicher an ein neues Leitungsstück anzuschließen. Ein Verfahren, das es in dieser Form nicht alle Tage zu sehen gibt. 👀
Hintergrund: Beim Brand des Schulschwimmbades vor einigen Jahren wurde leider auch die Heizungsanlage stark beschädigt. Seitdem lief der Betrieb über eine Notheizung.
Mit dem erfolgreichen Umschluss kann die Schule nun von der deutlich näher gelegenen Energiezentrale III 🍃versorgt werden. Das ist ein wichtiger Meilenstein und zugleich der erste Schritt zurück in den regulären Betrieb der Heizungsanlage.
💡Was passiert beim sogenannten „Rohrfrostverfahren“?
Kurz gesagt wird die Leitung an einer bestimmten Stelle künstlich so stark heruntergekühlt, dass das darin enthaltene Wasser gefriert. Dadurch entsteht im Rohr ein stabiler „Eispfropfen“, der wie ein natürlicher Verschluss wirkt. So kann die Leitung an anderer Stelle geöffnet und umgebaut werden, ohne das gesamte System entleeren zu müssen. Das spart Zeit und sorgt für einen möglichst unterbrechungsarmen Betrieb. Nur wenige spezialisierte Fachfirmen in Deutschland beherrschen diese Technik.
Mit dem Umschluss auf die neue Leitung, den weiteren Arbeiten an der Heizungsanlage und einem unterirdisch verbauten Pufferspeicher ist die Schule jetzt auf einem sehr guten Weg in Richtung Normalbetrieb.
Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten für die professionelle Umsetzung dieser besonderen Maßnahme! 👏