07/04/2026
Die SPD Alfter trauert um ihren langjähriges Mitglied Dieter Tischmann.
Er verstarb Ende März im Alter von 83 Jahren.
Dieter war seit 1972 und damit mehr als 50 Jahre Mitglied der Sozialdemokratischen Familie! Lieber Dieter du wirst mit deinem multinationalen Engagement fehlen!
Von April 2014 bis zum ende der Legislaturperiode 2020 war er als Sachkundiger Bürger bei uns in der Fraktion aktiv.
Für sein breites ehrenamtliches Engagement wurde ihm im Frühjahr 2020 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen!
Dieter Tischmann arbeitete bis zu seinem Ruhestand 2007 als Referent im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und war Gründungsmitglied der Bonner Bezirksgruppe der
Deutsch-Finnischen Gesellschaft. Er stand dieser bis zu seinem Auscheiden aus dem Vorsitzenden Amt 1991 zahlreiche Jugendbegegnungen und Austausche mit Finnland durch.
Zudem engagierte sich Dieter Tischmann seit 1991 im Bonner Verein für Jugendförderung (BJV), der außerschulische internationale Jugendbegegnungen und Jugendfachkräfteaustausche organisiert und
durchführt. Nachdem er aus dem aktiven Dienst ausgeschieden war, wurde er Vorstandsmitglied und setzte sich bis 2012 als Schatzmeister für die finanziellen Belange ein. Hier zeichnete er vor allem dafür
verantwortlich Landes- und Bundesmittel zu beantragen und Spendengelder abzuwickeln.
Von 2024 bis zu seinem Tode war Dieter zudem zudem stellvertretender Vorsitzender des Potsdam-Clubs Bonn e.V., dessen Aufgabe es ist, die Städtepartnerschaft zwischen Potsdam und Bonn zu fördern. Hier
organisiert Tischmann unter anderem regelmäßig Informationsveranstaltungen. Zum Tag der Deutschen Einheit 2015 und 2016 konnten auf Vermittlung von Dieter Tischmann zwei Orgelkonzerte
mir Professor Dr. Wolfgang Bretschneider, eines in der Münsterbasilika in Bonn und eines in der Friedenskirche in Berlin, angeboten werden.
Wir sind in diesen schweren Stunden bei seiner Familie und Freunden.
Für den Vorstand und Fraktion
Justus Liebig, Melanie Reinhardt und Hans G Angrick