Berliner Ritter e.V.

Berliner Ritter e.V. Sanierungsverein von Schloß Allstedt Ehemaliger Sanierungsverein von Schloß Allstedt

Was ist nach einen Jahr, nach dem wir vom Bürgermeister Jürgen Richter „CDU“ Rausgeworfen wurden, passiert? Die von ihm ...
22/11/2018

Was ist nach einen Jahr, nach dem wir vom Bürgermeister Jürgen Richter „CDU“ Rausgeworfen wurden, passiert? Die von ihm so verachtete Sozialarbeit auf Burg und Schloss Allstedt wurden mit unserem Rauswurf eingestellt. All unsere Mühen das Schloss zu retten sind dahin. Der Zerfall der Anlage geht wieder mit großen Schritten voran. Wobei sein Freund „Christian Kopocz“, für den wir Rausgeworfen wurden, anscheint das Geld nicht hat um die Anlage zu erwerben. Vielleicht schenkt er sie ja seinem Freund. Mehr dazu auf unserer Seite.

Die CDU beendet die Sozialprojekte auf Schloss Allstedt und ruiniert den Sanierungsverein Berliner Ritter e.V.…Nach eine...
14/04/2018

Die CDU beendet die Sozialprojekte auf Schloss Allstedt und ruiniert den Sanierungsverein Berliner Ritter e.V.…
Nach einem endlos langen Kampf hat der Bürgermeister Jürgen Richter CDU es endlich geschafft die Sozialarbeit auf Schloss Allstedt, mit dem Rauswurf des Vereins Berliner Ritter e.V., zu beenden und den Verein finanziell zu ruinieren.
Der Verein ist innerlich, durch den Verlust des Schlosses in dem so viele Mitglieder alles gesteckt haben und alles verloren haben, zerbrochen. Und der Traum eines gemeinnützigen Vereins der sich um die bedürftigen kümmert, ist mit der Auflösung ebenso gestorben…
Gut über 8000 Arbeitsstunden und über 250000€ die durch die Vereinsmitglieder aufgebracht wurden, hat der Verein in den Wideraufbau des heruntergekommenen Vorschlosses gesteckt. Dieser wurde nun von dem Bürgermeister Jürgen Richter CDU enteignet, um das nun zu gut zweidrittel sanierte Schloss an einen seiner Freunde (Christian Kopocz) zu einem irrwitzigen Preis zu verkaufen.
Alles was wir ausgebaut haben fällt nun kostenlos Christian Kopocz zu. Über 35 Zimmer, den Kräutergarten, die Schenke fünf komplette Ferienwohnungen, die Gemeinschaftsräume, die Waffenkammer, das Alchemie Labor, der Gruselkeller und die alte Holzwerkstadt. Alles weg…
Auch die uns zustehende Abfindung, wie es eigentlich üblich ist, wurde vom Käufer nicht gezahlt ( wahrscheinlich kein Geld ). Mal sehen ob der Käufer es überhaupt schafft aus eigenen Mitteln den Kaufpreis und die anfallenden Nebenkosten wie Vermessungen und Notargebühren zusammen zu bekommen. Er will ja so schnell wie möglich in das Schloss einziehen und seine Privat und Geschäftsräume so zusammen legen, um so ein wenig vermutlich einzusparen. Mall sehn ob er angesichts dessen die Mittel aufbringt um die Sanierung fort zusetzen. Geld von der Stadt, die ja auch in finanziellen Schwierigkeiten steckt, wird er hoffentlich nicht bekommen, oder die Gemeinde wird mit dem Abenteuer belastet. Und Natürlich hofft Er auch auf Fördermittel.
Sollte er nicht schnell Geld auftreiben um wichtige Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen fällt die linke Hälfte des Daches zusammen...

Im Schloss will der Käufer seine Werbeagentur betreiben, ob dann die in Allstedt ansässigen Werbe- agenturen überleben? Die Gäste die nach Allstedt kommen sollen nach willen des CDU Bürgermeister in das Super Hotel ( was mit Fördermitteln gebaut werden soll ) umgeleitet werden.
Die Familie Wolff mit ihren schönen Zimmern, oder die alte Stadt-Mühle, oder die ganzen anderen die versuchen sich mit dem vermieten ein wenig über Wasser zu halten, Sollen wohl alle wie wir untergehen. Durch die neue Gastwirtschaft im Schloss werden es die Allstedter Gastwirte schwer
haben, z.B. das Schlosskaffe in der Kernburg, die Anglerklause, der Schlossberg usw.

Die Soziale Arbeit der Mitglieder der Berliner Ritter musste eingestellt werden.
Auch die ehrendamtliche Arbeit mit traumatisierten Jugendlichen, wird so wohl nicht weiter gehen. Aus unserem Verein haben sich immer einige Psychologen, Ärzte und Sozialarbeiter frei genommen und sich um diese Leute gekümmert. Das hat vielen geholfen und wir haben das auch gerne gemacht. Trotz allen Anfeindungen durch den Bürgermeister Jürgen Richters CDU, der unsere krebskranken
Patienten als Neonazis bezeichnete…

Als wir mal dringend ein Medikament brauchten, für ein schwerkranken Gast, das per Expressbote zugestellt werden sollte und der Fahrer uns auf dem Burggelände nicht gefunden hat, wurde im Museumsbüro die Annahme verweigert und dem Boten die Auskunft gegeben „ es gäbe hier keine Berliner-Ritter“. Wir wurden verleugnet und es wurde in Kauf genommen das unser Gast bei nicht Erhalt des Medikaments stirbt.

Genau so war es auch wenn sich Besucher per Telefon im Museumsbüro über uns erkundigen wollte.
Es gäbe keine Berliner Ritter, es gäbe keine Übernachtungsmöglichkeiten, es gäbe keinen Soldknechtkeller und das Vorschloss könne auch nicht besichtigt werden. Wir konnten es erst nicht glauben was unsere Gäste uns erzählten, bis wir selbst unter einem Vorwand im Museum angerufen haben und mehrmals dieses Verhalten bestätigt bekommen haben. Hat der Museumsleiter Herr Hartke oder Bürgermeister diese Anweisung gegeben?

Jede Ecke kannten wir. Jedes Fenster egal wie alt, haben wir hergerichtet. Jedes alte Türschloss gängig gemacht und so weiter. Man kann sich das gar nicht vorstellen wie sich das anfühlt, wenn das woran man mit so vielen Freunden über so viele Jahre lang gearbeitet hat, auf einmal einfach so weggenommen wird… Und an jemanden gehen soll, dessen Vorhaben fragwürdig ist…

Kein Wort darüber sich weiterhin ehrendamtlich um die Sozial Schwachen und Kranken zu kümmern… Nein! Dafür soll ein Sternehotel kommen was Allstedt braucht!

Nur wie konnte es nur so weit kommen? Kaum jemand hat uns unterstützt… Geredet haben viele. Und ich glaube auch, dass einige es ernst meinten… Nur richtig offen traute sich keiner zu uns zu halten. Die Angst, dass der Bürgermeister Jürgenrichter CDU das mitbekommt, war einfach zu groß.
Selbst die Stadträte trauten sich nicht etwas dagegen zu sagen... Wir haben sie alle kennen gelernt. Es sind gute Leute. Nur wie es nun mal so ist, hat jeder was getan oder mal was angenommen oder einen gefallen bekommen und so weiter. Dinge die nicht rauskommen sollen.
Oder einer aus der Familie arbeitet bei der Stadt und muss bei falscher Entscheidung leider gehen…

Der Bürgermeister Jürgen Richter CDU sieht es sogar als lästig an, dass so viele Allstedter Bürger die Petition unterstützt haben „Dafür habe er kein Verständnis“
Wie sagten die Stadträte in einen Artikel im Amtsblatt „Demokratie ist anders“

Aber was ist mit den anderen Parteien wie SPD, Linke und so weiter? Auch diese konnten oder wollten uns nicht retten…
Wir haben regelmäßig mit der Allstedter Jugendfeuerwehr das Vorschloss besichtigt und ihnen einen kleinen Einblick in unser Labor und damit in den weiten Bereich der Pharmakologie, Biochemie, Immunologie und Grundlagen der Medizin gegeben, so fern das in kürze möglich war. Danach ging es in die Waffenkammer, wo wir 150 Ausstellungsstücke wie Schwerter, Äxte, Dolche, Lanzen, Rüstungen, Antike Kleidung, Bögen, Armbrüste und so weiter zeigten und erklärte. Natürlich durften jeder der Jungen und Mädchen die Exponate in die Hand nehmen.
Zu unserem Halloween-Fest hat sich die Feuerwehr, von dem CDU Bürgermeister Jürgen Richter, verbieten lassen den Fackelumzug zu begleiten, bei der Brandwache zu helfen und den Parkplatz
Abzusperren. Den Kindergärten wurde untersagt an unseren Halloweenfest teilzunehmen. Trotzdem
kamen mehr als 250 Besucher die kein Verständnis für das merkwürdige Verhalten des Bürgermeisters hatten.
Auch der Besuch des Kinder-Weihnachtsfest (organisiert von Thomas Schmidt für Kinder unabhängig Ihrer Herkunft) wurde den Kindergärten untersagt und vom Bürgermeister wurde eine Gegen-Weihnachtsfeier auf Steuerkosten organisiert. Alle Aktivitäten für Kinder und Jugendliche wurden
Boykottiert.

Auf den Schock und einer tiefen Enttäuschung über die CDU, der wir auch in schwierigen Zeiten die Treue gehalten haben, sind nun die ersten aus der Partei ausgetreten und es werden sicher nicht die letzten sein… Von den christlichen Werten, Nächstenliebe zu Bedürftigen, die Treue zu seinem Partner, die Ehrlichkeit, für die sie mal stand, ist nichts mehr zu spüren angesichts des Bürgermeisters Jürgen Richter CDU. Ihm wird das auch sicher alles egal sein. Er bekommt weiter hin sein üppiges Gehalt, muss keine Abgaben leisten und wird auch ganz sicher nicht wenig nebenbei verdienen.
Es muss sich auch keinen mehr wundern, wenn die Menschen sich Alternativen suchen.
z.B. Wahlergebnis Mansfeld Südharz AFD 23,9% 32.982 Stimmen Protestwähler die mit solcher
Politik nicht einverstanden sind.

Wir bedanken uns bei allen die uns geholfen haben und auch immer noch zu uns stehen ganz besonders unsere lieben Freunde im Rathaus bei den Sportvereinen, den Gärtnern, der Feuerwehr, den Heimatvereinen, den Ärzten und allen aus Sangerhausen und allen anderen die uns auch weiter hin auf dem Laufenden halten und uns immer wieder interessante Sachen zu kommen lassen ganz lieben dank.
Die Berliner-Ritter sind tot
Alles Gute wünschen euch die Freunde der geschlagenen Berliner Ritter

Wir bedanken uns bei allen, die bei unserm kleinen Kinderhalloweenfest mitgeholfen haben. Leider durften viele Kinder au...
04/11/2017

Wir bedanken uns bei allen, die bei unserm kleinen Kinderhalloweenfest mitgeholfen haben.
Leider durften viele Kinder aus den umliegenden Kindergärten nicht kommen, da der Bürgermeister Jürgen Richter CDU es untersagt hatte. Auch unser Plakat, das von der Jugendbeauftragten der Stadt Allstedt ausgehangen wurde, hat er entfernen lassen!
Selbst die Freiwillige Feuerwehr durfte den Fackelumzug nicht begleiten.
Wir können das aber verstehen… Wenn sie gekommen wären, uns geholfen hätten oder auch nur nahe Verwandte oder Freunde kämen, würden sie ihre Stelle bei der Stadt mit Sicherheit verlieren…
Trotzdem war es ein schönes Fest auch wenn ein wenig windig!^^ Wir danken dem Kinder schmink und bastel Team, den tapferen Schaukämpfern, dem weißen Kuschelwolf und dem musikalischen Zauberer und seinen Zauberzwergen.

20/10/2017

Jürgen Richter CDU „Der Henker der Sozialprojekte“

Wir brauchen Ihrer Hilfe!
Bitte retten sie unser Jugend Projekt!
Der Bürgermeister Jürgen Richter CDU will unseren Verein rauswerfen und unsere Sozialarbeit damit beenden!
Und selbst alle im Stadtrat und Rathaus hat er eingeschüchtert…
Bitte helfen sie uns…

Sehr geehrte Damen und Herren.
Wir der Berliner Ritter e.V. begrüßen sie ganz herzlich.

Seit 2009 Sanieren wir das Vorschloss von Burg und Schloss Allstedt,
ohne das wir jemals öffentliche Gelder bekommen haben.
Nur mit eigenen Mitteln und der Eigenleistung der Vereinsmitglieder,
haben wir die Hälfte des Schlosses liebevoll saniert und wieder hergerichtet.

Um den Ausbau ein wenig zu Finanzieren haben wir angefangen eine kleine und ordentliche Jugendherberge einzurichten.
Somit haben wie sechs komplette Bäder gebaut mit allem was dazu gehört, Dusche, Waschbecken, Waschmaschine,
neue Rohre, Elektrik, Trockenbau, Fliesen und so weiter.
Genau so ging es in den restlichen Zimmern weiter.
Fenster, Böden, Wände, Decken, Elektrik, alles haben wir mit eigenen Händen, Geld und Zeit wieder instandgesetzt.

Dazu kam der Kräutergarten, den unser Gärtner liebevoll angelegt hat.
Über die Grenzen von Sachsen-Anhalt fand er Beachtung,
immer wenn unsere Experten Zeit hatte wurde er Interessierten gezeigt.
Zurzeit fanden hier über 100 Heilpflanzen ihr zuhause.
Wenn unsere Chemiker da waren, haben sie gerne Jung und Alt gezeigt,
wie man aus all den Heilkräutern wertvolle Inhaltsstoffe gewinnt und welche bei bestimmten leiden Wirken.
Danach ging es in die Waffenkammer, wo jeder auch mal ein echtes Schwert, Axt und Schild anfassen kann.

Damit ist nun aber endlich Schluss, wenn es nach Bürgermeister Jürgen Richter CDU geht!
Die armseligen Ritter da oben mit ihren dämlichen Jugend Projekten und der umsonst Mentalität, stören ihn schon seit langen.
Nun hat er endlich die Chance sie ein für alle male los zu werden.

Woher auch immer, hat er nun einen Investor für die Anlage gefunden.
Nachdem sein Gutachter ( der auch den Fahrstuhl in der Kernburg bauen soll ) festgestellt hat,
dass wir zur Werterhaltung viel beigetragen haben ( über 8000 Arbeitsstunden und über € 60000 an Material “),
entschied Herr Richter die Ritter zu enteignen!

Für 13 Silberlinge will er nun das von uns lieb gewonnene Vorschloss verkaufen und der Käufer
will unsere Arbeit nun für sich selbst nutzen.
Dazu soll die Stadt für ihn Gelder auftreiben und vermutlich dafür auch noch bürgen.
Im Gespräch sind 8 -10 Millionen € ( laut Dombaumeisterin )

Wie auch immer.
Neben dem, dass er unsere einfachen Zimmerpreise von um die 20 € drastisch nach oben korrigieren will,
hat er vor auch die schon von Kräuter Hexe Tilly aufgebaute Gastronomie rauswerfen zu lassen,
um sein eigenes Restaurant aufzubauen.
Wo die Küche für eine solche Sterneküche eingebaut werden soll wissen die Götter…
Das wird ja auch sicher alles kein Problem sein.
Denn die bekannte des Bürgermeisters (die Dombaumeisterin) wird dafür sicher eine Lösung haben.
Und wenn es dann aus unerklärlichen Gründen ein wenig mehr kostet dann ist es halt so.

Nun liegt es an euch um uns eine Stimme zu verschaffen.
Euch die ihr bei uns wahrt.
Sei es die Kindergärten, die Krebsnothilfe, die Ärzte ohne Grenzen, unsere Freunde von der Polizei,
die HIV Stiftung, den Tischtennis-Verein, die evangelischen und katholischen Kirchen
und die vielen anderen die wir in den 8 Jahren beherbergen durften.
Es liegt an euch, ob wir mit unseren Sozialprojekten weiter machen dürfen oder ob es ein Ende nimmt,
wie es schon mit so vielen alten Burgen und Schlössern in Sachsen-Anhalt und auch im MSH-Landkreis geschehen ist ….
Die durch Korruption und Veruntreuung zu Grunde gegangen sind…

Unterstützt uns bitte auf Facebook und „openPetition“.
Wendet euch an das Rathaus in Allstedt und sagt was ihr davon haltet.
Sprecht mit Euren Abgeordneten oder was euch sonst noch einfällt.

Jeder der uns noch einmal besuchen möchte und sehen was wir in Acht Jahren geleistet haben,
kann das am 28.10.2017 zu unserem vermutlich letzten Kinder Halloween Fest tun…
wir würden uns freuen…

Wir sind der Burg und Schloss Sanierungsverein Berliner Ritter e.V.

Noch mit Sitz auf
Burg und Schloss Allstedt
Schloss 7
06542 Allstedt
Vorstand: Herr Zielsdorf
Tel. 0163 3649924

Unterstützen Sie uns https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-das-jugendprojekt-des-berliner-ritter-e-v-auf-burg-und-schloss-allstedt

Kontaktieren Sie uns https://www.facebook.com/BerlinerRitter/

Informieren Sie sich auf unserer Homepage
http://berliner-ritter.de/

Senden Sie uns E Mails

[email protected]

Verfall der Baudenkmäler von MDR ExaktLeider ist unser Schloss nun auch in diese Situation geraten.Es ist zwar noch am A...
16/10/2017

Verfall der Baudenkmäler von MDR Exakt

Leider ist unser Schloss nun auch in diese Situation geraten.
Es ist zwar noch am Anfang. Aber ohne Hilfe wird das auch in Allstedt Realität.

Video

Kein JugendbegegnungszentrumBürgermeister Jürgen Richter (CDU)bevorzugt Konzept 4 Sterne Hotel,Küche mit Sterne-Koch, No...
22/09/2017

Kein Jugendbegegnungszentrum

Bürgermeister Jürgen Richter (CDU)
bevorzugt Konzept 4 Sterne Hotel,
Küche mit Sterne-Koch, Nobelboutiquen.
Sanierungskosten 8 - 10 Millionen.
Investor ohne großes Eigenkapital!
Bekommt er Bürgschaften von der Stadt??
Was sagen die Stadträte dazu??
Aus für die Berliner Ritter??
Rausschmiss ohne Abfindung für die von
den Berliner-Ritter geleisteten Arbeiten??
( im Wert von ca. 170.000 € )
Wer bereichert sich daran??
Fragen, Fragen und keine Antworten.

Burg und Schloss Allstedt Berliner Ritter planen                           JugendbegegnungszentrumBericht aus der Mittel...
22/09/2017

Burg und Schloss Allstedt Berliner Ritter planen Jugendbegegnungszentrum

Bericht aus der Mitteldeutschen Zeitung

Von Beate Thomashausen
Foto: Maik Schumann
Quelle: http://www.mz-web.de/sangerhausen/burg-und-schloss-allstedt-berliner-ritter-planen-jugendbegegnungszentrum-24903266

Allstedt -

Ein Jugendbegegnungszentrum in der Vorburg von Schloss Allstedt? Wenn es nach den Berliner Rittern geht, dann ist das schon bald Realität. Bislang arbeitet der Verein bereits mit evangelischen Kindergärten zusammen und bietet zum Beispiel Ritterolympiaden und Abenteuerwanderungen an. „Das kann man aber auf jeden Fall noch ausbauen“, sagt Manfred Zielsdorf, einer der insgesamt rund 70 Berliner Ritter. Ob das Jugendbegegnungszentrum einmal Wirklichkeit wird? In Allstedt deuten viele Zeichen darauf.

Derzeit läuft nämlich eine Ausschreibung. Die Stadt Allstedt will die Vorburg veräußern. Ein neues Gutachten sei erstellt worden, so Hauptamtsleiterin Andrea Kögel. Demnach will die Stadt die Vorburg für mindestens 75 000 Euro an den Mann bringen. „Natürlich können die Berliner Ritter da mitbieten“, so Kögel. Indes gibt es gegenwärtig noch keinen einzigen Bieter.
Mietvertrag zwischen Stadt und Verein läuft im Januar aus

Die Zeit drängt, dass Entscheidungen getroffen werden. Der Mietvertrag zwischen Stadt und Verein läuft Ende des Jahres aus. „Wir haben vorsorglich gekündigt“, sagt Kögel. Bei den Berliner Rittern weiß man davon nichts. Hans Dieter Grützner, eines von drei Allstedter Vereinsmitgliedern: „Ich habe auch schon davon gehört, dass man uns gekündigt haben will. Aber wir haben bisher nichts Schriftliches in der Hand.“

Um die Verwirrung vollständig zu machen: Bürgermeister Jürgen Richter (CDU) äußerte am Telefon gegenüber der MZ, dass es auch zu einer Verlängerung des Mietverhältnisses kommen könnte, falls Allstedt Ende des Jahres noch immer im Besitz der Vorburg sei. Was sehr wahrscheinlich ist. Über welchen Zeitraum der Mietvertrag dann verlängert würde, ließ er jedoch offen.

Zielsdorf ist gern in Allstedt, sagt er, und würde nur ungern die Vorburg wieder verlassen. Angebote anderer Burgen habe es bereits gegeben, sagt er. Aber seit 2010 saniert der Verein Berliner Ritter schon das Vorschloss. Viel Schweiß und mancher private Euro floss, denn auch Förderungen waren dem Verein bislang verwehrt, da es keinen langfristigen Pachtvertrag gibt, den Fördermittelgeber sehen wollen. Dennoch sagt Zielsdorf: „Wir haben bereits ein Drittel des Gebäudekomplexes gesichert, den Innenbereich saniert und renoviert.“ Das lasse man nicht einfach so hinter sich.
Berliner Ritter bieten an, den barocken Saal der Vorburg zu erneuern

Allerdings steht es nicht auf der Agenda des Vereins, die Vorburg selbst zu kaufen. Grützner: „Wir halten daran fest: Wir wollen langfristig pachten und nicht kaufen.“ Schon die Vermessungskosten, die ein Käufer aufzubringen hätte, würden den fünfstelligen Bereich ankratzen. „Und da ist noch nichts investiert“, sagt Grützner.

Offenbar stirbt für einen echten Ritter die Hoffnung zuletzt: Auf der To-do-Liste im Verein steht nämlich jetzt nicht Kopf-in-den-Sand-stecken, sondern weitermachen. Mit der Rettung des barocken Saals im Vorschloss. Dieser befinde sich in einem beklagenswerten Zustand, meint Zielsdorf. Ein bis zwei Jahre, so schätzt er, würde es dauern, wenn die Ritter sich des Saales annehmen würden.

Adresse

Schloß 7
Allstedt
06542

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